Atheisten wollen auf Bussen auch in Deutschland werben

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Britische Atheisten machten letzte Woche mobil. Auf Londoner Bussen und in der U-Bahn sind seit Angfang der Woche Schilder angebracht worden, die dazu auffordern das Leben zu genießen und sich keine Sorgen um Götter und Hölle zu machen. Nun soll die Kampagne auch in Deutschland fortgeführt werden. Die BRIGHTS, eine von vielen Organisationen in Deutschland, die den Glauben an Übernatürliches, Mystisches, Götter und Geister ablehnen, suchen inzwischen tatkräftige und vor allem finanzielle Unterstützung. Die britische Bus-Kampagne begann mit der Bitte um 5000 Pfund und warb im Internet am Ende 140.000 Pfund an Spendengeldern ein und löste damit ein ungeheures Medienecho aus.

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19 Responses to “Atheisten wollen auf Bussen auch in Deutschland werben”

  1. Robby Says:

    Doch auch ohne die “Regulierung” durch Götter und Hölle sollte das Genießen des Lebens in Maßen geschehen! (Im Sinne, dass es über “Lebe im Hier und Jetzt und denke nicht an morgen” hinaus geht, wenngleich als morgen auch nicht das (eigene) Leben nach dem Tod zu beachten ist.)

  2. sapere aude Says:

    Jupp genau. Die Aufforderung das Leben zu genießen, bedeutet nicht, dass Du jetzt Hugh Hefner nacheifern sollst. Zum Lebensgenuss gehört zum Beispiel auch, dass man fleißig arbeitet und nett zu anderen Menschen ist.

  3. Robby Says:

    Du brauchst das jetzt nicht zu karikieren :D (So klingt es für mich zumindest etwas ^^)

  4. sapere aude Says:

    och ^^

  5. Maik Says:

    Ob ein Bus mit dieser Werbung heil durchs Eichsfeld kommt?

  6. Peter Says:

    Ich finde diese Werbung auch sehr gut! Wie Sapere Aude schon gesagt hat, es soll ja nicht heißen f…. dich durchs Leben, sondern das man einfach mal wieder die Augen aufmacht und sich umschaut…. die meitsen Menschen laufen doch Täglich nach dem gleichen Trott durchs Leben und machen sich erst dann Gedanken was sie nach alles hätten machen wollen wenn es schon, durch Krankheit oder Alter, zu spät für diese Dinge ist!

  7. Robby Says:

    die meitsen Menschen laufen doch Täglich nach dem gleichen Trott durchs Leben und machen sich erst dann Gedanken was sie nach alles hätten machen wollen wenn es schon, durch Krankheit oder Alter, zu spät für diese Dinge ist!

    Was aber erst einmal unabhängig von Religion ist… ;)

  8. Freetagger Says:

    Grottenschlechter Blog ist das hier.

  9. alice hive Says:

    @Robby + sapere aude: Wenn ihr sagt, wie Lebensgenuss sein “sollte” (bzw. “was dazugehört”), gebt ihr dann nicht auch anderen Menschen etwas vor – genau wie die Religionen, die ihr kritisiert?

  10. Robby Says:

    Keine Vorgabe, nur meine Meinung. Meinetwegen können die Menschen so leben, wie sie wollen. Nur sollten sie, wenn sie sich keine Gedanken über ihre Zukunft machen und “nichts” zur Gesellschaft beitragen (wollen), die entsprechende Quittung kriegen.
    Meiner Meinung nach.

  11. sven Says:

    Freetagger, ich weiß, dass das Lesen und Schreiben für Analphabeten sehr schwer ist, aber ich mute es Dir trotzdem zu: es heißt, DAS Blog.

    alice hive, ich stimme Robby vollinhaltich zu. Zu dem “leben können wie sie wollen” gehört, dass sie zum Beispiel von religiösem Einfluss in Politik und Gesellschaft verschont bleiben: http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_terrorism

    Deshalb “gibt man” hier nichts “vor”. Man weist darauf hin, dass es keine Götter gibt und dass man sich deshalb auch nicht mit Höllenängsten quälen muss, sondern stattdessen sein Leben so angenehm wie möglich gestalten sollte.

    “Leben genießen” heißt allerdings nicht, dass man auf Kosten anderer Fressen, Saufen und Huren soll. Dies nur, weil das gern und oft bewußt mißverstanden wird. Zum “Leben genießen” gehören vor allem auch Bescheidenheit, Opferbereitschaft, Verantwortung, Barmherzigkeit und Wahrhaftigkeit, alles grundsätzlich menschliche Bedürfnissse für die meisten von uns – vor allem für Atheisten.

  12. Robby Says:

    Ach Sven, hau doch nicht immer mit solchen unangebrachten Statements um dich. Ich sag auch der Blog und würde mich nicht als Analphabeten bezeichen. Du etwa? ;) :D
    Wenn du ihn denunzieren/angreifen willst, dann bitte richtig, aber nicht mit solchen putzig-infantilen Methoden. Ich denke, du hast da wirkungsvollere Mittel in Petto, die einfachsten wären wohl ignorieren oder hinterfragen.

    Abgesehen davon: Wenn’s danach ginge, wovon ich alles verschont werden wollen würde… das asoziale Pack im Zug hat mir eben schon wieder gereicht.

    Zu dem Rest sag ich der Einfachheit nichts… :D

  13. alice hive Says:

    @Robby: Quittung = Auge um Auge, Zahn um Zahn?

    @sven:
    “Der” Blog ist ebenfalls richtig: “Im deutschen Sprachgebrauch überwiegt leicht der Gebrauch des Wortes mit sächlichem Artikel vor dem mit maskulinem Artikel. Mit der 24. Auflage wurde das Wort in den Duden aufgenommen (zusammen mit bloggen, Blogger und Bloggerin); wobei die sächliche Form als Hauptvariante und die maskuline Form als zulässige Nebenvariante genannt wird.” (http://de.wikipedia.org/wiki/Blog)

  14. Robby Says:

    Nein, nicht Auge um Auge. Nur wenn sie sich in die Nesseln setzen, sollen sie halt sitzen bleiben oder aus eigener Kraft aufstehen. Letzteres meinetwegen auch mit Hilfe. Nur ihnen – sofern sie sitzen bleiben – das Paradies auf Erden zu schaffen, halte ich für meinen Teil für unangemessen.

    Klarer gesprochen: Wer sich in seinen jungen Jahren blind dem Leben in Saus und Braus hingibt, sich die Hirnzellen wegbombt und unnötig immens verschuldet (Jamba-Sparabos und so), hat meiner Meinung nach Pech und sollte das nicht noch vom Staat finanziert bekommen. Meinetwegen sollen sie Lebensmittelmarken/Gutscheine einführen, nur ihnen Geld zuzupumpen, dass dann weiterhin verraucht und versoffen wird… Die Gesellschaft lebt vom Geben und Nehmen. Und nur weil die “Starken” auf die “Schwachen” Rücksicht nehmen sollen, heißt das nicht, dass letztere sich alles rausnehmen können.

    Bösartigerweise könnte man sogar sagen, ich bin dafür, dass sie leiden. Zumindest dann, wenn ihnen der natürliche Antrieb fehlt, etwas zu ändern. Das “Tolle” ist, dass “Leid” und “Schmerz” in der Hinsicht gute/effektive Veränderungsmotivatoren sind. Nur wenn man mit einem parasitären Verhalten immer noch wunderbar leben kann, wieso sollte man etwas daran ändern?

    Und ja, mir ist natürlich bewusst, dass nicht alle so sind (daher habe ich auch versucht das einzugrenzen/zu spezifizieren), dass diese Menschen “nichts dafür können” (Beeinflussung durch die Umwelt und so) und man ihnen helfen muss. Nur dann muss man das auch tun und nicht den Status Quo aufrecht erhalten. Der Radikalität dieser Ansicht bin ich mir bewusst :D

  15. alice hive Says:

    @Robby: Was bringt es dir, wenn andere Menschen leiden? Ich meine, fühlst du dich dann besser?
    Ein Mensch, der leidet, kann dir nichts geben. Nicht mal ein Lächeln. Deswegen wäre es doch wünschenswert, wenn alle Menschen glücklich wären, oder?

  16. sven Says:

    Nein, Robby und alice hive, es heißt DAS Blog. Und wenn Ihr Euch auf den Kopf stellt. Der Duden ist in diesem Sonderfall kein relevantes Referenzmedium.

    Der sächliche Artikel wird in der traditionellen deutschen Blogosphäre vor allem aus zwei Gründen verwendet:

    1. Da sich der Begriff Blog aus der Verknüpfung der Worte “Web” für Internet und Logbuch ableitet. Und es sich damit um ein Internetlogbuch handelt. “DAS” Internetlogbuch und

    2. um die mißverständliche Verwechslung mit dem Begriff “Block” zu vermeiden.

    Die fälschliche Verwendung des männlichen Artikels im Zusammenhang mit dem Begriff “Blog” qualifiziert noch nicht zum Analphabetismus – die Thüringer Blogzentrale als “grottenschlecht” zu bezeichnen allerdings schon, da es vermuten läßt, dass der Kritiker über lediglich eingeschränkte Lesefähigkeiten verfügt, die hier Voraussetzung sind.

    Dass Du, Robby, Dir meine diesbezügliche Kritk zu Herzen nimmst ehrt Dich, ist allerdings gänzlich unnötig.

    Und, Robby, schonmal was von Motivationsbehinderung gehört? :)

  17. sven Says:

    alice hive, full ack!

  18. Robby Says:

    @alice: Ist durchaus möglich, ja. Zumindest die dunkle Seite in mir kriegt dann Futter. Und leidende Menschen können einem sehr viel geben. Angefangen von Vergeltung und Genugtuung bis hin zu “Gerechtigkeit”. Ob das wünschenswert ist, ist eine andere Frage.

    “Glücklich sein” ist für mich nur ein äußerst temporärer Zustand. Wenn wir es auf “zufrieden” beschränken, stimme ich dir zu. Doch selbst dann bleibt die Zufriedenheit auf Kosten anderer, die zumindest die anderen nicht zufrieden macht.
    Abgesehen davon glaube ich, dass selbst du dies nicht wollen würdest. “Allglücklicklichkeit” oder selbst “Allzufriedenheit” hätte – lässt man die Utopie daran einmal außen vor – ihren Preis. Einen Preis, den viele nicht bedenken und schon gar nicht zu zahlen bereit wären. Es geht nicht, dass alle Menschen glücklich und zufrieden sind. Denn erstens wäre dann niemand mehr glücklich und zufrieden und zweitens (was eigentlich erstens erst impliziert) gibt es zu viele negative Interdependenzen.

    @Sven: Es gibt so vieles, was unnötig ist und trotzdem getan wird :D Was die Motivationsbehinderung angeht, so brauche ich oftmals nur in den Spiegel schauen *pfeif*

  19. maxim Says:

    Ihr streitet hier ob es das oder der Blog heißt? -lustig. Der Blog natürlich, nachdem ich Österreicherin bin.
    Als Atheistin wäre es mir wichtig, dass ich mich dem religiösem Einfluss anderer entziehen kann- und den sollten wir auch beschränken, denn diese Leute mit ihren veralteten Lehren sind ÜBERALL. ob im TV, im Radio oder auf Plakaten. Kirchenglocken. Sogar auf der Strasse laufen sie einem mit ihren Schriften nach. Menschen die das gleiche machen, aber ohne religiosen Hintergrund – denen würde man das ganz schnell abstellen.

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