Mit Nazis reden?

unique.gif“Heil Hitler, Herr Friedman”, so begrüßte der verurteilte Holocaustleugner und ehemalige RAF-Terrorist Horst Mahler einst seinen Interviewpartner. Die Boulevardzeitschrift “Vanity Fair” wollte für ihre deutsche Erstausgabe einen richtigen “Knaller” im Heft haben. Der wegen Drogenbesitzes verurteilte TV-Moderator und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, wollte es in einem rhetorischen Schaukampf mit einem für seine Eloquenz berüchtigtem Nazi aufnehmen. Wer dieses bizarre Duell inhaltlich gewann, darüber besteht bis heute Uneinigkeit an Stammtischen und in den Feuilleton-Büros.

Der publizistische Gewinner war jedoch eindeutig Horst Mahler.

In Jena wollte man dieses groteske Experiment offenbar wiederholen. Die Studentenzeitschrift “unique”, die sich vor allem integrationspolitischen Themen widmet, wählte sich einen stadtbekannten Jungnazi zum Gesprächspartner und ließ sich von dem geschulten Kader vorführen. Man stellt Fragen wie diese:

Unsere Einstiegsfrage, die wir auch bei unserer Straßenumfrage gestellt haben, lautet, wogegen oder wofür kämpfst du?

Und erhielt natürlich Antworten wie diese:


Wie alle politischen Idealisten jeglicher Couleur für eine bessere und gerechtere Welt, was in meinem und unseren Falle bedeutet: gegen den ausufernden Kapitalismus. Gegen die Globalisierung kämpfen wir und gleichzeitig für mehr soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der Kulturen und der Völker.

Die Konsequenzen waren verheerend. Die Thüringer Allgemeine berichtete über den Vorfall. Die Linksfraktion im Thüringer Landtag forderte den Rücktritt des Chefredakteurs und die Nazis jubelten.

Morgen wird es zu dieser Sache eine Podiumsdiskussion geben:

Mittwoch, den 28. Januar, um 20 Uhr im Hörsaal 8 am Campus der Uni Jena

Es diskutieren (Fabian Köhler und Lutz Thorman), Louisa Reichstätter (Akrützel), Theresa Junge und Frank Piehler (Campusradio), Christoph Ellinghaus (Aktionsnetzwerk gegen Rechts), Prof. Seufert (Kommunikationswissenschaft) und Prof. Frindte (Pädagogische Psychologie).

Wiglaf Droste antwortete übrigens einmal auf die Frage, ob man mit Nazis reden müsse: “Muß man an jeder Mülltonne schnuppern?

So ein Quatsch!Klasse! (Bitte bewerten!)
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17 Responses to “Mit Nazis reden?”

  1. Jenapolis » Podiumsdiskussion: Muss man mit Nazis reden? « Says:

    […] Mehr dazu: http://www.thueringerblogzentrale.de/2009/01/27/mit-nazis-reden/ […]

  2. Petra Says:

    Welche “verheerenden” Konsequenzen meinst du denn? Dass zwei Zeitungen darüber berichten? Dass sich die Linken darüber aufregen? Dass sich die Rechten darüber freuen? Alles denkbar vorhersehbar. Aber verheerend?

  3. sapere aude Says:

    Die Unique gehört zu den ungelesensten Studentenzeitungen Deutschlands. Dass sich Tageszeitungen und Landtagsfraktionen mit einem ihrer Artikel beschäftigen, zieht noch mehr Aufmerksamkeit auf dieses bizarre Interview, als es je bekommen durfte.

    Die Nazis haben damit alles richtig gemacht. Sie haben ohne jegliche Kosten ihre selbstbeweihräuchernde Propaganda verbreiten können. Und müssen nicht mal mit einer Nachprüfung der getroffenen Aussagen rechnen, denn niemand weiß, ob es sich bei dem Interviewpartner nicht um einen, wegen schwerer Körperverletzung eines wehrlosen Ausländers verurteilten Holocaustleugner handelt.

    Zumindest gehört er einer Gruppe an, die einen verurteilten Holocaustleugner und Hitlerverehrer zu sich in die gute Stube einlädt. Denn der oben zitierte Horst Mahler war Anfang Januar im Jenaer NPD-Hauptquartier und durfte dort einen Vortrag zum Thema: “Kernschmelze der judaisierten Welt” halten.

    Wieso wurde das bei dem Interview nicht thematisiert?

    Das Interview in der Unique steht jetzt für sich und die öffentliche Diskussion ist erneut angefacht. Fehlt nur noch, dass sie einen Nazi zur Podiumsdiskussion einladen.

    Mit Nazis, Kreationisten, Klimaskeptikern und anderen Betrügern diskutiert man nicht auf einem öffentlichen Podium. Und das hat einen ganz bestimmten Grund:

    Im Publikum sitzen meistens Laien.

    Wenn der Kreationist die Evolution kritisiert, dann hört sich das für den Laien, der keine Ahnung von komplexen biologischen Sachverhalten hat, oft sehr plausibel an. Der Fachbiologe schlägt aber die Hände über dem Kopf zusammen.

    Petra, wenn ein Kollege in Deinem beruflichen Fachgebiet völligen Nonsens redet, aber ein Laie zuhört, dann kannst Du dem Laien in der kurzen Zeit eines Gesprächs nur schwer klar machen, dass das alles Schwachsinn ist, was der verrückte Kollege da erzählt. Dafür wäre vielleicht das Studium des ganzen Faches nötig.

    So ist es auch bei Klimaskeptikern und Nazis. Wenn sich ein Nazi vor großem Publikum auf die Brust klopfen darf und sich beweint, dass er in dieser Gesellschaft verfolgt würde, weil er sie doch nur verbessern will, dann fragt sich natürlich der Landtagspolitiker, der bereits ein paar Morddrohungen von Nazis erhalten hat, wie jemand diese Märtyrergeschichte ernsthaft glauben kann, weiß er doch wes Geistes Kind diese Aussagen eigentlich sind.

    Spitzenvertreter der NPD verbreiten solche Aussagen:

    „Wir müssen so radikal denken und so radikal handeln, wie die Wirklichkeit ist. (…) Wir müssen uns selber justieren auf den Feind. Und der Feind, der steht uns sehr oft raffiniert getarnt gegenüber. (…) Es ist Zeit Tacheles zu reden. (…) Im Jahre 2017 darf es diesen Parteienstaat in der Form, wie es sich jetzt noch frech präsentiert, nicht mehr geben. Oder es wird keine Zukunft für das deutsche Antlitz in Form des deutschen Volkes als biologischer Begriff nicht mehr geben, liebe Freunde. Kämpfen wir!“

    Aber selbstverständlich glauben die Leute die Geschichte von dem völlig grundlos verfemten und geächteten aufrechten nationalen Sozialisten … weil sie sich nicht jeden Tag mit den noch heute jeden Tag stattfindenden Verbrechen der Nazis beschäftigen:

    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_rechtsextremismus/zahlen_und_fakten/zuf_rechtsextremistische_gewalt_gesamt.html

    Und weil es ihnen in einem Interview mit Vertretern dieser Zunft nicht gesagt wird. Und nun erhält dieses Interview Aufmerksamkeit. Und es verfängt. Ganz bestimmt. In ein paar Köpfen verfängt es.

    Und deswegen sind die Folgen verheerend.

  4. bastih Says:

    sapere aude, ich respektiere dich und deine arbeit. aber ich finde deine ansichten zu dieser sache genauso verbohrt wie die der antifa.

    die unique hat um dieses interview ersucht, nicht andersherum. ich habe heute zum ersten mal das interview gelesen, nachdem ich den ganzen rummel und alle artikel gelesen hatte (die auf der unique bzw. auf der antifa-seite). ich verstehe das anliegen der unique. und ich verstehe auch, dass man es so und nicht anders gemacht hat.

    wieso verstehst du es nicht? ich meine, du bist doch ein kluger mensch. ich bin derzeit sehr traurig darüber, wie die linke sich verhält und wieviel hass und radikalität in menschen steckt.

    gerade du solltest doch über den rand schauen können.

  5. sapere aude Says:

    Bastih, hast Du Dir meine Argumentation durchgelesen?

    Was spricht aus Deiner Sicht konkret dagegen?

    Ich verstehe das Anliegen der Unique auch – das macht die Durchführung und das Ergebnis des Interviews nicht richtiger.

    Ich bin kein Linker. Ich bin auch kein Rechter. Aber ich bin vor allem kein Extremist.

    Die Schelte, die Du zur Zeit von linker Seite einsteckst, ist Extremistengewäsch.

    Es gibt in dieser Diskussion zwei entscheidende Fragen:

    1. Soll man mit politischen Extremisten reden

    2. Wenn man mit Extremisten redet, wie soll man mit ihnen reden

    Die erste Frage kann man sehr leicht beantworten: Man soll mit Extremisten reden, so wie man auch mit anderen Gewaltverbrechern reden soll. Man soll ihre Motive verstehen und ihre Argumente nachvollziehen können. Man soll sie nicht ändern wollen oder “verbessern”. Man soll sie reden lassen und zuhören. Argumente austauschen und entgegnen.

    Diese Gespräche sollte man aber nicht auf öffentlichen Podien führen.

    Der Medienpsychologe Wolfgang Frindte hat das in der Podiumsdiskussion zum Thema auf einen Punkt gebracht. Das Akrützel schreibt:

    “Im therapeutischen Kontext könne man zwar beispielsweise einen Pädophilen ernst nehmen, aber das bedeute noch lange nicht, dass man ihm deshalb eine öffentliche Plattform für seine Vorstellungen bieten müsse. Medien könnten gesellschaftliche Realitäten gar nicht abbilden, sondern sie konstruierten sie erst.”

    Extremisten sind schlicht und einfach gesellschaftlich inakzeptabel. Soll man Menschen ernstnehmen, die sich freiwillig einer Gruppe zugehörig betrachten, die andere beleidigt, bedroht, zu töten beabsichtigt und tötet?

    Soll man Menschen ernstnehmen und tolerieren, für die Diktatur und Intoleranz zur offen formulierten politischen Überzeugung gehören?

    Extremisten wollen die Form der medialen demokratischen Meinungsbíldung abschaffen, die ihnen das öffentliche Rederecht einräumt.

    Extremismus führt, wenn er von der Leine gelassen ist und sein Einschüchterungspotential verbreiten kann, in letzter Konsequenz zu einer Beendigung des herrschaftsfreien Diskurses. Extremisten wollen “das System” abschaffen. Sie sind wie Trolle, die mit aller Macht versuchen, eine bestehende Ordnung, der sie sich unterordnen müssen, zu zerstören, sie bloßzustellen und zu beenden.

    Die NPD hat deutschlandweit etwa 7000 Mitglieder (nur zum Vergleich: die SPD hat – auch nach Massensaustritten noch 522.668). Und das hat einen Grund. Es gibt nur wenige Menschen, die das Verhalten der NPD-Mitglieder gesellschaftlich akzeptabel finden.

    Meinungsbildung in Gesellschaften läuft nicht nur über die bloße Kommunikation und Aussprache auf öffentlichen Podien oder in Medien. Sie läuft auch über stundenlange Gespräche in Wohnzimmern und an Stammtischen, Diskussionen in Nischenblogs und Seminarräumen. Durch langes Nachdenken und Demonstrieren, durch die eigenständige Zuordnung zu bestimmten gesellschaftlichen Gruppierungen, die bestimmte Werte vertreten. Diese Gruppierungen sind dann mal größer oder kleiner, je nach Zustimmungsrate.

    Doch warum gibt es soviel Diskussion um eine Partei, die halb soviele Mitglieder hat, wie die Partei der Freien Wähler in Hessen (15.000 Mitglieder)?

    Weil diese Partei bewußt provoziert. Sie spricht von einem „Bombenholocaust“ im Zusammenhang mit der Bombardierung Dresdens, um die Massenvernichtung der Dresdener mit der Massenvernichtung von Abermillionen anderer Menschen aufzurechnen.

    Sie sprechen davon, dass es „den Parteienstaat, so wie er sich jetzt noch frech präsentiert, im Jahre 2017 nicht mehr geben darf.“

    Parteispitzen stehen schweigend dabei, während ein „Kamerad“ bei einer Beerdigung eine Hakenkreuzflagge auf den Sarg legt.

    Das alles sind Fakten, die immer und immer wieder angesprochen werden müßten. Allein durch je eine dieser symbolischen Grenzüberschreitungen disqualifizieren sie sich für jeden vernünftigen Diskurs.

    Sie wollen provozieren und einschüchtern. Sie wollen an die Macht. Und sie wollen sie so verwalten wie ihre Idole aus dem „tausendjährigen Reich“.

    Wer diesen Willen so öffentlich oder hinter verschlossenen Türen bekundet, und durch Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die solche Ziele verfolgt, zeigt, wes Geistes Kind seine Ansichten eigentlich sind, sollte nicht mehr mitspielen dürfen, bis er gelernt hat, sich zu benehmen.

    Oder möchtest du gern in die “national befreiten Zonen” gehen und mit den örtlichen Nazis über Toleranz, Homosexualität, Israel, Demokratie und das Menschenrecht auf Asyl diskutieren?

  6. rudolf Stein Says:

    @sapere aude

    In Stil und Diktion erinnerst Du mich sehr an Karl-Eduard v. Schnitzler. Wenn Du glaubst, mit diesen maschinengewehr-artigen Agitationssalven jemand, der sich eine bestimmte Meinung erarbeitet hat, beeindrucken zu können, täuschst Du Dich wahrscheinlich sehr. Der Tod jedes Versuchs, andere von seiner Sicht zu überzeugen, ist der Gestus des Eiferers. Du bist das beste Beispiel dafür, wie Extremisten mit Extremisten reden.

    “Extremismus führt, wenn er von der Leine gelassen ist und sein Einschüchterungspotential verbreiten kann, in letzter Konsequenz zu einer Beendigung des herrschaftsfreien Diskurses.”
    Frage: Wo um Gottes willen gibt es in unserem Land einen herrschaftsfreien Diskurs? Etwa bei Anne Will oder bei Herrn Kerner?

  7. sapere aude Says:

    Ad hominem-Argumente? Könntest Du bitte in Zukunft darauf verzichten?

    Eine “erarbeitete Meinung” ist nicht in Stein gemeißelt. Und ich versuche, vor allem mit inhaltlichen Argumenten zu informieren und nicht zu überzeugen.

    Du fragst, wo es herrschaftsfreien Diskurs gibt? Hier, in diesem Blog. Und in vielen anderen mehr.

    Ich würde mich über substantielle und differenzierte Diskussionsbeiträge von Dir freuen.

  8. Rudolf Stein Says:

    @sapere aude

    “Wer diesen Willen … hinter verschlossenen Türen bekundet, und durch Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die solche Ziele verfolgt, zeigt, wes Geistes Kind seine Ansichten eigentlich sind, sollte nicht mehr mitspielen dürfen, bis er gelernt hat, sich zu benehmen.”

    Wenn das Deiner Meinung nach die Methode ist, um nazistischem Gedankengut zu begegnen, wirst Du sie wohl bald im Stadtrat begrüßen können,und die “hinter verschlossenen Türen” reiben sich die Hände. Im übrigen, es wäre ganz nützlich, wenn Du auch mal ein paar Sätze über die Spinner sagen würdest, die als Linke zusammen mit eben diesen Leuten, gegen die Du hier argumentierst, und aufgeputschten Muslimen den Aufstand auf unseren Straßen proben – zugunsten einer Terrororganisation namens HAMAS.

  9. sapere aude Says:

    Rudolf, ich habe geschrieben “Wer diesen Willen so öffentlich oder hinter verschlossenen Türen bekundet …”. Ich bitte Dich, mich nicht sinnentstellend zu zitieren! Auch nicht, wenn es einem rhetorischen Zweck dient.

    Wir werden die Nazis glücklicherweise nicht im in unserem Stadtradt begrüssen müssen. Die Personaldecke ist – nachvollziehbarerweise – zu dünn. Deshalb bleibt das Händereiben also aus.

    Wer Terror ausübt, um die Ordnung, die ihm die Ausübung einer freien Meinungsäußerung ermöglicht, zu beseitigen, ist inakzeptabel. Gewalt und Terror sind inakzeptabel. Egal, von welcher Quelle sie kommen, seien es Nazis, seien es Kommunisten, seien es demokratisch gewählte Politiker aller Couleur, seien es religiöse oder nichtreligiöse Terrororganisationen.

    Ich hoffe, Du stimmst hier vollinhaltlich zu.

  10. sapere aude Says:

    Was fällt Euch zu dieser Nachricht ein?

    “Nach den Großdemonstrationen in Dresden sind mehrere hessische Teilnehmer auf der Heimfahrt von Rechtsextremen angegriffen worden.

    Bei einem Übergriff auf einen Bus des DGB Nordhessen an dem Rastplatzs Teufelstal an der Autobahn 4 bei Jena seien am Samstagabend fünf Personen leicht verletzt worden, teilte die Thüringer Polizei mit. Zum Teil seien die Opfer ambulant in einer Klinik behandelt worden. Die hessische Partei Die Linke sprach von zwei schwer und drei leicht Verletzten, darunter auch Mitglieder der Partei.”

  11. sapere aude Says:

    Hitler-Gruß, SS-Bilder und Mauscheleien mit Quittungen: Uwe Luthardt war im Vorstand der Jenaer NPD. Nach nur drei Monaten kehrte er der Partei angewidert den Rücken – jetzt erzählt er im Interview, was er dort erlebte.

    SPIEGEL ONLINE: Sie sind vor kurzem aus der NPD ausgestiegen, leben aber noch exponiert in Ihrer Heimatstadt. Haben Sie keine Angst?

    Luthardt: Mir wurde von meinem örtlichen Parteichef gedroht: Ein Vorstandsmitglied tritt nicht aus der Partei aus, er wird rausgeworfen oder verschwindet. Ich habe geantwortet, dass ich mehr über ihn weiß als er über mich. Seither ist Ruhe. Jemand, der einfach so aussteigt, bekommt im Normalfall mächtig Probleme, der wacht unter Umständen auf der Intensivstation auf.

    Deutschlandfunk:
    (MP3-Audio-File)

    Die Kameraden von einst statteten Uwe Luthardt nach seinem Ausstieg einen Besuch ab.

    “Sind se hier mit acht Mann angerückt, und da war die Bude klipperklar.”

    Und ließen Uwe Luthardt spüren, wie man in der Szene mit “Verrätern” umgeht …

    “Es is uns im Haus ne Wohnung zertrümmert worden mit nem Schaden von 15.000 Euro,…. weil wir einem Kameradschaftsmitglied, der auch eng mit der NPD verbandelt war, den Mietvertrag gekündigt ham und auch Hausverbot erteilt ham.”

  12. lahnix Says:

    Warum machst Du eigentlich nicht einen ganzen Artikel aus dem Dir zur Verfügung stehenden, öffentlichen Material, anstatt das hier in die Kommentare zu posten?

    Angst?

    Oder am Ende doch nicht so ganz entschlossen?

  13. sapere aude Says:

  14. lahnix Says:

    Ach sapere, warum muß ich dabei an den Revoluzzer von Erich Mühsam denken?

    Naja, du wirst schon machen. Mühsams Revoluzzer hat es ja auch irgendwie geschafft…

  15. sapere aude Says:

    ich nehm mir eher das hier zu herzen: http://nibis.ni.schule.de/~infosos/die.htm

  16. lahnix Says:

    Auch schön! Hast Du den Text bis zur letzten oder besonders die letzte Strophe durchgelesen?

  17. sapere aude Says:

    gerade die! man sollte, wie immer bei fried, auf die zwischentöne achten: “vielleicht nie” vs. “nicht immer”