Archive for May, 2007

Was stimmt hier nicht?

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… fragt Petra.

Das “Spiegelzelt” in Weimar

Von Peter [Post aus Weimar]

weimar.gifDas “Köstritzer Spiegelzelt” öffnete am 3. Mai seine Tore für die diesjährige Spielzeit mit Klaus Hoffmanns Jaques-Brel-Programm. In insgesamt 35 Vorstellungen und 4 Benefiz- und Zusatzveranstaltungen wird das Zelt in Weimar bis 17. Juni mit seiner einzigartigen Atmosphäre zum Schauplatz von Musik, Theater und Kabarett.

Das “Spiegelzelt” war ein sogenannter “dans palais” aus Holland und um die Jahrhundertwende mit seiner Ausstattung aus Holz und Samt mit zahlreichen Spiegeln die Attraktion auf Jahrmärkten und Festen in Holland und Belgien. Mittlerweile wurde es durch seinen Sponsor, die Köstritzer Schwarzbierbrauerei, zum 4. Mal für ein Kleinkunst-Festival auf dem Beethoven-Platz am Rand des Weimarer Goetheparks aufgebaut.

Voriges Jahr hatten wir Karten zum Konzert der Gruppe “The World Quintett”, einer Schweizer Band, die Klezmer, Jazz und Blues unter einen (mitreißenden) Hut brachte, und dieses Jahr zu Pfingsten am 27. Mai für das Programm “Les Siciliens” mit Etta Scollo, die bereits zweimal das Weimarer Publikum verzauberte.

Wie immer hatte unser Johann Wolfgang auch zu Sizilien etwas zu sagen: “Sizilien ist das Tor zu Europa (…) hier ist der Schlüssel zu allem.”

Hinweis: Am 2, 3. und 4. Juni wird Dieter Hildebrandt erwartet, am 8. Juni Hagen Rether:
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PATHÉTIQUE am Pfingstmontag im Volkshaus

volkshaus.gifAm Pfingstmontag beginnt 11 Uhr im großen Saal des Jenaer Volkshauses ein Konzert der 12. Orchesterwerkstatt Landesverbandes Thüringer Laienorchester. Auf dem Programm dieses außergewöhnlichen Konzertes steht neben zwei Uraufführungen die 6. Sinfonie von Peter Tschaikowski, die sogenannte Pathétique.

Seit 1994 finden in Thüringen jährlich Orchesterwerkstätten dieser Art statt. Musiker aus mehreren europäischen Ländern und aus allen Teilen Deutschlands nehmen an einer Arbeitsphase teil, in der ein oder mehrere Werke erarbeitet werden, die im allgemeinen für Laienorchester aus Schwierigkeits- und Besetzungsgründen nicht zu bewältigen sind.

Die 11. Orchesterwerkstatt 2006 hat “Das Klingende Mythologische Lexikon” eröffnet. Komponisten werden eingeladen, für dieses Lexikon eine mythologische Gestalt oder Situation auszuwählen und in Tönen zu schildern. Sie sind außerdem eingeladen, die Uraufführung ihres Werkes selbst zu dirigieren. In diesem Jahr werden zwei Werke von Baldur Böhme (Der Hafen von Pylos) und Mario Wiegand (Persephone) aus der Taufe gehoben.

Mit etwa 80 Musikern ist das Orchester hervorragend besetzt. Die Teilnehmer kommen aus Dänemark, Holland, Luxemburg und Deutschland und musizieren die Tschaikowski-Sinfonie unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Sebastian Krahnert.

Der Eintritt für dieses Konzert ist frei.

Webmontag und Bloggerdienstag in Jena

Von JaBB

webmonday.gifBereits den ganzen Tag hatte ich bei der Hitze sozusagen “im eigenen Saft gebraten” – und am Abend war dann auch noch Webmontag in Jena. Die Hitze senkte die Lust auf einen Vortrag in einem Raum mit ebenfalls schwitzenden Menschen natürlich exponential. Doch zum Glück sollte ja alles anders kommen als man es von den bisherigen Webmontagen her kannte.

Als Treffpunkt war diesmal nicht etwa die oberste Etage des Turmes oder ein Hörsaal am Campus, sondern der Eingangsbereich des Turmes vorgesehen. Um 19.30 Uhr hatten sich dort dann auch einige Leute eingefunden, darunter der Mitbegründer des hiesigen Webmontags Lars Zapf. Nach der üblichen “akademischen Viertelstunde” machten wir uns dann auf den Weg ins Café Quirinus in der Jenergasse um das Experiment eines leicht abgewandelten Veranstaltungskonzeptes zu wagen.

Inspiriert von Veranstaltungen wie dem Barcamp oder der Next in Hamburg sollte diesmal von dem sonst praktizierten Vortragskonzept abweichend eher eine lockere Gesprächstunde gebildet werden. Hintergrund hier war natürlich auch – das soll nicht verschwiegen werden – die Tatsache, dass der vorgesehene Hauptreferent kurzfristig abgesagt hatte. Daher bezeichnet man diesen Webmontag auch als Webmontag 4 1/2 – die Version 5 soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der ca. 10 Teilnehmer enwickelten sich dann auch schnell Gespräche und Diskussionen, in denen die einzelnen Teilnehmer ihre aktuellen oder bereits durchgeführten Projekte aller Art vorstellten – zum Glück ohne, dass es zu sehr in Selbstbeweihräucherung ausartete ;-)

Danach wurde rege über verschiedenste Themen gesprochen und auch diskutiert. Dabei entstand auch die Idee, allgemein vom reinen Vortragsstil wegzugehen und sich die Veranstaltung Webmontag in Zukunft mehr in Richtung von Workshops entwickeln zu lassen – eine durchaus interessante Idee, die man weiter verfolgen sollte. Denn das Gesprächsrundenkonzept mag im kleineren Kreis ganz gut funktionieren, aber sobald die Teilnehmerzahl ein gewisses Maß überschreitet, halte ich es für nicht mehr ohne Probleme praktikabel. Man kann also gespannt sein, wie viele der entwickelten Ideen sich beim nächsten, dem “echten” 5ten Webmontag realisieren lassen.

Den Bericht zum Bloggerstammtisch gibt’s nach dem Klick:
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Broder fragt Huber

broder-huber.gifDie Veranstaltung in der Aula der Universität Jena, die als “Debatte” angekündigt war, erwies sich als respektvoll-höfliches Interview vor Publikum. Keine Diskussion. Keine unbequemen Fragen. Nichts zu aktuellen Scheidungsdingen, oder dem nicht nachlassenden Mitgliederschwund der evangelischen Kirche. Und (fast) keine Studenten. Wenn man mal von ein paar wenigen absieht, bestand das Publikum vorwiegend aus Trägern der Ü50-Uniform: beige Jacke, beiger Rock/Hose, graue Schuhe.

Und so wie das Publikum war auch der Gast, der Vorsitzende des Rates der evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber: Reserviert, diplomatisch, leidenschaftsarm. Auch wenn man, wenn man ganz genau hinhörte – und das tat nach anderthalb Stunden in einer überhitzten und überfüllten Aula eigentlich niemand mehr – dem “Gespräch” ein paar wenige, verklausulierte Statements entnehmen konnte:

Zur persönlichen Vorstellung von Himmel und Hölle und dem Bösen; der Forderung einer “epistemischen Demut” an die Wissenschaft; zur Frage “Was war vor dem Urknall?”; zur Nutzung der Schöpfungsgeschichte für einen Kreationismus als “pseudowissenschaftlichen Weltanschauung”; zu einem dezidiert christlichen Gottesbezug in der EU-Verfassung; zur Säkularisierung als kooperative Auseinandersetzung zwischen Staaten und Kirchen vs. Ablehnung, bzw. Dämonisierung in klar nichtsekularen kommunistischen Regimes; Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Protestantismus und Katholizismus; zum “Fall” Seehofer:

    Wer sich zum christlichen Glauben bekennt, hat natürlich einen Anspruch auf Wahrung seiner Intimsphäre, er hat aber keinen Anspruch auf einen Verzicht auf öffentliche Tugenden

zur Segnung, aber nicht Trauung homosexueller Lebensgemeinschaften; zur “Bibel in gerechter Sprache” und “Apostelinnen und Aposteln”; zu “flachen und dümmlichen” Gottesdiensten zu Weihnachten; schließlich zum Lieblingsthema Henryk M. Broders, dem Islam; zu seiner “Anziehungskraft des Einfachen und Überschaubaren”; Christentum als “Liebesreligion” vs. Islam als “Machtreligion”; zum interreligösen Dialog; zur Umwidmung von von Kirchen in Moscheen; Unterstützung des intellektuellen Islam – und zu guter Letzt, seinem kleinen Traum vom Bootsurlaub auf Brandenburger Seen:

Das fast anderthalbstündige Video gibt es nach dem Klick:
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Alice Schwarzer: “Die Antwort”

Von Moses Immanuel Stern

dieantwortgif.gifFeminismus ist ein mit der Sexualität untrennbar verbundener Begriff, umgekehrt ist das wohl nicht der Fall. Sexualität ist natürlich sehr wohl denkbar ohne Feminismus. Ähnliches gilt natürlich auch für Alice Schwarzer und die Frauenbewegung, auch wenn es manchmal anders scheint. Die bekannteste Vertreterin des deutschen Feminismus hat ein neues Buch zu Gleichstellungspolitk und Sexualität geschrieben, das sie selbstbewusst “Die Antwort” nennt. Seit zwei Wochen kann man einen Vorabdruck in der FAZ verfolgen, und der geneigte Leser sieht sich, angesichts eines oft nur locker assoziierten, unerschöpflichen Themenreichtums oft verwundert, nie richtig informiert, aber immer prächtig unterhalten. Dieses Buch – oder besser, das was bisher davon in der Welt ist – springt munter von Eva Herman und ihrem indiskutablen “Eva-Prinzip”, über den “Kleinen Unterschied und seine Folgen”, dem bisher erfolgreichsten Buch Schwarzers (was sie im übrigen nicht müde wird wieder und wieder zu betonen), über die Französische Revolution, den “physiologischen Schwachsinn des Weibes“, Hetero-, Homo- und Metrosexualität, sowie “unwissenschaftliche” Hirnforschung, zur Iranischen Revolution. Ein atemloser Parforceritt durch die wechselvolle Geschichte des – bekanntermaßen angespannten – Geschlechterverhältnisses. Doch was als sprühender Essay über das Große und Ganze daherkommt, ist in seinen Details streckenweise ein Kinderkarussel sexualtheoretischer Belehrungen, feministischer Glaubenssätze, oberflächlicher Wissenschaftsskepsis und schnurriger Anekdötchen.

Was ist davon zu halten, wenn Schwarzer neurowissenschaftliche Ergebnisse mit Verweis auf die Stichprobengröße (“19 (!)Frauen”)emma.gif kritisiert und dabei die gleiche Zahl Männer (auch 19) sowie den ungeheuren Aufwand bei der Auswertung neurophysiologischer Daten, die eine geringere Stichprobenzahl unvermeidlich macht, unterschlägt? Auch mit 38 Versuchspersonen lassen sich statistisch signifikante Ergebnisse finden, wie in der Studie von Bennett und Sally Shaywitz, die eine geschlechtsbedingte verbale Informationsverarbeitung feststellte.

Was soll man denken, wenn geschrieben steht “Die Homoehe hat zwar enorm beigetragen zur Akzeptanz homosexueller Lebensformen, aber auch dazu, dass es nun statt einer Schublade zwei gibt: Neben der Schublade “hetero” steht heute die Schublade “homo”. Mensch ist hetero oder homo – dazwischen gibt es nichts.” Bisexualität oder diverse andere Sexualitäten dürften bereits Heranwachsenden in allen Einzelheiten bekannt sein. Hier also generell von “Schubladendenken” zu sprechen verkürzt die Tatsachen möglicherweise unzulässig. Man kann allerdings sehr wohl einen homo- von einem heterosexuellen Lebensstil unterscheiden, wenn homosexuelle Lebensgefährten z.B. in einer Ehe oder eheähnlichen Lebensgemeinschaft zusammenleben. Natürlich gilt auch hier die Verwendung der stereotypen Begrifflichkeiten in Abhängigkeit vom Kontext, doch eine Benennung ist korrekt und gewollt.
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Vier Minuten

vierminuten.jpgDieser Film ist ein Ereignis. Eine schier unbegreifliche Freude, ein Quell des Erstaunens, Schauderns, Entdeckens, Erkennens, Glaube, Liebe, Hoffnung in ihrer radikalsten Emanation. Eine Symphonie der Bilder und ein Angriff auf alle banalen filmwirtschaftlichen Selbstverständlichkeiten. Sprichwörtlich „großes Kino“, das mit aller uneingeschränkten Berechtigung einen unsäglichen Bombastmurks, wie “Das Parfüm” beim Deutschen Filmpreis in den wesentlichsten Kategorien “Bester Spielfilm in Gold” und “Beste darstellerische Leistung” bravourös an die Wand gespielt hat. Dieser Film macht fast alles richtig. Die Hauptdarsteller sind fast immer zum Niederknien authentisch, die Dramaturgie fast immer lückenlos plausibel, der Schnitt nahezu pausenlos, die Regie wohlplaziert, die Musikauswahl grandios, das Drehbuch nur an sehr, sehr wenigen Stellen verkitscht oder gefällig.

Die Klischees, die dieser Film nutzt, die verhärtete Nazilesbe, die unschuldige Mörderin, der gewissenlose Anstaltsleiter, der trottelige JVA-Beamte, die “gemeine Widersacherin” oder der würdelose Vater, all diese Figuren wirken nie nebeneinandergestellt, sie sind perfekt inszeniert, zu einem Sittengemälde des unbarmherzigen “Clash of Generations”.
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Kurznachrichten 11/07

Opel kündigt wegen krankheitsbedingter Abwesenheit: Erstmals seit der Werksgründung von Opel Eisenach hat die Betriebsleitung zwei Angestellten wegen krankheitsbedingter Abwesenheit gekündigt. Das wurde der TLZ auf Anfrage beim Stammsitz Rüsselsheim bestätigt. Es treffe zu, “dass zwei Kündigungen infolge häufiger kranheitsbedingter Abwesenheit” in Eisenach ausgesprochen wurden, verlautete aus der Pressestelle von Opel” schreibt die TLZ.

Jenaer Psychologen sind Spitze: Gut angesehen bei Studierenden und Professoren ist die Universität Jena. Die Studierenden des Faches Psychologie sind mit der Studiensituation insgesamt sehr zufrieden, von den Professoren die Universität als führend in der Forschung beurteilt. Darüber hinaus lag die Hochschulen bei der Einwerbung von Drittmitteln in der Spitzengruppe.

Jenaer CDU-Kreisvorsitzender Reyk Seela wurde wiedergewählt. Sein wichtigstes Ziel sei, laut JenaTV, “bei den Kommunalwahlen 2009 die CDU als stärkste Partei im Jenaer Stadtrat zu sehen.” (Na, wenn’s nix Wichtigeres gibt … )

Jenaer Wal-Mart schließt endgültig: Für die Mitarbeiter ist eine Transfergesellschaft geplant. Spätestens zum 30. Juni wird der Wal-Mart-Markt in der Schillerpassage dann endgültig seine Türen schließen.

1. Jenaer Bloggerstammtisch: Die Jenaer Blogosphäre trifft sich am Dienstag, dem 22.05., um 20 Uhr, in der Gaststätte “Zur Wartburg”, im Jenaer Damenviertel. Mehr dazu bei Gonzo.

Webmontag wird unkonventionell: Der Thüringer Webmontag, für den kommenden Montag (21.05.) geplant, soll persönlicher werden. Organisator Lars Zapf schreibt: “Inspiriert durch Veranstaltungen wie das letzte BarCamp in Frankfurt oder die Next in Hamburg würde ich der 5. Veranstaltung des Jenaer Webmontag gerne einmal ein anderes Gesicht geben und vom klassischen Vortragsstil abweichen.
Grund unter anderem: Bisher kennen sich die meisten Teilnehmer und Interessierten kaum persönlich, wissen nichts über deren Projekte, Vorhaben und Pläne. Warum sich nicht einfach vor dem Intershop Tower treffen und gemeinsam im Quirinius locker miteinander sprechen. Ich würde mich auch bereit erklären über die beiden Events und die damit verbundenen neuesten Entwicklungen und Trends im web2.0 und der Blogosphäre kritisch zu berichten, um eine Diskussion anzustossen.”

Treffen: 19.30 vorm Uniturm

Und zum Abschluß
der heutigen Kurznachrichten ein Kurzfilm: “Friedensprozeß”
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Fußballfans sind keine Verbrecher …

Von Markus Kämmerer

… skandierten die Fans zu Beginn des sonntäglichen Spiels gegen Kaiserslautern minutenlang in Jena (Video von Tobias Stepper auf YouTube, weiteres Video auf myvideo.de, weitere Videos zum Download) und erklären das nicht etwa den Politikern, sondern diesmal den Medien. Auslöser sind die Ereignisse am Schluss des Fußballspiels Burghausen gegen FC Carl Zeiss Jena letzte Woche in Burghausen.

Den vielen (weitestgehend übereinstimmenden) Augenzeugenberichten zu Folge war der eigentliche Auslöser ein Ordner, der einen Fan, welcher zum Spielende auf den Zaun geklettert war, von dort gewaltsam herunterholte. Der Ordner soll schon während des Spieles als aggressiv aufgefallen sein. Es wurde berichtet, dass danach eine Gruppe von 20 Polizisten und Ordnern im Gästeblock mit Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die Fans vorgegangen ist. Das extrem harte und unnötige Eingreifen wurde von vielen Seiten, insbesondere aber den Fans auf das schärfste verurteilt.
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4. Offizielles Thüringer Bloglesungsvideo: Lesof lästert

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Direktvideoklick

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Videos Thüringer Regionalnachrichten zum Download

mdr.jpgWährend TLZ, OTZ und TA noch Videos von allgemeinem Interesse, mit so vielversprechenden Titeln, wie “Paris Hilton nackt und leblos” anbieten, rüsten die Wettbewerber um die Thüringer Regionalberichterstattung auf. Der MDR hat sein Multimediaangebot um Videos der Nachrichten aus dem Thüringenjournal erweitert. Neben Radiostreams können jetzt auch die Livestreams diverser Fernsehsendungen verfolgt werden. Und nicht nur der MDR bietet Premiumcontent, auch JenaTV hat sein Nachrichtenangebot im Internet erweitert. Nun können, neben Textnachrichten, auch einzelne Videobeiträge zu aktuellen Jenaer Ereignissen mit einem Windows Media Player angeschaut werden. Die Kooperation mit der Digitalen Bibliothek Thüringen ermöglicht den Livestream Jenaer Regionalnachrichten “on demand”. Allerdings bedarf die Einbindung der Videos in den Internetauftritt des Senders noch der Klärung einzelner Rechtefragen. So ist bisher ungeklärt, wer für die Kosten des Livestrams aufkommt, wenn JenaTV neben die Videos, die in den Internetauftritt des Senders eingebettet werden, Werbung setzt. Auf Nachfrage der THÜRINGER BLOGZENTRALE bei der Digitalen Bibliothek Thüringen wurde die baldige Beantwortung dieser Fragen versprochen. JenaTV hat unterdessen die weitere Einbindung von bereits produzierten Videos unterbrochen.