Archive for June, 2008

Neu in der Blogroll

Dank des Artikels über Thüringer Blogs im Allgemeinen Anzeiger können wir neue Thüringer Blogger-Kollegen begrüßen:

Ein “Freigeister-Blog”


feinstoff.jpg

und ein Blog mit Agenda:

goldkind.jpg

beide betrieben von Tristan Rosenkranz.

Thüringens Blogosphäre mal wieder in der Zeitung

Von Sven

Vorgestern klingelte mein Telefon, als ich gerade zu einem Termin hetzte. “Hallo, Michael Steinfeld vom Allgemeinen Anzeiger, ich hätte ein paar Fragen zu Thüringer Bloggern, da bin ich doch bei ihnen richtig?”. Nun ja, was soll ich sagen? Eigentlich ja schon. Lese ich doch sämtliche als Thüringer bekannten Blogger, um Beiträge von allgemeinem Interesse für die TBZ einzuwerben. Also sage ich natürlich ja. Und dann haben wir ein Interview gemacht. Heraus kam das hier:blogs.jpg

Wörtlich habe ich meine Antworten natürlich differenzierter (manche würden es verschwurbelt nennen) formuliert, aber zur besseren Lesbarkarkeit wurde ein bißchen optimiert. Wenn Ihr also lest:

“Einer, der alle Blogs im Freistaat liest”
, dann muß das natürlich eingeschränkt werden auf “fast alle”, also ohne Nazi-Spam-SEO-Fake-Blogs. Und die Idee zur Gründung der TBZ kam vielleicht irgendwie von mir – die Gründung überhaupt erst ermöglicht hat dann aber eine Versammlung der Thüringer Blogger.

Und auch das mit dem “Aufreger-Gen” habe ich eigentlich nicht gesagt – das wurde ich eher gefragt. Und so habe ich das dann ein wenig kontextualisiert.

Schlussendlich kann man im Internet natürlich nicht schreiben was man will. Mehrfach wies ich darauf hin, dass auch Blogger sich an gewisse Grundregeln publizistischer Arbeit, wie Urheberrechtsschutz, Persönlichkeitsschutz, Objektivitität und Vertrauenswürdigkeit halten – auch um weiterhin gelesen zu werden.

Glaubwürdigkeit ist ja tatsächlich eine Frage, die man auch und gerade im Internet nicht vernachlässigen darf. Zur Glaubwürdigkeit der TBZ gehört zum Beispiel, dass wir keine Werbung schalten, auch wenn monatlich Anfragen zu Werbemöglichkeiten eintrudeln. Ich verweise dann darauf, dass Thüringer Blogger nicht an einem Werbenetzwerk wie Adical/adnation interessiert sind.

Ich freue mich jedenfalls, dass die Thüringer Blogosphäre auch offline wieder wahrgenommen wird. Und hoffe, dass sich die Gemeinde der “Internettagebuchschreiber” dadurch ein bißchen erhöht, damit die intellektuelle Elite Thüringens auch weiterhin soviel Spaß hat.

Videos vom Halbfinale der EM gegen die Türkei in Jena

(more…)

Der 95-Thesen-Preis für den besten Blogeintrag 2008

test-2.gif

    „Laut der Überlieferung soll der Mönch Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation ein.“ Quelle: Wikipedia

Martin Luther gilt als der erste Blogger. Er hat ein, zu seiner Zeit supermodernes Publi- kationsmedium veritabel zu nutzen gewußt, um seine revolutionären Ideen und reformatorischen Ansätze für ein großes Publikum zu publizieren und hat damit einen der größten kulturellen und politischen Umbrüche in der Weltgeschichte eingeleitet. Als anekdotischer Beginn dieser langen Umbruchsphase gilt der Thesenanschlag an der Wittenberger Schloßkirche.

Die Diskussion um die Qualität, Verlässlichkeit und Nützlichkeit von neuzeitlichen Diskussionsbeiträgen und Thesen in Blogs ist schier unaufhörlich und unüberblickbar. Vor allem etablierte Medien und Blogger, aber auch Blogger unter sich, zeihen einander fehlender Seriösität, Irrelevanz, Gossenjournalismus, Klickhurerei und Schleichwerbung.

Blogs speisen ihre Bedeutung aus dem permanenten Strom von Diskussionen um des “Kaisers Bart”, und manchmal, aber nur manchmal, kommen dabei echte Perlen der Diskussionskultur zustande, werden kontroverse Thesen aufgestellt und wieder verworfen, wird mit ätzenden Polemiken aufeinander eingedroschen, werden kluge und leise, explosiv einleuchtende Anmerkungen gemacht – und manchmal wird vielleicht sogar eine Synthese gefunden.

Die Award-Kultur in der deutschen Blogosphäre ist mit grundsätzlichen Mängeln behaftet:

1. Die bedeutensten Preise werden von etablierten Medienunternehmen ausgelobt
2. Es gibt meist eine Jury, die mit erfahrenen Journalisten besetzt ist
3. Die Preise werden meist an Journalisten vergeben
4. Die Preise sind nicht blogspezifisch
5. Preisträger ist immer ein bestimmtes Blog, nie die Diskutanten oder Trackbacker
6. Publikumspreise haben immer den Mangel des Klickbetrugs

Blogs sind ein vielseitiges Medium, meist ein Hobby, manchmal ein Kleinstunternehmen, aber meist kreativer, schneller und facettenreicher als etablierte Medienunternehmen. Sie folgen anderen Gesetzmäßigkeiten und Idolen – wenn überhaupt. Blogeinträge sind in den meisten Fällen stark meinungshaltig und manchmal sogar hoch polemisch. Deshalb wird Blogs in toto Kampagnenjournalismus unterstellt und es werden Maßstäbe des etablierten Journalismus angelegt, wenn immer ein Blogeintrag unliebsam erscheint.

Blogs beziehen ihren Reiz vor allem durch den hohen Anteil an unmittelbarer Partizipation. Nicht zuletzt deshalb erscheint das, was in Blogs steht, oft unübersichtlich und manchmal gar als schlicht undurchsichtiges Meinungsdickicht. Dem werden oft strukturbildende Maßnahmen entgegengesetzt, wie etwa Blogcharts oder Blog-Awards, die allerdings nicht in der Lage sind die Dynamik von Blogs und der Dinge, die in ihnen stehen, zureichend abzubilden.

Um all diese Umstände annähernd zu berücksichtigen und um die Frage zu beantworten, was nun ein wirklich guter Blogeintrag ist, wird hiermit der „95-Thesen-Preis“ ausgelobt.

Vorschläge per Kommentar oder Trackback sind HIER [Link] vorzunehmen. Dort finden sich auch die Vorschlagskonditionen

Die Diskussion um den 95-Thesen-Preis soll hier unten geführt werden damit das Vorschlagsposting [Link] für die Vorschläge frei bleibt.

Der „95-Thesen-Preis“ soll dazu dienen, der Öffentlichkeit die besten deutschen Blogeinträge verfügbar zu machen, den primus inter pares zu küren, der THÜRINGER BLOGZENTRALE überregionale Aufmerksamkeit zu verschaffen und endlich die verdammte Frage zu beantworten, was eigentlich ein wirklich guter Blogeintrag ist.

Potentiell preiswürdig sind alle Einträge in deutschen Weblogs, die im Laufe des vergangenen Jahres, vom 25. Juni 2007 bis 25. Juni 2008, erschienen sind. Dazu zählen ausdrücklich vor allem auch Kommentare und Trackbacks, die

    - eine herausragende Argumentation zu einer Sachfrage,

    - kreative Verarbeitung (also auch Zeichnungen, Bilder, Collagen, Vidcasts
    oder Podcasts) eines aufgeworfenen Themas und/oder

    - Anregung einer bedeutenden Diskussion darstellen

Abgestimmt wird nach folgendem Modus:

Jede/r Blogger/in mit einem gültigen Impressum darf per Kommentar oder Trackback in der THÜRINGER BLOGZENTRALE je einen Vorschlag machen.

Dieser Vorschlag darf nur aus einem Link und maximal 500 Zeichen Erklärungstext bestehen. Trackbacks, die zu einem Blogeintrag führen, der den Vorschlagstext und den Link enthält sind ebenfalls möglich. Das Blog des Vorschlagenden muß in jedem Fall angegeben sein.

Vorschläge von Blogger(inne)n ohne ein Blog mit gültigem Impressum (im Impressum muß mindestens eine gültige Emailadresse stehen) oder sonstige Kommentare und Trackbacks, oder mehrfache Vorschläge von mehreren Blogs ein und de(r)sselben Bloggers/Bloggerin werden kommentarlos gelöscht. Offensichtlich werbliche Einträge werden mit EUR 100 in Rechnung gestellt.

Man darf auch sich selbst vorschlagen!

Jede/r Nominierte (auch Selbstnominierte) darf sich selbstverständlich einen Nominierungsbutton ins Blog setzen.

test-5.giftest-4.gif

Der Blogeintrag, Kommentar, Trackback, der die meisten Vorschläge bekommt, hat den „95-Thesen-Preis 2008“ gewonnen. Geht nur ein Vorschlag ein, gewinnt diese/r eine Vorgeschlagene. Gibt es einen Gleichstand in der Zahl von Vorschlägen findet eine Stichwahl zwischen den zwei Bestplazierten statt. Gilt der Gleichstand für mehrere oder gar alle Vorgeschlagenen findet eine Stichwahl zwischen den ersten zwei (zeitlich), für die dieser Gleichstand gilt, statt.

Die Vorschlagsfrist für den „95-Thesen-Preis“ der THÜRINGER BLOGZENTRALE beginnt ab morgen, 26. 06. 2008, 00.01 Uhr und endet am 26. Juli um 23.59 Uhr.

Bei Sabotage, Aufrufen zu Betrug, Spam und Privatfehden, werden die betreffenden Kommentare und Trackbacks gelöscht. Kommentare, die Beleidigungen und Hetze enthalten, werden ebenfalls ohne Diskussion gelöscht, die Autoren werden von weiteren Beitragsmöglichkeiten ausgeschlossen. Sollte durch erhöhten Administrationsaufwand durch Sabotageakte die Freude an dem Wettbewerb verloren gehen, kann er jederzeit abgebrochen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der „95-Thesen-Preis“ wird danach bis spätestens im Oktober 2008, zu einem noch festzulegenden Termin vergeben.

Der „95-Thesen-Preis“ ist zunächst nicht mit 10 EURO dotiert. Bei Interesse von Spendern, Sponsoren und sonstigen Partnern kann es allerdings ein Preisgeld geben und die Form der Würdigung noch optimieren (z.B. Veröffentlichung in einer überregionalen Zeitung :)


*Die THÜRINGER BLOGZENTRALE ist ein bürgerjournalistisches Medium Thüringer Blogger. Es ist werbefrei, partizipationsorientiert und herausgebergeleitet. Alle Thüringer Blogger haben das Recht Beiträge zur Zweitveröffentlichung einzureichen. Es besteht keine Veröffentlichungspflicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der 95-Thesen-Preis 2008: Die Nominierten

test-4.gifUnter diesem Eintrag wurden die Nominierungen für den 95-Thesen-Preis 2008 gesammelt.

Die Diskussion fand in einem anderen Blogeintrag, nämlich hier (bitte klicken!) statt.

Der Blogeintrag meisten Stimmen – also der beste deutschsprachige Blogeintrag des vergangenen Jahres – ist:

gewinner.jpg

(more…)

Unabhängigkeit von Staat und Kirche in Thüringen?

“Es besteht keine Staatskirche.”

Artikel 40 der Verfassung des Freistaates Thüringen

    “Als praktizierender Katholik gehe ich sonntags regelmäßig mit meiner Frau zur Heiligen Messe. Der Glaube bedeutet mir sehr viel. Er ist für mich Anker und Kompass; er gibt mir als Ehemann, als Familienvater und als Politiker Halt und Orientierung.”
    Dieter Althaus, Thüringer Ministerpräsident
    Der Freistaat Thüringen zahlt an die Kirchen anstelle früher gewährter Dotationen für kirchenregimentliche Zwecke und Zuschüsse für Zwecke der Pfarrerbesoldung und -versorgung, anstelle aller Geld- und Sachleistungen aufgrund staatlicher Baulastverpflichtungen an Gebäuden im kirchlichen Eigentum sowie anstelle aller anderen auf älteren Rechtstiteln beruhenden Zahlungen einen jährlichen Gesamtzuschuß (Staatsleistung). Die Kirchen stellen den Freistaat Thüringen von allen Verpflichtungen zu Geld- und Sachleistungen an die Kirchengemeinden, insbesondere aus Baulastpflichten, frei. Über die Staatsleistung hinaus werden weitere Leistungen an die Kirchen und ihre Kirchengemeinden nur erbracht, wenn sie in diesem Vertrag oder den allgemeinen Gesetzen vorgesehen sind.”
    Vertrag des Freistaats Thüringen mit den Evangelischen Kirchen in Thüringen vom 15. März 1994

Jährlich zahlt der Freistaat etwa 20 Millionen Euro an die beiden größten Kirchen in Thüringen. Damit zahlt jeder Thüringer 10 Euro verdeckter Kirchensteuer pro Jahr, auch wenn er keiner Kirche angehört.

Staatsleistungen an die Evangelischen Landeskirchen im Jahr 2007: 14.900.000 EURO

Staatsleistungen an die Römisch-Katholische Kirche im Jahr 2007: 4.600.000 EURO

    “Wenn die Befragten den Kirchen noch etwas zu Gute hielten, dann war es die Ansicht, dass die Kirchen mit ihren Einnahmen aus der Kirchensteuer und ihren übrigen Einnahmen (2003 rund 17 Milliarden Euro) doch mit ihren sozialen Einrichtungen soviel Gutes für die Gesellschaft tun würden.

    Wie hoch ist also die “Kirchenquote”, d.h. den Anteil von Kirchengeldern in der Finanzierung aller Tätigkeiten von Caritas und Diakonie. Diese Kirchenquote beträgt 1,8 Prozent. In Summen ausgedrückt finanzieren die beiden Kirchen von den 44,5 Milliarden Euro Kosten der Einrichtungen in der Trägerschaft von Caritas und Diakonie insgesamt nur 828 Millionen Euro. Es sind nur 4,8 Prozent des Geldes der Kirchen, die für soziale Zwecke eingesetzt werden.)”
    Carsten Frerk in “Jungle World” Nummer 14 vom 6. April 2005

Wohin das Geld geht, zeigt ein Bericht des ARD-Magazins Panorama:
(more…)

Neu in der Blogroll

commons.gif

Noch zwei Wochen

Fußball-EM: Public-Viewing auch in Jena, Weimar und Erfurt

Szenen wie diese wird es wohl auch dieses Jahr wieder geben. Am Johannistor in Jena ist ein Public-Viewing-Projekt geplant. Der Eintritt wird frei sein. Es wird jedoch auch wieder eine Schleuse geben, um den Gastronomen vor Ort ihre Umsätze zu erhalten.

Noch in der vorigen Woche wurde über den Ausfall der Fußball-EM-Feier in Jena spekuliert. Gastronomen, die die Fußball-WM am Faulloch betreuten, wollten darauf in diesem Jahr verzichten, da die Kosten die Gewinne nicht aufwogen. Nun hat die Firma CC Eventmanagement aus Utzberg bei Erfurt eine Genehmigung beantragt. Die Spiele werden auf einer 15 Quadratmeter großen Leinwand zu sehen sein. Das gilt auch für Erfurt und Weimar. In Erfurt kann man die EM auf dem Bahnhofsvorplatz und dem Universitäts-Campus verfolgen, in Weimar ist die deutsche Elf auf einer Großbildleinwand auf dem Goetheplatz zu sehen. Im Kirchgarten von Oberndorf bei Apolda und im Pfarrgarten von Magdala gibt es ebenfalls Public-Viewing-Möglichkeiten.

fusballem.gif

Für Leser der Thüringer Allgemeinen, für die der Begriff “public-viewing” zu undeutsch ist, gibt es natürlich auch überall “Gartenfernsehen, Terrassenfernsehen, Hoffernsehen” und “Fernsehen im Freien”.

NACHTRAG: Bilder vom Spiel Deutschland gegen Portugal gibt es hier (Klick!)

Stadtbalkon

Von Baytor

“Stadtbalkon”? Mein Duden von 1983 kennt dieses Wort nicht, ich neuerdings aber, da mein Jenaer Stadtteil, das kleine, dröge Winzerla, jetzt einen Stadtbalkon hat!
Meine aus persönlichen Eindrücken gehäkelte Definition eines Stadtbalkons lautet: Begriff aus der urbanen Landschaftsgestaltung, zur Bezeichnung weitgehend unnützer Fläche mit schöner Aussicht, für die gern mal über eine Million Euro verheizt wird; effektiver Nutzwert: Assi-Treffpunkt.

Einst gab es am ehemaligen Winzerlaer Marktplatz einen kleinen grünen Hügel mit einem kleinen Wasserbecken inklusive kleiner Wasserspiele und der Plastik eines Flößers (daher der Name “Flößerbrunnen”). Dank einer, von der OTZ (Artikel zum Stadtbalkon) auf “rund 1,2 Millionen Euro” bezifferten Geldspritze ist der grüne Hügel einer Betonplattform gewichen, das Becken ist größer, der Flößer ist derselbe.

Die Baukosten wurden durch Fördergelder getragen, die ausschließlich zur Gestaltung Winzerlas genehmigt waren. Schon zu Baubeginn gab die Stadtteilzeitung zu bedenken, dass man doch auch mal ein wenig Instandsetzung betreiben könne. Nicht mit diesem Geld!

Am Donnerstag dann die Einweihung. Alle sind begeistert. Feierliche Eröffnung, feierliches Aufdrehen des Wasserflusses, feierliches Erstplanschen im neuen Becken, feierliches Erstsitzen auf den neuen Bänken.

Bald auch: feierliches Erstbesaufen und feierliche Erstbesprühung mit Graffiti – da bin ich mir sicher. Jeder, der hier auch nur eine Woche in Winzerla verbringt, weiß über den Platz am “Stadtbalkon” Bescheid. Schließlich befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Supermarkt. Am Becken saßen sie schon immer: jene Leute, die ihre Zeit mit Sitzen verbringen und Kronkorken und Zigarettenstummel wie Konfetti verstreut zurücklassen.

Das einzig Gute am Stadtbalkon ist die fehlende Überdachung der Sitzgelegenheiten, sonst säßen sie auch bei Regen dort.