TBZ jetzt auch in journalistischer Fachliteratur
Über die Thüringer Blogogsphäre und die THÜRINGER BLOGZENTRALE wurde ja bereits zweimal auch in gedruckten Medien berichtet. Im November 2006 schrieb die Thüringer Landeszeitung über die TBZ und Ende Juni diesen Jahres erfreute ein Artikel über die Thüringer Blogosphäre die Augen der Leser des Allgemeinen Anzeigers.
Doch nicht nur die Thüringer Tages- oder Wochenpresse ließ sich durch das Konzept der Thüringer Blogzentrale neugierig machen, auch die journalistische Fachliteratur ist inzwischen auf die TBZ aufmerksam geworden. Den Autoren des Buches “Vergessen? Verschwiegen? Verdrängt? 10 Jahre “Initiative Nachrichtenaufklärung” ist die TBZ einen kleinen Absatz (auf Seite 98) wert:

Und in einem “Sammelband zur Quellenkritik in Wissenschaft und Journalismus” wird ein Beitrag von Tobias Eberwein erscheinen, der unter dem Titel “Weblogs als Quelle journalistischer Recherche” auch die Thüringer Blogzentrale erwähnt:
“In vielen Fällen stellen Weblogs eine willkommene Möglichkeit dar, Journalisten zu Themenideen zu verhelfen, die die Massenmedien bisher nicht oder nur in ungenügendem Maße in ihrer Berichterstattung berücksichtigt haben. Dies ist etwa bei den zahlreichen Watchblogs der Fall, die gesellschaftlich relevante Themen in den Blick nehmen, um ihnen zu einer größeren Öffentlichkeit zu verhelfen. Ein Beispiel ist das Blog der zivilgesellschaftlichen Initiative „LobbyControl“, das sich das Ziel gesetzt hat, über verdeckte Machtstrukturen und Einflussstrategien in Ministerien, PR-Kampagnen und Denkfabriken aufzuklären. Ein weiteres, bekannteres Weblog ist das „Schwarzbuch Lidl“, das die Gewerkschaft Verdi eingerichtet hat, um die Arbeitszustände des Discounters Lidl zu beobachten und Missstände anzuprangern. Weitere bekannte Watchblogs sind das „Bildblog“, „SpiegelKritik“, das „GoogleWatchBlog“ oder „Klenks Watchblog“. Nicht in allen Fällen übernehmen diese Blogs investigative Rechercheaufgaben, nichtsdestotrotz können sie je nach Thematik Denkanstöße zu relevanten Themen liefern. Das gilt auch für zahlreiche regional oder lokal begrenzte Weblogs, die in vielen Fällen Inhalte thematisieren, die der klassische Regional- oder Lokaljournalismus vernachlässigt. Bekanntere regionale Projekte sind die „Thüringer Blogzentrale“ oder das „Pottblog“. Viele weitere lokale Beispiele lassen sich – nach Städten sortiert – unter blogplan.de finden.”
Ja, natürlich bin ich stolz
July 14th, 2008 at 7:18 pm
Wir sind mit Dir stolz.
July 16th, 2008 at 9:29 am
[...] Dass Weblogs hin und wieder Themen aufgreifen, welche trotz ihrer gesellschaftlichen Bedeutsamkeit in den Massenmedien kaum Berücksichtigung finden, ist bei vielen Journalisten und Bloggern angekommen. Auch die journalistische Fachliteratur kommt nicht drum herum das ein oder andere Wörtchen dazu zu verlieren. Blogs als ein nicht mehr ignorierbares Medium anzuerkennen, ist zwar noch nicht überall angekommen – was mitunter sicher auch an der schwach ausgeprägten Diskussionskultur in Deutschland liegt – wird ab und an allerdings auch mal lobend erwähnt. Gerade da, wo der klassische Regional- oder Lokaljournalist nicht hinschauen kann, finden sich Menschen, die den Lesern eine Alternative bieten können, wie im Falle der Thüringer Blogzentrale. Oftmals wechseln die aufgezwungenen Rollen bei derartigen Projekten die Seiten. So läuft die Inspiration betreffs Themen nicht mehr einseitig ab. Journalisten nutzen solche Blogs mit großer Wahrscheinlichkeit als Quelle für die eigene Themenfindung. Auch wenn bei diesem Prozess bei vielen Journalisten das Messer in der Hosentasche aufklappt. Kritische Denkanstöße kommen mehr und mehr aus dieser Ecke. [...]
July 18th, 2008 at 4:59 pm
Sag mal, ist das jetz nich doch n bissl sehr selbstreferenziell?
July 18th, 2008 at 6:54 pm
wir sind da in guter gesellschaft :o)
“Erneut Preis für die Thüringer Allgemeine.” In: Thüringer Allgemeine, 293/2005, S. 1.
“Thüringer Allgemeine ausgezeichnet.” In: Thüringer Allgemeine, 114/2006, S. 1.
July 22nd, 2008 at 12:12 pm
Darauf kann man ja auch stolz sein und bei den aktuellen Layoutänderungen gibts so bald wahrscheinlich auch keinen neuen European Newspaper Award mehr :(
Aber eine Erwähnung ist ja kein Preis. Sonst würde sich die TA ja fusselig melden, wenn sie jede Erwähnung in der journalistischen Fachliteratur publiziert :P
Außerdem muss man ja nicht alles so machen, wie die anderen ;)
Der aus diesem Beitrag sprechende Stolz sei Dir dennoch gegönnt :)
July 22nd, 2008 at 3:51 pm
sei er. und punkt.