Archive for January, 2007

Katharina “Lyssa” Borchert im Gespräch mit Lothar Späth

borvhert.gifMorgen, Mittwoch (31. Januar), um 18.00 Uhr, wird Lothar Späth im Rahmen seiner Vortragsreihe im HS6 (CZ3) eine Vorlesung zum Thema “Die Zukunft der Regionalzeitung im Online-Zeitalter – Lothar Späth im Gespräch mit Katharina Borchert, Online-Chefredakteurin der WAZ-Mediengruppe.” halten. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Aushang (Video zum Vortrag)

Katharin Bochert ist von einer “einfachen” Bloggerin, mit Nähe zur Macht, zur Chefredakteurin der Onlinesparte der WAZ-Mediengruppe aufgestiegen. Nun sucht sie für die Onlineauftritte der WAZ-Blätter billige Contentlieferanten Blogger.

Vielleicht hört man ja auch etwas zur Verbesserung der Onlineauftritte von TLZ, OTZ und TA, die ebenfalls zur WAZ gehören …

Webmonday 1/07

Von Sven

webmonday3.gifEr war zu lang geraten, der Vortrag über Blogs, darin sind sich die meisten der bisherigen Kommentatoren einig. Ich jedenfalls fand’s superb. Allenfalls etwas zu trocken … für meinen Mund, nach einer Stunde, von den vielen “äähs”, wobei ich mich frage, wie die Zuhörer meinen schrecklichen Vortragsstil überlebt haben. Wie schlimm das war, darüber kann sich jeder, anhand des untenstehenden Videos, einen eigenen Eindruck bilden. Die Präsentation im pps-Format gibts hier.

Viele Dinge blieben unangesprochen, manches war falsch. Spannend war jedenfalls die anschließende Diskussion und die Aftershowparty im Markt 11, das langsam aber sicher zur Bloggerstammkneipe wird.

Die beiden anderen Vorträge waren durchaus interessant (FON; hier das VIDEO ZUM VORTRAG), mit einer ebenfalls interessanten anschließenden Diskussion, – oder aber sehr, sehr speziell (ASP.NET; VIDEO ZUM VORTRAG) ohne Diskussion, was vielleicht dazu bewegt, sich darüber Gedanken zu machen, ob ein solcher Vortrag, konzipiert für vorrangig Experten, für ein solches Forum wie den Webmontag geeignet ist, da hier mancher kein Wort verstand.

Die Besucheranzahl (ca. 50) und die Kommentar-Resonanz läßt auf weitere erfolgreiche Webmontage schließen. Gonzo und Michael haben bereits ihr Interesse bekundet beim nächsten Mal auch was über die “digitale Bohéme” und Podcasting zu erzählen.

Nachtrag: Hier wird in den Kommentaren diskutiert ob der Schockwellenreiter wirklich der Erste war. :o)

Disclaimer (für die Blogpolizei :) Ich habe diesen Vortrag aus reinem Spaß an der Freude gemacht. Ich halte mich nicht für einen Blogexperten und hoffe trotzdem einen kleinen Einblick in die Faszination des Bloggens gegeben zu haben.

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It’s Showtime

Von Sven

Heute um 19.30 Uhr ist es soweit. Der Jenaer Thüringer Mitteldeutsche Webmontag geht in die dritte Runde. Ca. 30 Teilnehmer sind angemeldet und es kann noch jeder spontan vorbeikommen, da ja diesmal keine Teilnahmegebühr anfällt. Wer nicht weiß, wo er hin muß klickt bitte hier. Da, wo Ernst Abbe-Platz steht, müßt ihr hin … ist der große Platz zwischen Turm und Goethegalerie, der mit den Schrottplastiken. Dann müßt ihr in das große Gebäude mit den blauen Lampen und den drei Eingängen nebeneinander.

campus.gif

Wenn ihr drin seid – nach rechts orientieren und auf die Raumbeschriftungen achten. Hörsaal 4 isses.

Der Vortrag zu Blogs ist fertig. Dank geht an René, Lars, Gonzo und Marcus für die umfang- und hilfreichen Anmerkungen!!! Ich hoffe auf eine spannende Diskussion.

Diätenerhöhung im Thüringer Landtag um 0.2 Cent

landtag.gifCa. 70 Euro mehr im Monat bekommen thüringer Landtagsabgeordnete rückwirkend zum November vorigen Jahres, also ungefähr 3 Prozent mehr Diäten plus Aufwandspauschale. Ein Grund zur reflexartigen Empörung bei Andreas Kühn: “Selbstbedienung nach Thüringer Art” nennt er das. Anfügen muß man vielleicht, daß die Diäten in den letzten zwei Jahren eingefroren waren, also keine Erhöhung stattfand, und die Aufwandspauschale nicht der persönlichen Bereicherung dient. Allein die PDS-Abgeordneten im Thüringer Landtag bekommen übrigens nun zusammengerechnet monatlich ca. 170.000 Euro. Wenn sie auf zwei Drittel ihrer Einnahmen verzichten würden und dann soviel verdienen würden, wie sich mancher wünschte, der ebenfalls nur sowenig verdient, könnte man … genau, gar nix machen. Sehen wir es doch mal so: Monatlich ca. 400.000 Euro an Diäten kosten sämtliche Landtagsabgeordneten den Freistaat. Also jeden Thüringer 20 Cent … im Monat. Dafür gibt’s noch nicht mal ein Brötchen. Und auf die 20 Cent kommen jetzt nochmal ca. 1 Prozent drauf. Wahnsinn. Aber wie sagt der Volksmund so schön: “Was nix kostet, is nix wert”

Georg Schramm in der Anstalt

Der gelernte Diplompsychologe Georg Schramm zur psychologischen Lage der Nation in der neuen ZDF-Kabarettsendung “Neues aus der Anstalt“:

“Ich klage gegen das Bundesgesundheitsministerium weil dieses Ministerium in einem einzigen Jahr Millionenbeträge bekommen hat, ohne die Spender zu nennen. Vierundvierzig Millionen Euro haben sie an Spenden bekommen und weigern sich uns zu sagen, von wem sie’s haben. [...] Ist doch erstaunlich. Da spielen sie uns ein gewaltiges Ringen um die Erneuerung des Sozialstaates vor und hinter geschlossenen Türen prosten sie sich gegenseitig zu. Frag ich sie doch, was ist mit Menschen im Inneren los, wie geht es denen, die sich lieber als Dilettanten und Abzocker beschimpfen lassen, als ein einziges Mal den Interessenverbänden die Gefolgschaft zu verweigern.”

Blogvortrag

Hier nun der erste Entwurf für die Gliederung des Vortrags zu Weblogs beim Thüringer/Jenaer Webmontag:

1. Ein Weblog?

Ein CMS, mit kontinuierlicher Aktualisierung durch einen kreativen Autor, der –wenn alles gut läuft – gelesen wird und Kommentare und Links (Belohnung) zu seinen Artikeln erhält.

2. Erfolg = Autor(en) x Digitales Archiv x Community + Google
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Webmontag zieht um

Der 3. Jenaer Webmontag, zu dem es einen Vortrag über Weblogs geben wird, zieht jetzt in den Hörsaal 4, am Jenaer Campus um.
Teilnahmegebühren entfallen dadurch. Mehr Infos bei Lars Zapf.

Horst Schlämmer bloggt

Horst Schlämmer, der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts, macht jetzt auch Internetfernsehen.

(via)

Studierendenbeirat

Beitrag von Christian

Es war einmal eine Stadt die sparen wollte. Leider waren die Oberen der Stadt nicht ganz so kreativ und so wurden Sie nach kurzer Zeit fündig: man könnte ja die Gammelstudenten ein bisschen schröpfen. Das diese 25000 die größte Bevölkerungsgruppe in der Stadt stellen und fast ihr ganzes Geld dort auch in die heimische Wirtschaft pumpen fiel vom Tellerrand. Also sprach die versammelte Herde der Stadtoberen sich dafür aus die Ausbildungsbeihilfe (die bis dahin schon arg mickrig war) fast komplett zu streichen. Statt 270,-€ waren ihr die neuen Einwohner nur noch max. 120,-€ wert, das “tolle” Bonusheftchen (mit Gutscheinen für 2 Wochen TA-lesen u.Ä.) sollte auch nicht weiter gehen. Die Studenten erfuhren erst kurz vor der Sitzung davon und konnten sich nicht wirklich wehren.

Das war Anfang 2006.

Als Kuhhandel für die Kürzung der Ausbildungsbeihilfe entstand, ohne eignenes Initiativrecht, aber mit Rederecht im Stadtrat der neugeschaffene Studierendenbeirat. Auch ich bin gewähltes Mitglied und werde mich morgen um 10 zur konstituierenden Sitzung am Anger 15 einfinden. Doch anstatt den Beirat als Mittel der studentischen Beteilung (”Alle in öffentlichen Sitzungen zu behandelnden Vorlagen des Stadtrates und seiner Ausschüsse, die studentische Fragen betreffen, werden rechtzeitig an den Studentenbeirat übersandt.”) zu verstehen, wird wieder gemauert. Denn auf der ebenfals morgen stattfindenden Stadtratssitzung wird ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept zur Abstimmung kommen, für uns Studenten bedeutet das ein Streichorchester ohne Gleichen. Die Stadt will die Zuschüsse für das Semesterticket (Straßenbah und Bus) komplett streichen, die Ausbildungsbeihilfe auch und zusätzlich will sie eine Zweitwohnsitzsteuer einführen. Das alles ohne vorher einen Punkt dazu auf die Tagesordnung der konstituierenden Sitzung zu packen.

Lets wait and see, wir werden auf jeden Fall kräftigst opponieren, morgen mehr…

Mangelware

Von René

Heute hat mich mein Weg durch die Jenaer Innenstadt geführt und da fiel mir doch auf, dass es kaum Frisöre, sehr wenig Handyläden und kaum Bäcker gibt. Auch nach Apotheken muss man mehrere Minuten suchen.

Hoffentlich ändert sich in nächster Zeit da endlich was, sonst muss ich noch ewig mit Zottelmähne rumrennen, weil ich ohne Handy keinen Termin beim einzigen Friseur in Jena machen kann und mich gleichzeitig auch noch äußerst ungesund von abgepacktem Billigbrot ernähre. Zudem habe ich seit Jahren kein leckeres Stück Kuchen mehr gegessen.

Hiermit rufe ich Jena auf: Kämpft für mehr FHBAs (Frisöre, Handyläden, Bäcker und Apotheken)! Lasst uns endlich mehr Abwechselung in die städtische Einkaufslandschaft bringen!

Bilder von Kyrill

Der Orkan hat offenbar größere Verwüstungen in Thüringen hervorgerufen, als zunächst, vor allem aus der Perspektive des gering Betroffenen, gedacht. Wie die Kommentare zu dem Blogeintrag “Der Sturm “Kyrill” und seine Folgen für Thüringen” zeigen, kamen große Teile Thüringens weniger glimpflich, als z.B. Jena davon. Man spricht sogar von den größten Sturmschäden im Thüringer Wald seit 50 Jahren und von einem zweistelligen Millionenbetrag. In Erfurt wurden zwanzig Quadratmeter Metall vom Dach des Domes gerissen. Die Bockwindmühle in Jena-Krippendorf ist vollständig zerstört. Bockwindmühlen sind der älteste Windmühlentyp in Europa. Sie stehen auf einem Fuß, weswegen natürlich Kippgefahr bei größeren Windstärken besteht.

Thüringer Blogger haben einige Eindrücke gesammelt:

Kyrill Schaeden

Einige Impressionen von den Schäden, die durch den Orkan Kyrill verursacht wurden (in Form von Bildern und Videos), sind im Blog von Maik Daum finden.

Littlesirius hat Verwüstungen am eigenen Haus und Grundstück zu berichten:

littlesirus.JPG

Aber auch “Freies Wort MDR, TLZ, OTZ, und TA berichten auf ihren Webseiten natürlich ausführlich von den Schäden (mit denselben Bildern).

Update
: Die Thüringer Webseite “Storm-Chasing” bietet eine große Übersicht über verschiedene Quellen und eigene Bilder