Archive for the 'Blogpolitik' Category

Kampf um Deutungshoheit: Jena hat Blogs aufgesetzt

Auch in der Stadtverwaltung ist es offenbar angekommen, dass die üblichen Wege der PR nicht mehr funktionieren. Pressemeldungen und Interviews von Prominenten in den Lokalzeitungen haben keinen Einfluss mehr. Nachdem die hitzige Diskussion um die Eichplatzbebauung im Internet vor allem von dem PR-Portal Jenapolis bestimmt wurde, hat man sich offenbar überlegt, dass sich die Stoßrichtung der öffentliche Debatte wohl besser in einem eigenen Blogportal beeinflussen läßt.

blog-jena

Seit Anfang 2014 betreibt die Stadt Jena deshalb ein eigenes Blogportal blog.jena.de auf dem kontroverse aktuelle Bauvorhaben und sonstige grundlegende sozialpolitische Veränderungen vorgestellt und diskutiert werden können.

Diese Initiative könnte die Initialzündung für eine ganz neue Art der politischen Auseinandersetzung werden, in der die klassischen Lokalzeitungen weiter an Bedeutung verlieren. Denn wenn sich entsprechende Bürgerinitiativen bilden, die eigene Blogs aufsetzen und die Informationen der Stadt-Blogs kritisch hinterfragen, könnte sich die Debatte aus den Lokalzeitungen und den (kontrollierten) Leserbriefspalten heraus ins Netz bewegen.

Wie üblich bei solchen Projekten hat der Enthusiasmus bereits etwas nachgelassen. Das erste Blog war zur Baumaßnahme am Burgweg. Der letzte Eintrag stammt aus dem März diesen Jahres, auch wenn der Bautbetrieb weiter geht und bereits Fragen “besorgter Bürger” auftauchen.

Auch im Abbe-Bücherei- Blog hat sich die Anfangseuphorie gelegt. Der letzte Eintrag stammt vom August. Das Blog zum “Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention” ist offenbar auch nicht so sexy. Wer liest das alles? Und wer glaubt, dass das jemand liest? Geschweige diskutiert? Über die Baumaßnahmen in der Lutherstraße wird ebenfalls nichts mehr gebloggt – auch wenn dieses Blog zunächst durch schöne Bilder und aufregende Berichte über den Baufortschritt glänzte. Das Eichplatzblog wird wohl erfolgreicher werden.

Und im Blog zum Ausbau der Straßenbahn in Jena-Nord gibt es bereits eine kleine Auseinandersetzung über einen projektkritischen Flyer.

Alles in allem ein guter Anfang. Was fehlt, sind die dazugehörigen Twitter- und Facebookaccounts zu jedem Blog, da neue Beitrage in Blogs meist so abonniert – und vor allem verbreitet werden.

Landesmedienanstalt sucht Thüringer Blogger

Wir suchen für ein Projekt einen Blogger, der über interkulturelle Themen schreibt oder sich damit auskennt. Dabei sind keine Grenzen gesetzt – ob der Themenschwerpunkt nun Integration ist oder Ihr viel Kontakt zu Menschen auf der ganzen Welt habt: Hauptsache, es hat was mit dem großen Themengebiet Kulturaustausch zu tun und Ihr bloggt gelegentlich darüber.

Am 21. Juni findet in Gera das Brückenfest statt, ein internationales Kultur- und Musikfest. Für eine Gesprächsrunde beim Fest suchen wir deshalb einen Blogger, der sich in dieser Thematik wiederfindet und Lust hätte, 4-5 Fragen in einem Interview dazu zu beantworten (wäre auch super Werbung für das eigene Blog ;)). Die Fahrt- bzw. Übernachtungskosten werden voll erstattet.

Alles Weitere können wir gern per E-Mail unter info@tlm-okgera.de abklären.

Wir freuen uns über Eure Antwort.

Thüringer Landesmedienanstalt
Offener Kanal Gera
Webergasse 6/8
07545 Gera

Würstchen

Von Neidhart von Schwarzburg

Jetzt ist es raus. Endlich. Ich hab mich immer gefragt, warum ich ihn eigentlich nicht mag. Jetzt weiß ich es. Robert Basic hat in seinem Blog ein Video eingebettet:

Und er schreibt dazu:

    “Das Video da oben, … glaubt Ihr, dass ich immer nur der nette, liebe tolle Schüler war? Klar habe ich Scheidungskinder in der Grundschule in die Mitte unseren “netten” Gruppe gestellt, gehänselt, bis das Gegenüber geflennt hat. Klar habe ich es sogar mal geschafft, dass eine Schülerin nie wieder in unser ach so tolles humanistisches Gymnasium zurückkehrte, weil ich ein Mobbingspacko war. Klar komme ich nicht in den Himmel, was meinen Atomteilchen herzlich egal ist. Klar habe ich gelernt, wie deppert wir Menschen zueinander sein können.”

Kein Wort des Bedauerns. Kein Mitgefühl. Nicht mal ein halbherziger Versuch der Entschuldigung. Stattdessen selbstgerechter Stolz über seine “mutige Selbstoffenbarung”. Und er nimmt die berechtigte Kritik, die über ihn hereinbrechen wird, gleich vorweg:

    “Charakter gewinnt sich nicht dadurch, dass man immer nur nett und freundlich ist. Charakter formt sich durch alle Gegebenheiten aus. Auf Blogs? Die guten Erlebnisse zeigt man, die schlechten Erlebnisse auch, indem man altklug und vorwurfsvoll auf Dritte zeigt. Ich auch. Was ist aber mit den Dingen, die man nicht aufzeigt, weil man auf sich selbst zeigen müsste? Die blendet man lieber aus. Ich auch.”

Zeigt jetzt bloß nicht mit dem Finger auf mich, weil ich mich so geöffnet habe. Und dann klagt er über den Shitstorm, der nach diesem gefühllosen Mist über ihn hereinbrach:

    “Was lernt man also aus dem Arschlochdasein letztlich wirklich, wenn man beide Seiten kennengelernt hat?
    – Achte auf Deine Mitmenschen, selbst wenn sie riechen, duften, arm oder reich sind
    – Stelle Dich vor die Schwachen und Starken, auch wenn Du keine Freunde mehr haben wirst
    – Verstehe und respektiere beide Seiten, die in Menschen innewohnt
    – Bevor Du selbst höchsrichterlich über Dritte urteilst, lerne zu hinterfragen und ignoriere die Gruppe
    – Gebe nicht auf, obwohl Du dennoch verlieren wirst”

Warum macht man sowas? Wieso brüstet sich jemand öffentlich mit der herzlosen Scheiße, die er irgendwann mal gemacht hat? Basic erklärt das so:

    “das ist klar wie Hühnerbrühe, dass die meisten Vorstellungswelten so sind (mache dies, tue das, sage das, sonst bist du das und dies, wenn nicht…) und beinahe schon müßig es explizit zu schreiben. Was aber, wenn man den Fingerzeig selbst unten lässt, gehen dann die Finger der anderen hoch oder bleiben sie – was mich immer freut und höchst selten passiert – auch unten? Ich fordere Blogger dazu auf, sich mehr zu trauen, auch und weil es gerade die Fingerzeiger gibt und wir langsam in diesen Tabuisierungs-Wellen ersticken.”

Also nutzt er bekannte Reflexe – Arschlöcher auf ihre Arschlochigkeit hinzuweisen – um Aufmerksamkeit zu generieren? Wer sowas macht ist kein Arschloch. Der ist ein Würstchen. Kann man seine SEO-Nuttigkeit eigentlich noch besser unter Beweis stellen? Ich meine: Nein!

Der “Twitterkönig von Thüringen” oder “Fandealergate”

Der THÜRINGER BLOGZENTRALE wird wieder mit dem Rechtsanwalt gedroht. Diesmal durch den Geschäftsführer der Firma “Fandealer”, Mario Rönsch. Fandealer ist in den letzten Tagen ins Gerede gekommen, weil sie der FDP Follower bei Twitter besorgt haben soll.

Bei netzpolitik.de wurde bekannt, dass ein Mann mit dem Namen Mario Rönsch im Jahr 2010 Mitglied der thüringischen FDP geworden sein soll.

Da der Bundestagsabgeordnete der Thüringer FDP, Patrick Kurth, über eine außergewöhnliche Zahl an Twitter-Followern verfügt, stellten wir an Kurth und Rönsch die Frage, ob sie miteinander bekannt seien, ob Rönsch tatsächlich FDP-Mitglied sei und ob die Firma Fandealer am Followerwachstum von Kurths Twitter-Account beteiligt gewesen sein könnte.

Der Bundestagsabgeordete Patrick Kurth antwortete folgendermaßen:

Inzwischen hatte sich dann auch die Firma Fandealer per Twitter und per Mail in die Kommunikation eingeschaltet. Mario Rönsch, war nicht bereit, per Mail irgendwelche Auskünfte zu geben und drohte stattdessen mit einer Rechtsanwaltskanzlei. Per Twitter schrieb man:

(UPDATE: Fandealer hat die Tweets inzwischen gelöscht. Deshalb werden sie nicht mehr im Original-Tweetformat angezeigt. Wir dokumentieren die Rhetorik von Fandealer hier trotzdem mit Hilfe der original Tweetpublishfunktion von Twitter)

Wer mit dem Anwalt droht, hat oft ein begründetes Interesse daran, weitere kritische Nachfragen und Aufdeckungen zu verhindern. Man darf in diesem Fall gespannt sein, was das ist. Jedenfalls scheinen die Nerven bei Fandealer zum Zerreissen gespannt zu sein. Auf die Bitte, unsere Fragen zu beantworten, antwortete man folgendermaßen:

Die deutsche Blogosphäre ist am Ende … und keinen interessiert’s

Von Neidhart von Schwarzburg

Kaum noch Interaktion zwischen Blogs, meist SEO, PR, Pressemeldungen und Spam überall. Facebook, Twitter und traditionelle Medienunter- nehmen übermächtig. Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man zu einem beliebigen Thema das Internet befragt.

Die übliche Google-Suche listet zu aktuellen Themen zuerst meist News-Beiträge und Aggregatoren.

Auch wenn man tiefer und spezifischer sucht, bei Google-Blogsuche, Icerocket-Blogsuche oder Twitter-Search, die Suchergebnisse bestehen meist aus einem wüsten Gemisch aus Partei-Propaganda, Gadget-Werbung, Sex- und Jobangeboten.

Deutsche ehemalige Spitzenblogger sind inzwischen überwiegend zu SocialMediaExperten gegoren und verdingen sich bei Parteien und Unternehmen oder waren schon immer im Propagandageschäft und nutzen ihre quasi-journalistische Tätigkeit zur Selbstwerbung.

Große Debatten finden in der deutschen Blogopshäre praktisch nicht mehr statt. Falls doch irgendwo eine Diskussion hochkocht, wird sie sofort von etablierten Medien aufgregriffen und mit exzessiver Berichterstattung, Expertenbefragungen und Twitterschnipseln totgesendet.

Michael Stepper malt bei Philibuster den Teufel der Rückkehr zur alten Ordnung an die Wand. Seine Diagnose:


    “Während Blogger landauf, landab ihren einstigen Tatendrang langsam verlieren (weil a) nach wie vor kein funktionierendes Geschäftsmodell für ihr zeitintensives Hobby erkennbar wird und b) sie ihre Zeit, Gedanken und Inhalte laut Sascha Lobo lieber an die Social-Web-Mafia verschenken), schwänzelt die Mainstream-Journaille immer erfolgreicher um die Netzgemeinde herum. Besetzt nach und nach Themenbereiche, für die sich noch vor kurzem nur Blogs zu interessieren schienen.”

Im selben Ausmaß in dem jedoch professionelle bezahlte PR-Fachleute in das Internet eindringen und es mit irrelevanten Informationen zumüllen, läßt das Interesse der Blogger nach, sich weiter (füreinander) zu engagieren. Die Blogosphäre ist unübersichtlich geworden. Man fühlt sich wie ein Müllsucher im Jahrmarkt-Geschrei der I-follow-back-Experten.

Wer bei Social Collider nach dem Target “Thüringen” sucht, muss schier verzweifeln. Außer Linkspartei und Piraten, Sex, Jobs, Übernachtungsangeboten ist dort nichts zu finden:

Die zunehmende Professionalisierung durch Kommerzialisierung und Ideologisierung ist auch bei Blogpostaggregatoren zu beobachten. Dienste wie Rivva oder Ebuzzing, die eine Übersicht über die aktuell heiß diskutierten Themen verschaffen sollen, kommen nicht ohne Apple-Werbung und Einfach-Geld-von-Zuhause-verdienen-Seiten aus.

Steve Rückwardt kennt dagegen andere Gründe für die Blogmüdigkeit:

    Neid
    Link-Geiz
    Kommentar-Faulheit
    Rechtsunsicherheit

Das ist natürlich Quatsch. Neid oder Link-Geiz sind unnötig und ein guter Blogeintrag ist allemal einen Kommentar wert. Allein die Rechtsunsicherheit könnte so manchen von der Veröffentlichung einer kontroversen Meinung abhalten.

Dem entgegen stehen lautstarke Aufrufe “kleine geile Blogs” aufzumachen oder sich gegenseitig wieder stärker zu vernetzen.

Das nuf schreibt – einer Meinung mit Sascha Pallenberg:

    “Wir sollten uns wohl öfter gegenseitig erwähnen und Blogrolls wieder auferstehen lassen und so andere daran teilhaben lassen, was sie gerne lesen (deswegen ein Hoch auf Quote.fm!). Und damit bin ich sogar einer Meinung mit Herrn Pallenberg, der zur Beschreibung seiner re:publica Session geschrieben hat: “Anstatt sich staerker zu vernetzen und miteinander zu kooperieren, ist sie (die deutsche Blogosphäre) staerker denn je fragmentiert, kreist aber immer noch wunderbar um sich selbst.”

Das mit dem “öfter gegenseitig” erwähnen wird schwer, bei einer Überrepräsentanz von etablierten Massenmedien, die zusammen mit Facebook auch noch den letzten Rest Aufmerksamkeit fressen. Diese letzten verzweifelten Aufrufe verpuffen jedenfalls mit einem leisen ‘blobb’. Lediglich 3-4 Blogbeiträge zum Thema, das vor vier Jahren ganze Blogparaden provoziert hätte.

Die Blosophäre ist fragmentiert. Das sieht man beispielhaft auch an der Thüringer Blogosphäre, die sich zwar noch zu Barcamps oder auf Bürofluren trifft – aber eben nicht als Blogger, sondern als Mitarbeiter irgendeiner E-Commerce-Klitsche.

Zwei der bekanntesten Dystopien der Weltliteratur beschreiben den möglichen Einfluss der Massenmedien auf die Kontrolle der öffentlichen Meinung. Wenn man sich die Entwicklung der deutschen Blogosphäre im Internet so betrachtet, wäre das dann wohl ein 1:0 für Aldous Huxley:
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Digitale Demokratie. Wie das Internet die Politik verändert

Von Sven

Wer am 2. Mai aus dem Feiertagskoma erwacht ist und dann um 18 Uhr noch Lust hat, in einem Hörsaal zu sitzen, der darf sich auf den Besuch von Bloggerprominenz in Thüringen freuen. Don Dahlmann kommt nach Jena und will den geladenen Politikern erzählen, was sie im Internet tun und lassen sollten. (Vielleicht ist das auch eine Gelegenheit für den Jenaer OB-Kandidaten Albrecht Schröter (SPD) – der gerade mit dem Vorwurf unlauterer Parteienwerbung im Internet zu kämpfen hat – ein wenig dazuzulernen.)

Ich werde auf dem Podium die THÜRINGER BLOGZENTRALE vertreten und vielleicht ein bißchen über die wahnsinnig erfolgreiche Social-Media-Offensive der Thüringer Politik und der Thüringer Medien erzählen.


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Schleichwerbung und kein Ende

Von Sven

Ich bin ein bißchen in einer Zwickmühle. Ich bekomme Anrufe. Seit Wochen. Nun ja, das ist zunächst mal nichts Schlimmes. Aber jetzt kommts: Der Geschäftsführer einer Firma, die Links in Blogs kauft, will mich dazu zu bewegen, einen Beitrag der THÜRINGER BLOGZENTRALE aus dem Netz zu nehmen. Warum? Weil er von großen deutschen Unternehmen dafür bezahlt wird, Links in Blogs zu kaufen und weil das auch so in der Blogzentrale steht.

Viele der Blogeinträge in der THÜRINGER BLOGZENTRALE aus den letzten Wochen drehten sich nur um dieses eine Thema: Den Einfluss kommerzieller Werbeunternehmen auf Blogger und Journalisten. Dieses Phänomen greift in der Blogosphäre trotz skandalträchtiger Diskussion ungehindert um sich.

Ein Thüringer Blogger schickte uns nun kürzlich folgende Mail zu, die er von einer Werbefirma erhalten hatte:

Hier soll der Blogger ein Produkt besprechen und darf sogar kritische Dinge schreiben. Was vermutlich in der nächsten Mail gekommen wäre: Die Aufforderung zur Setzung eines Links … Wert: 50 Euro.

Auch der News-Aggregations-Dienst WIKIO sucht tolle Autoren:

Der Traum eines jeden Bloggers. Über die Dinge zu schreiben, die ihn interessieren und dafür bezahlt zu werden. Was könnte schöner sein? Bei Wikio Experts können Sie…

  • Geld verdienen, indem Sie über Themen schreiben, die Ihnen liegen
  • Kreativ sein und ganz frei Ihre Meinung äußern
  • Artikel unter Ihrem Namen veröffentlichen
  • Schreiben, wann und wo Sie wollen – die Arbeitsmenge bestimmen Sie selbst
  • Freunde werben & ein Jahr lang eine Prämie von 10% ihrer Einkünfte erhalten
  • Und das allerschönste ist:

      Jeder veröffentlichte Beitrag wird von uns vergütet, entweder mit einem festen Betrag oder über Umsatzbeteiligung. In der Regel zahlen wir pro Artikel 5 bis 15 Euro, je nach Thema und Arbeitsaufwand. Die Beiträge sollen zwischen 300 und 400 Wörtern lang sein. In Frankreich, wo Wikio Experts schon seit 7 Monaten online ist, erhalten unsere Mitglieder oft rund 350 Euro pro Monat.

    WIKIO wirbt mit dem Slogan “Werden Sie Freelance-Autor für Wikio Experts”. Das hört sich an wie … billige Contentgenerierung und Linkkauf.

    Diese Entwicklungen sind besorgniserregend. Noch besorgniserregender ist allerdings die Naivität mit der Blogger in die Fallen der Linkkaufmafia stolpern. Linkkauf und Schleichwerbung in Blogs sind gang und gäbe, das haben wir zur Genüge besprochen. Was daran schlimm ist, auch.

    Bleibt die Frage, was ich mit dem Mann machen soll, der hier einmal die Woche anruft, weil er aus der Google-Trefferliste verschwinden will. Verstehen kann ich sein Anliegen gut. Und nett ist der Mann auch. Aber wäre es richtig, einen Blogeintrag über einen Linkkäufer aus dem Netz zu nehmen, weil der durch die öffentliche Beschreibung seines Tuns seinen Ruf gefährdet sieht?

    Ein schweres Dilemma.

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