Heute ist es nun endgültig und unwiderruflich vorbei, das 7. Jahr nach der Jahrtausendwende. Zeit, sich zu besinnen, zurückzublicken und nach vorn zu schauen. Was ist gewesen? War es ein gutes Jahr? Welche Fehler hat man gemacht, welche Erfolge gehabt? Was hat man gewonnen, was verloren? Wen hat man verstoßen, wen zu sich gezogen? Was geht, was bleibt?
Die THÜRINGER BLOGZENTRALE hat in den letzten Wochen und Monaten viele Wandlungen durchgemacht. Nun ist ein Punkt erreicht an dem eine Entscheidung ansteht. Was soll nun geschehen?
Ab Juli darf in Thüringen endlich wieder an der frischen Luft geraucht werden. In Behörden, Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und Jugendeinrichtungen, sowie Gaststätten und Diskotheken dürfen dann Nichtraucher nahezu rauchfreie Luft atmen und so ihr Krebsrisiko erheblich minimieren. Am vergangenen Mittwoch beschied der Thüringer Landtag mit knapper Mehrheit über das Nichtraucherschutzgesetz, das dann jedoch erst am 1. Juli 2008 in Kraft treten soll (Offizielle Erklärung der Landesregierung hier). Bis dahin soll Gastwirten die Gelegenheit gegeben werden, eventuell notwendige Umbauten ihrer Gasträume vorzunehmen, auch wenn die Gastwirte seit dem ersten Gesetzentwurf bereits ein halbes Jahr Zeit hatten, sich auf die kommende Regelung einzustimmen. Entgegen dem ursprünglichen Vorschlag, das Rauchen in Diskotheken grundsätzlich zu untersagen, soll nun auch ein abgetrennter Raucher-Raum eingerichtet werden dürfen, in dem sich keine Tanzfläche befinden soll. Der Thüringer Hotel- und Gaststättenverband zeigt sich erfreut über die überraschende Durchsetzung gewisser gesetzesaufweichender Forderungen. Einraum-Kneipen erhalten jedoch keine Ausnahmegenehmigung, wie von der Dehoga gefordert.
Verstöße gegen die Nichtraucherschutzregelung werden mit Bußgeldern bis zu 500 Euro geahndet.
Bayern hatte einen Tag zuvor ein absolutes Rauchverbot verabschiedet, das als eines der schärfsten bundesweit gilt. Dort sind keine abgetrennten Raucherzimmer erlaubt, und auch das Rauchen in Festzelten, wie beim traditionellen Oktoberfest, ist verboten. Das Rauchverbot in Bayern gilt ab dem 1. Januar.
“Immer wieder machen grausige Funde von Babyleichen in den neuen Bundesländern Schlagzeilen. Da fanden sich vor Monaten in einer Garage in Thüringen mehrere tote Kinderkörper, zuvor war es zu ähnlichen Funden in Sachsen-Anhalt gekommen. Nach einer Statistik des Bundeskriminalamts ist entgegen der öffentlichen Wahrnehmung die Zahl der getöteten Kinder und Säuglinge jedoch in den vergangenen Jahren nicht gestiegen.”
(Hervorhebung nicht im Original)
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“Der Fund von Babyleichen hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Öffentlichkeit aufgeschreckt.” Die dpa nennt einige Fälle von 2005 bis 2007. Ausschließlich ostdeutsche Tatorte.
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Orte der Funde Von Baby- und Kinderleichen in den vergangenen Jahren in den “Schlagzeilen”
Am 7. Dezember, um 19.30 Uhr lädt der Studentenchor der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu seinem diesjährigen Weihnachtskonzert in die Stadtkirche St. Michael ein. Unter der Leitung von Christoph Lutz kommen Weihnachtslieder aus fünf Jahrhunderten zur Aufführung. Programmschwerpunkte werden dann eine Motette von Heinrich Schütz, sowie die Bach-Kantate “Nun komm, der Heiden Heiland” (BWV 62) unter Mitwirkung von Gesangssolisten und einem Kammerorchester sein. Der Eintritt ist frei. Die Kirche beheizt.
Weitere Informationen unter: www.studentenchor.de
Das Land Thüringen will, nach Berichten der Thüringer Allgemeinen, im Superwahljahr 2009 offenbar einen digitalen Wahlstift einsetzen. Der Wahlstift erfasst bei der Setzung des Kreuzchens auf dem Stimmzettel mit einer winzigen hochauflösenden Sensorkamera die Musterung des Papiers an der Stelle der Stimmabgabe. Nach dem Verlassen der Wahlkabine und der Abgabe des Stimmzettels wird der Wahlstift in eine Halterung gesetzt, die die Koordinaten der abgegebenen Stimme automatisch an einen PC weitergibt. Mit dieser Technik sollen langwierige und teure Auszählungsprozesse und die Geschwindigkeit bei der Erstellung des Wahlergebnisses optimiert werden.
Digitiale Wahlstifte gelten allerdings als extrem unsicher und werden von Experten als Angriff auf das Wahlgeheimnis bezeichnet. So könne der Stimmzettel durch Klarsichtfolie manipuliert werden und eine Zertifizierung gelte nur für Stift und Dockingstation, nicht aber für die Speichermedien.
Der Wahlstift besitzt keine Zulassung bei der der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) für Bundestagswahlen.
Eine von der Hamburger Bürgerschaft zunächst einstimmig beschlossene “Weltpremiere” des Wahlstiftes, bei der Bürgerschaftswahl 2008 in Hamburg, mußte nach erheblichen Sicherheitsbedenken und nach einer Expertenanhörung im Verfassungsausschuss abgesagt werden.