Erstes Interview nach Rausschmiss: Sergej Lochthofen

Sergej Lochthofen im Gespräch mit dem Erfurter Radio F.R.E.I.

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Von 1990 bis 2009 war Sergej Lochthofen der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen. Unter ihm entwickelte sich das einstige Presseorgan der SED in Thüringen “Das Volk” zur ersten unabhängigen Zeitung Ostdeutschlands. Sergej Lochthofen wurde von der Redaktion als erster Chefredakteur des Blattes gewählt und hatte als Journalist deutschlandweit Beachtung gefunden. Doch nach fast 20 Jahren wurde er im vergangenen Jahr überraschend von der WAZ-Gruppe entlassen.

Radio F.R.E.I. sprach mit ihm über seine Vergangenheit, derzeitige Situation und seine Sicht auf die Zukunft der Presselandschaft.

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One Response to “Erstes Interview nach Rausschmiss: Sergej Lochthofen”

  1. Tech-o-matic Says:

    Um Min. 18: “Ich warne davor die Geschichte der DDR in einem schwarz-weiss Raster zu betrachten”
    Lochthofens Ausführungen zur Wende allgemein und im speziellen dazu, wie die SED-Zeitung (für die er damals schrieb!) unter diesen einzigartigen gesellschaftlichen Umständen ihren Weg in die Freiheit gefunden hat, sind sehr hörenswert!
    Sein Bild der Prozesse kann manchen sicher auch beispielhaft die Umwälzungen in der SED selbst erhellen.

    Apropos schwarz/weiss: Von Sapere Aude müsste sich Lochthofen (wäre dieser noch Chefredakteur) natürlich sofort fragen lassen, wie hoch die Anzahl der ehemalige Stasimitarbeiter ist, die für die TA noch heute arbeiten …

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