Archive for the 'Boulevard' Category

Wahl-Plakat: Dieter Althaus, “unser geliebter Führer”

—————————————————————————————————————————–
+++ Achtung: Die neuen CDU-Wahlplakate mit Dieter Althaus gibt es →hier +++

—————————————————————————————————————————–

althaus.gif

Im thüringischen Wahlkampf hat der Linke-Abgeordnete Matthias Bärwolff mit seiner Interpretation eines CDU-Wahlplakats einen Eklat ausgelöst. CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus werde auf dem CDU-Plakat als «unser geliebter Führer» dargestellt, der «nach nordkoreanischer Tradition» in die Ferne schaue und dabei von Menschen umjubelt werde, sagte Bärwolff am Freitag im Landtag.

Zeitreise: Die DDR im Jahr 1975

zeitreise.gif

(more…)

Emma fegt durch Thüringen

Und hinterläßt eine Spur der Verwüstung:

img_2036klein.jpg

(more…)

Babymorde in Ostdeutschland sind nur Familienplanung

Von Norbert Krause

Wolfgang Böhmer wird momentan politisch wie medial verteufelt – dabei hat er lediglich die christliche Einstellung zur Abtreibung zugespitzt. Interessanter sind jedoch seine Quellen: Die Aussagen des Kriminologen Christian Pfeiffer zu den Kindstötungen in Ostdeutschland.Gemeinsam mit Böhmer arbeitet Pfeiffer an einem ganz besonderen Bild der Ostdeutschen in der Öffentlichkeit: Sie sind alles, was die Westdeutschen nicht sind.
Wolfgang Böhmer, der CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, wird seit zwei Tagen mit Rücktrittsforderungen überhäuft, weil er dem Focus Folgendes gesagt hatte:boehmer.gif

    FOCUS: Immer neue Kindstötungen in den neuen Ländern – zuletzt drei Fälle innerhalb einer Woche in Brandenburg – schrecken die Öffentlichkeit auf. Der Kriminologe Pfeiffer behauptet, die Wahrscheinlichkeit eines Babys, umgebracht zu werden, ist in den neuen Ländern drei- bis viermal so hoch wie im Westen. Warum?
    Wolfgang Böhmer: Zunächst: Aus einer statistischen Aneinanderreihung folgt noch keine Kausalität. Dennoch ist die Häufung nicht zu leugnen. Ich erkläre sie vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern. In der DDR wurde 1972 der Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Woche freigegeben. Die Frauen entschieden ganz allein. Manche kamen grinsend zu uns ins Krankenhaus und sagten nur: „Wegmachen“, weil sie einen Platz für einen Urlaub an der Schwarzmeerküste hatten. Eine solche Einstellung zum Leben wirkt bis heute nach. Es kommt mir so vor, als ob Kindstötungen – die es allerdings immer schon gab – ein Mittel der Familienplanung seien.

Böhmer vermischt hier sehr viele Themen. Er redet zunächst über Schwangerschaftsabbrüche, bei denen er in seiner Tätigkeit als Chefarzt in der DDR das laxe Verhalten der Frauen selbst erlebt hat. Dies führt er dann jedoch mit dem Thema „Kindstötung nach der Geburt“ zusammen – auf das die ursprüngliche Frage eigentlich abzielte – und der nicht bewiesenen These des berüchtigten Kriminalforschers Christian Pfeiffer, dass in Ostdeutschland Kindstötungen weitaus häufiger vorkämen. Eine recht fragwürdige Mixtur.
(more…)

Mit Infrarotlicht gegen Überwachungskameras

oberwelt.gifDie Stuttgarter Künstlergruppe Oberwelt e.V. hat offenbar ein Mittel gegen die permanente Beobachtung und Identifikation durch Überwachungskameras auf nächtlichen deutschen Straßen gefunden. Bei dem Projekt mit dem Titel “I-R.A.S.C. [ i-ràs ] infra-redlight against surveillance camera” werden die Gesichter der überwachten Personen durch eine helle Infrarotlichtquelle, die mit einem Stirnband oder einer Mütze am Kopf befestigt wird, überdeckt.

Gegen handelsübliche Tageslicht-Kaufhausüberwachungskameras hilft diese Maßnahme jedoch leider nicht.

Schillernd: Jena leuchtete

Und die Thüringer Blogosphäre schaute zu, beim großen 450-Jahr-Stadt-der-Wissenschaften-Spektakel:

Jojo:
jenaleuchtet1.gif

Dailyshot:

jenaleuchtet2.gif

Und der Thüringer Augenzeuge hat ein Video:
jenaleuchtet3.gif

11:9

“Immer wieder machen grausige Funde von Babyleichen in den neuen Bundesländern Schlagzeilen. Da fanden sich vor Monaten in einer Garage in Thüringen mehrere tote Kinderkörper, zuvor war es zu ähnlichen Funden in Sachsen-Anhalt gekommen. Nach einer Statistik des Bundeskriminalamts ist entgegen der öffentlichen Wahrnehmung die Zahl der getöteten Kinder und Säuglinge jedoch in den vergangenen Jahren nicht gestiegen.”

süddeutsche.de

(Hervorhebung nicht im Original)
———————————————————————————————————–
“Der Fund von Babyleichen hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Öffentlichkeit aufgeschreckt.” Die dpa nennt einige Fälle von 2005 bis 2007.
Ausschließlich ostdeutsche Tatorte.
———————————————————————————————————–
Orte der Funde Von Baby- und Kinderleichen in den vergangenen Jahren in den “Schlagzeilen”

05.12.2007 Darry (Schleswig-Holstein)
04.12.2007 Plauen (Sachsen)
06.11.2007 Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
06.11.2007 Betzdorf (Rheinland-Pfalz)
26.10.2007 Gotha (Thüringen)
26.10.2007 Kiel (Schleswig-Holstein)
26.10.2007 Esslingen (Baden-Württemberg)
18.10.2207 Ilsenburg (Sachsen-Anhalt)
14.04.2007 Erfurt (Thüringen)
12.03.2007 Sandersdorf (Sachsen-Anhalt)
12.03.2007 Hötensleben (Sachsen-Anhalt)
06.03.2007 Schuby (Schleswig-Holstein)
17.03.2007 Hamburg
23.12.2006 Hildesheim (Niedersachsen)
21.12.2006 Regensburg (Bayern)
12.10.2006 Bremen
28.01.2006 Altenburg (Thüringen)
14.03.2006 Neuendorf am Damm (Sachsen-Anhalt)
31.07.2005 Brieskow-Finkenheerd (Brandenburg)
19.02.2002 Hildesheim (Niedersachsen)

Anzahl der gefundenen Babyleichen 2007 in Relation zur Täterschaft: Täterinnen und Täter.

Muss man über Hitler lachen?

obersalzberg.jpg

Videos nach dem Klick.

Wochenende

Da hier sicher keiner ein Video eines braunen Haufens sehen möchte – stattdessen eine Straßenszene von vor ein paar Wochen in Erfurt:
vivaldi.gif
(more…)

Junggesellenschwemme

Von sapere aude

madels.gifOoooaaaaiiiiaahhohoooiiiiihihihihi … Das denkbar schrecklichste Geräusch, das sich der Mensch denken kann durchschneidet nun immer öfter die sonst so beschauliche, ja geradezu stille Jenaer Kneipenmeile. Marodierende Horden besinnungslos betrunkener und völlig enthemmter Frauen und Männer schleicht sich in verbrecherischer Absicht an die ruhig vor einer der vielen Kneipen äsenden Nachwuchsalkoholiker heran, um ihnen ganz plötzlich, völlig überraschend und markerschütternd schrill ihren Kampfschrei ins zusammenzuckende Genick zu brüllen. Fußnägel rollen sich hoch, Haupthaar stellt sich auf und der bis dahin entspannte Besucher einer gastonomischen Einrichtung mit Außenbewirtung weiß dann: Er wird belästigt werden. Und zwar von einer entfesselten Junggesellenabschiedsrotte, die ihre Opfer – und das sind nicht etwa der zukünftige Bräutigam oder die Braut – mit nicht enden wollenden “peinlichen Aufgaben” und dem untrennbar dazugehörigen Anfeuerungsgetöse martert.

verbot.gifUnd irgendwann mußte es so kommen wie heute abend. Eine Frauen- junggesellenabschiedsrotte stößt auf eine Männerjunggesellenabschiesdrotte – direkt vor meinem Tisch. Und man krietschte und schrie gemeinsam um die Wette vor lauter Spaß, den man mit immer spitzeren und immer lauteren Schreien beschwor.

Doch nicht nur zwei, nein drei oder vier Junggesellenabschiesdrotten (JAR) übertrafen sich heute abend in Jena in der gezielten Mißachtung sozialer Basistugenden. Man brüllte und tanzte, man umarmte und grölte, man soff und schrie.

Es war einfach entsetzlich.

Wenn diese JARs weiter so zunehmen, werden Wirte vor ihren Biergärten Verbotschilder anbringen müssen, sonst müssen sie in Zukunft auf meine paar Kröten verzichten.

Bunte Huckel

Wer kann sachdienliche Hinweise zu Aufklebern in der Jenaer Innenstadt mit diesem Motiv geben?

am-volksbad.gif

Bitte wenden Sie sich hierzu vertrauensvoll an unseren Viral-Marketing-Experten JaBB!
Dort gibt es auch mehr Beweisfotos und eine Karte der Tatorte.