Archive for March, 2007

Kurznachrichten 07/07

Bratwurst-Imagekampagne erhält Bronzemedaille: Die “Aus Thüringen kommt mehr als man denkt“-Kampagne der Thüringer Landesregierung ist vom Art Directors Club in Deutschland (ADC) im Bereich “Fachanzeigen Print” ausgezeichnet worden

Nichtraucherschutz soll in Thüringen schon ab Herbst gelten. Das entsprechende Gesetz soll, laut MDR, noch vor der Sommerpause eingebracht werden. Danach sollen öffentliche Gebäude und Gaststätten von Rauch befreit werden. In abgetrennten Raucherzimmern mit Selbstbedienung soll aber noch geraucht werden dürfen.

BUGA-Betrugsvorwurf politisches Machtspiel?: Das Ermittlungsverfahren gegen den Ronneburger Bürgermeister Böhme, wegen Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe für die Bundesgartenschau, wurde nach TLZ-Informationen auf Betreiben seines Konkurrenten bei der Wahl zum Bürgermeister eingeleitet.

Schrottfiguren auf der BUGA: Die Besucher der BUGA sollen mit Schrottfiguren beglückt werden, Markus Kämmerer kann seine Vorfreude, angesichts des ästhetischen Sondergenusses kaum zügeln.

85% Ossistudenten: “In Jena studieren zu 58,9% Thüringer und zu 85,2% Komillitonen aus den neuen Ländern. Nur 11% kommen aus den alten Ländern und marginale 3,8% kommen aus dem Ausland.”

GEZ für PCs entfällt: “Wenn auf demselben Grundstück noch kein weiteres Gerät angemeldet ist“.

Datenbank mit Ladenöffnungszeiten: Der Tagesspiegel bietet als Reaktion auf die Freigabe der Ladenöffnungszeiten eine Datenbank zu den Öffnungszeiten von Berliner Geschäften an. Suchen lässt sich nach Wochentag, Öffnungszeiten, Produkten und Stadteil. Das wäre doch eigentlich mal eine Idee für die ZGT! Das ließe sich noch mit Googlemaps verbinden. Und dann könnte man noch eine Schlaglochkarte erstellen …

Impressumspflicht für Blogs : Die Änderungen rein private Webseiten können impressumsfrei bleiben.

NEUE BLOGS in unserer Blogroll: anja schirwinski, post aus weimar, sapere aude

Antiamerikanismus

titel.gifDer Spiegel und sein Onlineableger mutieren zum Zentralorgan für Volksaufklärung und Propaganda. Die Tonart des Spiegel-Leitartikels und das zugehörige Titelblatt von dieser Woche haben erhebliches demagogisches Potential, das taz-blog titelte folgerichtig: “Die neuen NPD-Plakate sind da“. Und so wie die angeblich “schleichende Islamisierung” in Deutschland angeprangert und wie Henryk M. Broder als Kronzeuge für diese aufgewärmten Überfremdungsmärchen und Terrorbedrohungssagen herangezogen wird, ist das eine unerträglich groteske Inszenierung, die sich zusammen mit dem gestrigen Spiegel Online-Kommentar von Claus Christian Malzahn und mit den aktuellen diplomatischen Komplikationen wegen mutmaßlicher Grenzverletzungen britischer Soldaten zu dem (verschwörungstheoretischen) Bild verdichtet, dass wir auf einen Krieg gegen den Iran eingestimmt werden sollen.
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Deutschland sucht den Super-P.C.ler

Von lesof

hase.jpgIch mag Deutschland. Wirklich! Blühende Landschaften wohin man schaut und alles ist so schön geordnet. Kulturell können wir uns auch wieder sehen lassen, seitdem unser ehemaliger Bundeskanzler eine durchaus erquickliche Symbiose aus Kunstinteresse und Berlinästhetisierung an die Spree und sich selbst lüpperisiert in den Bundestag stellte. Und Angela Merkel? Die wird mittlerweile sogar von des deutsch-solventen Lieblingsdesigners und bekennendem Potsdamer, Wolfgang Joop, wegen ihres Outfits in den Himmel über Berlin gelobt. Halten wir also fest: Wir sind Kultur, wir sind schick, Deutschland hat Brüste und das ist auch gut so.
Deutschland hat den Trend zur Randgruppe entdeckt. Wer hätte schließlich noch vor zehn Jahren seine Sozialhilfe darauf verwettet, daß wir jemals eine ostzonale Dragqueen als auch noch unverheirateten Kanzlerich in die Welt schicken oder gar einem Schwulen das Ruder einer Großstadt anvertrauen. Dummerweise bringt das Anerkennen des Könnens ehemals belächelter Bevölkerungsrandgruppen aber auch den Drang zur allumfassenden Political Correctness mit sich. Soziale Brennpunkte heißen nun nicht mehr „Ghetto“, sondern „städtische Randbezirke mit deutlichem Migrationshintergrund“, Schwule und Lesben sind „andere Lebensentwürfe Verfolgende“ und wenn man trotzdem an die sprachlichen Grenzen Toleranistans gerät, gereicht die Bezeichnung „Prekariat“ zu einer neuen, erfrischenden Debatte über die bestmöglichste Art sich auszudrücken, ohne jemanden dabei vor den Kopf zu stoßen. Zumindest darin sind wir mittlerweile Weltmeister.
Toleranz ist eine feine Sache, wenn sie nicht mit Ignoranz verwechselt wird.
Um dem im Sommer nach Deutschland strömenden Fan-Volk zu demonstrieren, daß wir alle und jeden total lieb haben, der uns kurzzeitig in unseren schönen Landen besucht, MUSSTEN wir folgerichtig mit einem weltweit nicht zu überhörenden Gazetten-Aufschrei die Existenz von NO-GO-Areas abstreiten. Wir doch nicht! Die Mehrheit des deutschen Volkes usw.
Die Minderheit des deutschen Volkes – die, die Deutscher nicht sein können, glaubt man ihren „White-Power“-Shirts – jedoch lachte sich in die Achsel des ausgestreckten rechten Armes und wusste: Zivilcourage ist des Deutschen Sache nicht. Wusste auch: „Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei“.
Und so war es denn auch. Wir haben weltmeisterlich abgekackt. Nicht nur im Fußball, sondern auch dabei, diesem Gesindel ohne dem WM-bedingten auf-die-Bratwurstfinger-Schauen ehemaliger, alliierter „Befreier“ die Stirn zu bieten.
So sitzt man also im ÖVN der frisch akkreditierten Wissenschaftstussi und Platz 3 inne habenden Aufschwungsstadt Jena und denkt sich nichts Böses. Man ist ja hier so herrlich verschont vom „Gesindel“, zumindest wenn man seinen linken Gesinnungstextilien zugunsten überteuerter Fashion-Victim-Devotionalien entwachsen ist. Dachte ich. Bis ich in den Bus einstieg und dort zwei schrankartig gebaute, kurzbehaarte Menschen fand, die ihre Umgebung mit einem Best-Of-Nazi-Mucke beschallten und sich ganz einhellig darüber austauschten, welche „Vorteile“ das 3. Reich für den ein oder anderen Anders-Seienden bereit hielt.
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Jena ist das München des Ostens … wirtschaftlich gesehen

Peter Kaiser, Regionalexperte des Schweizer Beratungsunternehmens Prognos, im Interview mit Spiegel Online:

SPIEGEL ONLINE: Wenn Sie das München der neuen Bundesländer nennen müssten, welche Stadt wäre das?

Kaiser: Jena – auch wenn es natürlich nicht die Größe hat. Aber dort ist neben Jenoptik auch jede Menge innovative Forschung beheimatet: Bioanalyse, Lasertechnik. Dresden ist bestimmt auch ein wichtiger Wachstumsmotor, wobei da vor allem ausländische Chiphersteller wie AMD und Infineon vertreten sind, die nicht von Deutschland aus gesteuert werden.

Spiegel Online

Nachtrag
Klingsor zum Thema:
Freudetaumelnd lagen wir uns heute in den Armen. Das hatten wir nicht erwartet. Glückstrunken schluchzte ein Freund von mir: “Man sieht sich ja so selten von außen, und dann … (unverständlich, weil ihn die Freude übermannte) … ja, ja, und da weiß man nie, wo man steht.” Ich pflichtete ihm gedankenversunken bei und meinte, treu dem Motto unserer Universität zum Jubiläum 2008 bereits heute folgend: “Wir leuchten, wir leuchten!” Und dann, als ich meinen kleinen Fauxpas bemerkt hatte (es heißt ja “Lichtgedanken”), ergänzte ich schnell noch: “Wir denken, wir denken!” Dann stimmten wir alle in einen Chorus ein und sangen die alte Volksweise “In Jene investierts sich bene”. Anfangs waren wir nur wenige, die um den alten Hanfried standen und unser Lied trällerten, doch dann gesellten sich die Touristen zu uns, die Mütter, die Rentner, die Studenten, die Arbeitslosen, der Stadtrat, die Skinheads, die Punks und ihre Freunde, die Manager, die Intershopper und die Fleischer.

Warum das “Naumburger Tageblog” irgendwie fetzt

Dass man mit Regionalzeitungsblogs meist nix anfangen kann haben wir schon in früheren Postings festgestellt. Der Freistaat hat da noch einiges zu lernen. Das kann er von der Mitteldeutschen Zeitung, oder besser dem “Naumburger Tageblatt“. Das betreibt seit kurzem ein Blog, das Naumburger Tageblog, und erfreut schon mit seiner Definition des Begriffes “Blog”:

“Ein Weblog (aus den englischen Wörtern Web und Log zusammengesetzt), auch “Blog” genannt, ist die moderne Version einer persönlichen Website, auf der man Bilder und Text schnell und ohne technische Vorkenntnisse veröffentlichen kann.
Weblogs bestehen aus einzelnen Beiträgen, die über alles berichten, was den Weblog-Autor interessiert bzw. was er der Welt mitteilen möchte. Hat der Autor verschiedene Themen, über die er “bloggt”, so kann er sie der Übersicht halber in Kategorien einteilen. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen. Pluspunkt eines Weblogs ist es, dass auch die Leser schnell und unkompliziert auf die einzelnen Beiträge per Kommentar antworten können.”

Das kann man so gut finden und noch ergänzen, es bleibt aber im Großen und Ganzen beanstandungsfrei.

Aber nicht nur die offenbare Kenntnis der Bedeutung von Blogs erfreut, auch die Aufgeräumtheit des Gesamteindrucks ist ein echter Pluspunkt:

tageblog.jpg

Hier macht man nicht den Fehler das Blog in die Newsseite einzubinden, die in der Regel einer riesigen Informationsmüllhalde gleicht, sondern hat eine eigene, übersichtliche, leicht navigierbare Seite aufgesetzt, die in den Grundformen der Oberfläche von üblichen Blogs entspricht, noch optimierbar ist, aber schonmal nicht stört.

Für Kommentare muss man nicht seine gesamte Biographie, inklusive Krankenakte angeben und eine sehr interessantes Gimmick ist die Möglichkeit den Autor eines Kommentars per Formular zu kontaktieren. Das Tageblog übernimmt darüberhinaus die Funktion eines Blogberaters für Vereine und Jungschriftsteller. Hmm, das ist vielleicht nicht ganz so dolle, aber sonst … sehr schön. Das also ein Beispiel wie man es auch machen kann. Und der Humor kommt dabei auch nicht zu kurz.

Was fehlt, oder nicht funktioniert, sind Trackbacks. Auch die Kommunikation mit anderen Blogs wird wahrscheinlich nicht das Hauptanliegen des Naumburger Tageblogs sein. Doch man hat ja auch grad erst angefangen – nicht mit einem “Tagebuch” oder einem “Stammtisch”, sondern mit einer “modernen Version einer persönlichen Website, auf der man Bilder und Text schnell und ohne technische Vorkenntnisse veröffentlichen kann”.

Netzeitung zur Thüringer Bloglesung und Alternativen

Das kollaborative Blogread macht sich [das] Motto [Blogger lesen Blogger] seit geraumer Zeit zum Thema: Dort lesen Blogger favorisierte Texte aus anderen Weblogs und unterlegen sie mit frei zugänglicher Musik.”

Blogblick der Netzeitung

Wolf Biermann wird Berliner Unehrenbürger

Morgen soll Wolf Biermann die Berliner Ehrenbürgerschaft erhalten und er macht seinem Ruf alle Ehre, indem er die Hand, die ihm die Würde – mehr oder weniger gezwungenermaßen – anträgt noch mal tüchtig anrotzt: Er wird von Spiegel Online mit den Worten zitiert, er finde es verbrecherisch, “dass die SPD mit der PDS ins Bett geht”.
Dieser “grotesk überschätzte Liedermacher mit Hängeschnauzer“, der als Symbolfigur einer Springerverlags-Hinterzimmer-Politbüro-Fundamentalopposition, der DDR ein scheinbar nie verstummendes Totenglöcklein läutete, je nach Resonanzraum mal lauter, mal leiser; zuletzt, wegen endlich erkanntem mangelndem Talent fast verstummt, wird nun wieder eine Halle beschallen, hoffentlich seine letzte, wenn er die Ehrenbürgerwürde aus der Hand eines “Verbrechers” entgegenehmen wird.
Einfach mal die Klappe zu halten und die Verleihung auf eine CDU-Regierung zu verschieben, das wäre würdig gewesen. Aber dafür ist der Biermann wohl einfach schon zu alt. Also wird nochmal tüchtig Lärm gemacht, um sich dann brav einzureihen, in die Phalanx der folgenden Herren: Adolf Hitler, Wilhelm Hermann Göring, Paul Joseph Goebbels, Wilhelm Frick und Friedrich Wilhelm Reinhold Pieck. Sie alle bekamen die Berliner Ehrenbürgerschaft natürlich aus politischen Gründen zuerkannt (und später aus ebendenselben Gründen wieder weggenommen). Wie so viele der Damen und Herren nach ihnen. Die Ehrenbürgerschaft erhält man, weil man sich Verdiensten um die Stadt Berlin schuldig gemacht hat. Was man nun für Biermanns Laudatio erfindet, lässt gespannt warten. Denn es mutet schon etwas merkwürdig an, wenn ein Mann, dessen Verdienste, wenn überhaupt, in seiner Entlarvung des SED-Regimes lagen, sich eine Ehrenbürgerschaft von einer Regierung der SED-Nachfolgeorganisation überreichen läßt. Aber das weiß er ja selbst und macht nochmal ordentlich böse Miene zum guten Spiel.

Leipziger Einerlei? Klingsor zu Bloglesungen

blogger.gifNicht nur Gonzo und JaBB waren zur Leipziger Bloglesung (und haben Videos mitgebracht!!!), auch Klingsor hatte sich heimlich still und leise auf den Weg gemacht, um Felix, Rainer, Thomas, Katharina, don und modeste beim “ins Publikum reinlesen” zu beobachten. Sein Gesamteindruck von dieser – selbst in bedeutenden Presseorganen erwähnten – Veranstaltung ist wohl mit “enttäuscht” adäquat umschrieben (er möge mich korrigieren, sollte ich irren).

Er schreibt “Bei einigen Bloggern war allerdings die Vortragsfähigkeit äußerst gering ausgeprägt.” und “Es wäre vermutlich um einiges lustiger geworden, wenn beispielsweise Felix Schwenzel seine Texte nicht gelesen hätte (was er nicht konnte, weil er, wie er im zweiten Teil selbst bemerkte, keinerlei Interpunktion las), sondern einfach frei Anekdoten erzählt hätte. Madame Modeste war ähnlich schwer zu folgen, weil sie ihre quasiliterarischen Texte, ebenso interpunktionslos vor sich hin säuselte. [...] Das Problem war: Es gab nichts neues, nichts unerwartetes, nichts überraschendes. Man könnte das als Lesernähe oder Authentizität bezeichnen. Ich wurde allerdings wieder auf die Frage zurückgeworfen: Warum lesen Menschen (diese) Blogs? Ist das nur eine Einmann-Daily-Soap? Ist das der durchschnittliche Popliterat von neben an, der mir kostenlos jeden Tag ein paar Texte liefert?” und Klingsor stellt traurig fest “Vortragende Blogger sind [...] die schlechteren Popliteraten.”.

Popliteraten sind ja nun glücklicherweise eine seltene und endlich aussterbende Spezies. Wer ertrug schon dieses, bis zur absoluten Unerträglichkeit ausgereizte PR-Geschrei für diese Pappkameraden der permanent herbeigeunkten Nachwuchsliteratur, diese volldebilen Schriftstellerdarsteller und zugekoksten Verlagsstricher. Und wenn die schon große Panne waren …

Aber wir wollen nicht ungerecht sein. Sind doch auch Blogger nur Menschen, die einfach nur Geschichten schreiben bloggen wollen. Die dann aber offenbar nicht gerade die aufsehenerregensten ihrer Ergüsse für eine Lesung heraussuchen, sondern mit Längerem und Literaturähnlichem aufwarten.

Und Klingsor stellt an unsere Thüringer Bloglesung, nach dem Leipziger Einerlei, die berechtigte Anforderung “hier ganz verschiedene Ansätze miteinander [zu kombinieren]: Audio, Video, Zeichnung und Lesung.”

Weil gerade die Multimedialität den Reiz von Blogs ausmacht … und auch ihre Interaktivität.
Die Kollegen der Leipziger Lesung haben sich offenbar in ihrer Rolle als Bloggerdarsteller verfangen. Lasst es uns wild und chaotisch machen!

Baytors Blog: Kritik an der 1. Thüringer Bloglesung

Die 1. Offizielle Thüringer Bloglesung erfährt offenbar nicht nur Zustimmung. Baytor von Baytors Blabla-Blog stellt ein paar so kritische, wie berechtigte Fragen:

“Im spontanen Ersteindruck kam mir dieses Treffen wie eine Versammlung der Ehrenlogisten der Blogosphäre vor. Selbstverständlich ist das Internet der potentiell liberalste Raum, in dem man sich bewegen kann, aber dennoch kennt jeder das Gerede über Alphablogs und einschlägig bekannte Ranglisten. Noch kann theoretisch jeder Blogger sich in die Bloglesung einklinken, doch wie wird es beim fünften oder zehnten Treffen aussehen? Ich will nichtmal ansatzweise irgendjemandem bewusste Kernbildungsgesinnungen unterstellen, aber sowas passiert zu oft unterbewusst von selbst. Somit entstünde gegebenfalls eine kleine Elitetruppe in Abgrenzung zum Rest der Bloggerschaft. Was wird denn aus den Bloggern werden, die sich nicht bei der Lesung präsentieren oder nichtmal als Zuschauer anwesend sein können? Werden mittels dieses Treffens nicht einzelne Blogs herausgepickt und hervorgehoben? Und weshalb eigentlich?”

Bitte bei Baytor weiterlesen!

Bundesgartenschau: Betrug in Gera und Ronneburg?

Vor ein paar Stunden wurde bei der THÜRINGER BLOGZENTRALE noch über mögliche Zusammenarbeit spekuliert, zwischen dem Management der Bundesgartenschau, die mit dem einfallsreichen Slogan “Gemeinsam sind wir super” wirbt und der Illustrierten “SUPERillu”, die diesen Satz offenbar seit einigen Jahren für ihre Eigenwerbung nutzt. Heute abend nun schlägt die Nachricht wie eine Bombe ein, dass Mitarbeiter der Bundesgartenschau und sogar der Ronneburger Bürgermeister unter Betrugsverdacht stehen. Bei Auftragsvergabe und Fördermitteln soll es Manipulationen gegeben haben, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

Buchmesse-Shuttle und Minibloggertreffen

Strudel bietet 3 Plätze in seinem Leihwagen, für eine Fahrt zur Bloglesung am Rande der Leipziger Buchmesse an. Es lesen und moderieren: Thomas Knüwer, Lyssa Borchert, Madame Modeste, Don Alphonso, Don Dahlmann und Felix Schwenzel. Wer also morgen (Donnerstag, 22. März) um 21 Uhr noch nix vorhatte hat jetzt was vor.

Ein Minibloggertreffen schlägt Oliver Gassner (autor, journalist, trainer) aus Vaihingen vor. Er ist zufällig in der Stadt (Jena), hat am Freitag, von 19.00 bis 22.30 noch nix vor und würde sich gern mit ein paar Bloggern treffen. Wer also Lust hat auf ein Meeting: Ortsvorschläge in die Kommentare!

NACHTRAG: Wie ich gerade sehe, sind zwei der Plätze bei Strudel schon vergeben. Nun also schnell!!!