Fischercore

draht.gif“Irgendwann Mitte der siebziger Jahre fiel er zum ersten Mal als Verräter auf. In einem Aufsatz für die linksradikale Theorie-Zeitschrift Autonomie hatte er die zentrale Rolle der Arbeiterklasse bei der kommenden Revolution in Frage gestellt. Diese freche Abweichung vom Credo des “Revolutionären Kampfes” – so hieß seine Gruppe – wurde von einem linientreuen Genossen durch wochenlanges Nichtgrüßen und Wechseln der Straßenseite geahndet. Dieser Genosse, sagt der Verräter mit maliziösem Unterton, ist heute Außenminister der Bundesrepublik Deutschland.” [zeit.de]

Joschka Fischer war zeit seines Amtes der verachtete Inbegriff der rückgratfreien Anbiederung an das “Schweinesystem”, ein Verräter all dessen, was seinen Weggefährten und denen heilig war, die vor allem ihn wählten, wenn sie den GRÜNEN ihre Stimme gaben, und das waren die meisten.

Joschka Fischer und seine Parteifreunde, spalteten das Land und veränderten es. Deutschland gehörte zu den Vorreitern in der Umwelt- und Klimapolitik. Massive Unterstützung erneuerbarer Energien ließ neue, wichtige Technologiezweige erblühen und in der Außen- und Sicherheitspolititk wurden Entscheidungen getroffen, die von weitreichender Bedeutung für Deutschland, Europa und die Welt waren.

Joschka Fischer hat das Amt verändert. Das Amt hat Joschka Fischer verändert.

Er hat Dinge gesagt wie “Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch” und “Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.” [wikiquote] und später sowas, wie: “…eine Stärkung Europas sei die Voraussetzung für die Stabilität der NATO im 21. Jahrhundert.” oder “trotz des wachsenden Widerstandes der Bevölkerung müsse die EU an ihren gefassten Erweiterungsplänen festhalten.” und “dass es „[…] keine Alternative zu dem Einsatz der NATO. im Kosovo […]“ gäbe.”

Am Ende stand ein Mensch, der sich, was seine Schwächen betraf, nicht von anderen unterschied. Für das Amt eines grünen Spitzenpolitikers gab es kein Vorbild. Er hat das Bild des – bis über eine unsichtbare Anstandsgrenze hinaus – anpassungsfähigen Politikers auf Jahre geprägt. War das System stärker als er? Oder war er eigentlich nie der große Rebell, sondern immer nur ein rhetorischer Zirkusclown, der auf jeder sich bietenden Welle mitschwamm, die ihm den Beifall verhieß, den er sich rechtmäßig zumaß? War er nur ein Mensch, der schlichte Bedürfnisse, wie Respekt und einen feinbezwirnten Hintern hat?

Joschka Fischer hat den GRÜNEN schwer geschadet. Er hat sie in zwei Kriege geführt, von denen mindestens einer ein großer Fehler war und in politischen Auseinandersetzungen eine Katastrophe. Er hat die GRÜNEN damit gespaltet und in die moralische Diaspora geschickt. Joschka Fischer ist gescheitert.

René ist kein Joschka Fischer. In vielerlei Hinsicht nicht. Das Prinzip soll hier nur als Schablone dienen, denn René schrieb am 10.6.2006, also vor gut einem halben Jahr:

“..ich weiß nicht, ob mir der Zwanni im Monat eine Verschandelung durch Werbung wert ist. Sofort, nach dem ich die Antwort geschrieben hatte, war mir bewußt geworden, dass ich es sehr wohl weiß: mir ist mein Blog zuviel Wert, als dass ich darin Werbung zulassen könnte. Mein Blog wird werbefrei bleiben.

Kommerz und Revolution, ich habe das miterlebt, damals, beim ollen Techno. Ich habe miterlebt, wie das simple Sponsoring von Camel der Techno-Szene den Todesstoß gegeben hat. Denn Techno ist nicht daran zugrunde gegangen, dass auf einmal Menschen in Müllwesten die Loveparade überschwemmten, sondern dass sich Musik von Industrie vereinnahmen ließ in einem Einvernehmen zwischen Chartverträglichkeit und Pseudo-Innovation. Deshalb, oder aber vielleicht auch deshalb, weil die Protagonisten (Marusha, DJ Dick, Westbam) dieser berliner Kommerztechnofraktion es einfach nicht besser konnten. Genau deshalb spielt Jeff Mills heute mit dem Pariser Symphonieorchester. Das funktioniert und das nicht und wird es nie.

Man kann Blogs kommerzialisieren, keine Frage. Dazu müssen sie zwingend journalistischen Anspruch entwickeln und exklusive Inhalte veröffentlichen. Ob man dies dann noch Blogs im eigentlichen Sinne nennen kann, ich weiß nicht. Ich weiß es nicht.

Was ich weis: ich bin nicht käuflich.”

Gestern schrieb er:

“Das beste dabei: Ihr könnt dabei sein. Mitzocken. Und abräumen: der Gewinner unseres Zockwettbewerbs wird nicht nur der King of Zock, sondern auch stolzer Besitzer einer Playstation 3. “

Man kann seine Meinung, ja seine Überzeugungen ändern. Man kann sich gegen Werbung aussprechen und irgendwann dafür. Man lernt selbstverständlich täglich dazu und sollte auch den Mumm haben diesen Zugewinn auch umzusetzen. Aus seinem Ankommen in der Realität allerdings eine solch obszöne Zurschaustellung der eigenen Käuflichkeit zu machen, ist entweder besonders clever oder unglaublich blöd.

Stefan Niggemeier äußerte sich dazu so:

“für noch so viel geld würde ich das nicht tun. ich möchte solche sätze auch nicht lesen, nicht in blogs, die ich schätze jedenfalls. und es wird nicht besser, wenn daneben ein “werbung”-bapperl klebt, das quasi sagt: diese peinliche pr-sprache benutze ich, weil man mir viel geld dafür gegeben hat, nicht weil ich es wirklich meine. obwohl, meinen tue ich es schon, es soll ja eine party werden, aber bezahlt werde ich trotzdem.”

Als klar wurde, dass das Horst-Schlämmer-Blog eine Viral-Marketing-Aktion ist, schrieen viele auf und witterten Verrat. Hape Kerkeling hat nie gesagt, dass er das Bloggen rein halten will, geschweige, dass er persönlich irgendwas mit Bloggen am Hut hat. Horst Schlämmer ist eine Kunstfigur, die unterhalten soll, und wenn dabei irgendwo im Hintergrund ein VW durchfährt, oder Schlämmer, mit fast herausfallendem Gebiss die Vorzüge eines VW preist, dann weiss ich, das ganze Blog gehört VW. Die haben das bezahlt und tun das, weil sie ihre Karren mit Horst Schlämmer sexy machen wollen.

Wenn René was von “King of Zock” zusammenfabuliert, dann ist das bestenfalls unterirdisch. Gänzlich widerlich sind die Claqueure in den Kommentaren.

Blogs brauchen Werbung, weil keiner anders für den Content zahlt. Blogs, die allerdings keinen auschließlichen Unterhaltungscharakter haben, sondern Informationen mit Wahrheitsgehalt verbreiten und Diskussionen anregen oder begleiten, müssen ihre Werbung vom Content trennen. Das heisst zum Beispiel, dass der Blogpost eine PR-Nachricht sein könnte, die von irgendeinem unfähigen PR-Fuzzi verbrochen wird und dementsprechend identifizierbar ist.

Wie wäre das, wenn sich Harald Martenstein in der Zeitkolumne urplötzlich lautstark an den Vorzügen eines Vileda-Wischmops delektieren, oder Johanna Adorjan in der FASZ die “Queen of Opel Meriva” herbeijubeln würde? Wir würden uns nachvollziehbarerweise angeekelt anderer Lektüre zuwenden.

Oder einen Leserbrief an die beiden schreiben und sie fragen, ob sie sich das nicht nochmal überlegen wollen. Weil, eigentlich hatte man sie ja ganz gern gelesen. Vielleicht hätte man ja auch Erfolg.

Bei Joschka Fischer kämen solche Bitten auf jeden Fall zu spät.

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100 Responses to “Fischercore”

  1. ReneS Says:

    Ich mag mich ja ungern beschweren, aber dieses Posting finde ich schlecht. Mal ganz davon abgesehen, dass es von der Sprache teilweise mehr als daneben ist. Kritik an einer Person kann man auch anders nehmen und es geht ja nicht mal um Fischer als Person… Die umständliche Einleitung klingt wie eine Schimpforgie aus einem extrem linken Lager. Und vor allem was hat das mit Kommerz in Blogs zu tun und das einer sich erst von der Werbung distanziert, aber dann doch wieder welche macht? Das als Schablone über einen Blogger stülpen zu wollen, um seinen Sinneswandel zu kritisieren?!
    Allenfalls im letzten Teil vom Artikel halte ich einige Absätze für brauchbar, aber insgesamt erkenne ich nur schwer den Sinn vom Artikel bzw. nach der Einleitung würde es in der Schule wohl sofort heissen: Zusammenhänge nicht erkennbar.

    Der Artikel passt nicht ins Konzept der Thüringerblogzentrale. Weder in Qualität noch vom Thema. Es hat für mich nichts mit Thüringen zu tun. Zum Thema Kommerz und Widersprüche in der Blogwelt hätte es auch etwas Kompakteres und Griffigeres getan.

    Sorry, habe mich fürchterlich aufgeregt. Bei zweiten Lesen hat sich dann das Gefühl von Bildzeitung bei mir breit gemacht. Dort werden auch immer Hassartikel geschrieben, ausserdem werden gern total zusammenhanglose Dinge zueinander in Verbindung gesetzt.

    Wenn es um Blogger geht, die sich als Journalisten sehen und dann doch nur Blödsinn schreiben und Werbung reinpuzzeln, dann bitte soll es auch sauber und klar berichtet darum gehen.

  2. sven Says:

    das fischer-gleichnis soll ein verständis für die zwänge aufbauen, die scheinbar stärker sind als wir. die notwendigkeiten, denen auch blogger unterworfen sein können. und dass es selbst bei nachvollziehbaren notwendigkeiten grenzen gibt, die man nicht überschreiten sollte. und wohin ein weiterdenken der anfänge führt.

    natürlich muß man aufpassen nicht den rächer mit dem becher (oder, je nach geschmack, auch zahnstocher) zu spielen, sondern schon ein bisschen bodenhaftung zu bewahren.

    der anteil bodenhaftung, ist der, mit der grundsätzlichen akzeptanz von werbung,aber unter klaren bedingungen – wie sie z.b. jetzt im neuen telemediendienstgesetz festgeschrieben sind, und der akzeptanz, auch der leistungen fischers. fischer trug entscheidenden anteil an der regierungsfähigkeit der GRÜNEN, hat sie aber auch verraten und ihnen die GLAUBWÜRDIGKEIT auf jahre geraubt … deshalb muß man die frage stellen: oberrealo um der macht willen – fundi um des prinzips – oder irgendwas dazwischen – die meisten entscheiden sich für das letztere (adsense) weil mehr nicht geht und weniger nicht rockt. insofern ist die GRÜNEN-metapher – meiner ansicht nach – sehr geeignet die aktuellen vorgänge in der blogosphäre zu umschreiben.

    vielleicht habe ich am anfang zu wenig klar gemacht, worum es eigentliche gehen soll . aber meiner ansicht nach erschließt sich die grundaussage schon … nagut aus autorenperspektive- man sollte nichts unmögliches vom leser fordern :o)

    meiner ansicht nach passt der artikel so gut in das konzept der tebezett, wie alle anderen artikel zur blogpolitik. wir können nicht nur in unserem eigenen thüringer bratenduft schmoren, sondern müssen auch die anderen spezialitäten kennelernen und beurteilen. und das muß zwangsläufig nichts mit thüringen zu tun haben. IHMO

    kompakter und griffiger – nicht mit mir :o)

    es ist kein hassartikel. und schon gar kein bild-niveau, wie ich finde. ja, ich werde deutlich, aber versuche auch facetten zu beleuchten …

    was den zusammenhang angeht, siehe oben. vielleicht hast du es ja nur einfach nicht verstanden.

    für einen einfachen “bericht” in agenturmeldungsstil ist die geschichte nicht geeignet.

    aber, wie sagt man so schön: “es ist alles nur ein gleichnis” :o)

  3. lahnix Says:

    Ich bin der Meinung, daß der Artikel sehr wohl hier her gehört. Vom Anspruch unterscheidet er sich auch “ein klein wenig” von im ersten Kommentar erwähnter “Zeitung”.

    Eventuell versteht der ein oder andere Leser die Zusammenhänge nicht ganz, trotz des meiner Meinung nach, etwas zu lang geratenen Artikels. Aber was solls? Selbst wenn nur ein Leser/Blogger kapiert, worum es geht, wird die Welt wieder ein wenig besser.

  4. sven Says:

    also doch in zukunft lieber “kurz und knackig”? ;o)

    ich denke so ein samstagabend-essay kann man den thüringer bloggerkollegen schonmal zumuten … muss ja nicht jeder lesen – interessiert ja auch nicht jeden. mit der blogpolitik ist es wohl wie im richtigen leben. es gbt ein paar anführer, ein paar mitläufer und ein paar fundis, aber der größte teil schert sich einen dreck um “die da oben ” :o) und will einfach nur bloggen. das die das können, ohne zu jedem kleinen blogpups stellung beziehen zu müssen, ist ja auch ein stück der freiheit, die wir am bloggen so schätzen …

    aber hin und wieder so ein positionspapier zur diskussion find ich schon nicht unwichtig – es kam allerdings in letzter zeit wohl etwas dick. am besten jetzt erstamal wieder kurznachrichten …

  5. strudel Says:

    “vielleicht hast du es ja nur einfach nicht verstanden.” hm, also das würde ich nochmal überdenken.

  6. sven Says:

    strudel, wie meinstn das? :o)

    ich habe den post so angelegt, dass er auf mehreren ebenen funktioneren soll – mit “vielleicht hast du es ja nur einfach nicht verstanden.” war natürlich auch gemeint, vielleicht war ich nicht in der lage, das zu vermitteln …

    was ich mit der einleitung auch sagen wollte, ist: es gibt anfänge, zeichen, die sich ähneln können. und dann kann man die dinge auf sich zukommen lassen, weil ja eh alles individuell für sich zu betrachten ist – oder aus parallelen rückschlüsse ziehen.

    der post ist ja nicht zuletzt – nicht nur, aber auch – für nerdcore-rené geschrieben (so als leserbrief, siehe oben), und ich gehe davon aus, er hat ihn auch gelesen. eine trackbackquelle überprüft man ja überlichwerweise … auch wenn er mich, die tebezett oder meinen beitrag nicht für relevant genug hielt, hier ebenfalls erklärend zu kommentieren, wie in fonsis blog … bin ja auch nicht fonsi :o) aber er hat sicher verstanden, was ich meine … auch wenn ich mich manchmal ein bisschen verschwurbelt ausdrücke …

  7. lahnix Says:

    also doch in zukunft lieber “kurz und knackig”?

    Nein! ;)

    das die das können, ohne zu jedem kleinen blogpups stellung beziehen zu müssen

    Ich denke Rene hat zur Zeit genug Stellung zu beziehen, als sich überall dazu zu äußern. Und ich bin mir 100% sicher, daß er dein Posting auch gelesen hat und es für gut befand. ;-)

  8. ReneS Says:

    Der erste Teil entspricht einem TAZ-Artikel (endlich ist mir auch eingefallen, wer sowas schreibt). Ich wohl verstanden, worum es geht, aber auch nur, weil ich den ganzen Artikel gelesen habe, was nicht jeder machen wird, dann nach den ersten Zeilen hat man schon die meisten Leute verloren. Zudem passt die Überschrift nicht zum Thema.

    Man muss den Leser einfangen, dazu gehört schon, dass vielleicht früh klar wird, wo die Reise hingeht. Sonst steigt man nicht zu. Wenn ich an dem Blogprojekt nicht beteiligt wäre, dann wäre nach dem ersten Abschnitt Schluss gewesen.

    Wir können jede Menge Essays bringen, aber es sollte deutlich vor der Hälfte klar werden, worum es geht. Die Definition von Essay in der Wikipedia fand ich interssant: “kurze, geistreiche Abhandlung, in der kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden” Kurz und geistreich mag ich hier gern unterstreichen.

    Bis die Tage.

  9. sven Says:

    ich fand, die anekdote am anfang war ein schöner fänger :o)
    und ja, du hast sicher recht, die fährte war zu subtil gelegt, ich habe zuviel implizites wissen beim leser vorausgesetzt …

    die überschrift passt insofern, finde ich perfekt, “fischercore”sowas muss einem erstmal einfallen :o) ich war ganz stolz auf mein eingetrocknetes kleines hirn :o)

    was den umfang von essays angeht, gibt es eine hohe variationsbreite. unter 1000 zeichen ist in der regel allerdings eher selten …

    man muss es ja auch nicht lesen.

    dass ich dir, rene, als verantworlichem redakteur allerdings manchmal sowas zumuten muss, tut mir leid, aber ich denke, es ist verschmerzbar. :o) kannst ja jabb fragen ob es ok ist, damit du dich nicht selber durchquälen musst …

    peter, ich weiss schon. rene hat wohl noch nie soviele kommentare lesen und schreiben müssen, wie im moment …

  10. Lahnix » Blog Archive » links for 2007-03-03 Says:

    […] THÜRINGER BLOGZENTRALE » Blog Archive » Fischercore fundi um des prinzips – oder irgendwas dazwischen – die meisten entscheiden sich für das letztere (adsense) weil mehr nicht geht und weniger nicht rockt (tags: Netzpolitik Lokal thüringen lebenseinstellung glaubwürdigkeit) […]

  11. ReneS Says:

    @Sven: Dude, ich würde mich sehr freuen, wenn wir den TAZ-Deutschstil hier weglassen könnten. Das mit “fischercore” musst Du mir erklären… ich denke da entweder an Kinderspielzeug oder Hardcore, aber nix von beidem macht hier Sinn. Vielleicht bin ich einfach nicht intelligent genug…

  12. sven Says:

    versuchs mal lautsprachlich … :o) sag mal fischercore laut vor dich hin … klingelts?

    was einen taz-jungewelt-neuesdeutschland- und sonstwiestil angeht … die anfangsanekote ist aus der zeit … der rest ist zum teil meine meinung – also die fischer-kritik. die kann, je nach bedarf, wie taz klingen, oder wie titanic, oder wie jede beliebige zeitung, die nicht aus dem springerloch kommt … ich nehme nicht an, daß du mir meine meinung verbieten willst – du willst nur nicht mit inhalten in verbindung gebracht werden, die sich des linksseins verdächtig machen, oder ? aber das tut mir leid. zu meinen weltanschauungen gehört auch ein gutteil gesunder “systemkritik”,

    wenn sich deine einschätzung des stils an dem begriff “Schweinesystem” festmacht, muss ich hierzu nun wiederum sagen, dass ich hier, bewußt polarisierend, die sprache der fundis gewählt habe. ich selbst betrachte mich allerdings eher als ein bisschen mehr realo :o)

  13. strudel Says:

    Genau nach den Fischerzitaten war ich weg. In der Übershcrift stand was von “Fischer” und als ich bei den Zitaten angekommen war, dachte ich es geht hier um ein “Fischer-bashing”. Sowas hab ich schon zur Genüge gelesen und das Thema ist für mich durch. Daß es noch eine Wendung im Artikel gibt hatte ich nicht mehr erwartet.

    Erst als ich Renes Kommentar und Deinen Satz (s.o.) gelesen hatte, hab ich den Rest des Artikels gelesen. Aber seis drum. Dein Blog – Deine Texte.

    Daß man mit einem Beitrag polarisiert um aufzufallen und eine Diskussion anzuregen verstehe ich ja, aber einem Kommentator vorzuwerfen er hätte es nicht verstanden… das fand ich nicht so gut, vor allem wenn man anderen Leuten wegen solcher Sätze gern “eins reinwürgen” würde… you know? Da hört sich doch dann ein “vielleicht war ich nicht in der lage, das zu vermitteln” doch schon wesentlich besser. Vor allem triffts das Problem doch viel besser.

  14. ReneS Says:

    Falls Du damit Chore meinst, klingelt es zwar bei mir, aber es baut sich keine Brücke.

    Meinung verbieten will ich nicht, ich möchte nur, dass man den gegenüber mit Respekt behandelt, er ist ein Mensch, auch wenn man ihn nicht leiden kann. Dazu zählt auch die Wortwahl. Mir ist wurscht, ob links oder rechts, ich mag mich nicht einordnen, denn wer sich einordnet legt sich auf eingefahrene Gleise fest und lässt sich eine allgemeine Meinung aufdiktieren.

    Und da hätten wir auch die Runde geschafft, denn Systemkritik ist recht und gut, aber nicht in einem gemischten Artikel mit Bloggern, die plötzlich geldgeil werden. Immerhin ist ja aus dem alten Sack ein alter Mann geworden… geht doch ;)

    Mach doch zwei Artikel draus, dann passt es auch wieder…

    So, jetzt einen schönen Sonntag, wir haben uns ausgiebig genug mit Wörter eingesalbt. Deine Meinung kenn ich, meine Meinung kennst Du und wir kommen noch lange miteinander aus. Gute Nacht Deutschland! (schönes Abschlusswortspiel ;)

  15. sven Says:

    hm, das “sack” war mir dann doch ein bisschen zu fonsi :o)

    gute nacht, rené

    strudel, ich hatte schon überlegt einen klärenden satz drüberzustellen – dann aber davon abstand genommen, weil ich meist einen artikel bis zum ende überfliege, um zu schauen obs mir was bringt, und dann erst gründlich anfange mit lesen … aber die lesegewohnheiten sind ja unterschiedlich

    dass man allerdings mit einem 10000sten fischerbashing niemanden mehr hinterm ofen hervorholt ist sicher richtig.

    also, wieder was dazugelernt, aus dem vergilbten journalistenlehrbuch: an den anfang gehört immer worum`s geht …

    das kannte ich allerdings schon. ich wollt halt mal was anderes ausprobieren.

    und das hat ja gut geklappt :o)

  16. lahnix Says:

    Und die von dir geliebten Kommentare hast du ja nun auch mehr als genug eingeheimst. Gacker!

  17. sven Says:

    ach, schreibt ihr die jetzt nur mir zuliebe, dass ich keine depression kriege :o)) das fetzt!!

    aber nochmal was zu “mein blog, meine texte”

    auch wenn ich die tebezett hauptsächlich bestücke ist es nicht MEIN blog.

    wie vereinbart gehört es allen thüringer bloggern.

    ich bin V.i.S,d.MdStV. und scheibe halt viel. das kann aber gern jeder andere übernehmen!! an mir soll die sache nicht hängen. ich mache auch gern für jüngere und fähigere platz :o) (no fishing for compliments and comments :o)))#

    und über den aufhänger des ganzen haben wir jetzt mal wieder nix diskutiert. was soll das nur werden. na du hast dem nerdcore-rene in seinem blog wenigstens richtig die meinung gesagt, peter :o)

  18. Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so. Says:

    […] THÜRINGER BLOGZENTRALE » Blog Archive » Fischercore […]

  19. strudel Says:

    Ja Sven, Du wolltest Die Relevanz der Artikel an den Kommentaren festmachen. Deshalb scheißen wir dich jetzt damit zu.

    Ja, ich weiß, daß es nicht DEIN Blog ist, aber hauptsaächlich findet hier der Sven statt. Das ist wohl in etwa so wie bei der Blogbar und dem Don Aphonso.

  20. sven Says:

    hm, ich werd gleich auch mal ein selbstportrait mit schürhaken

    reformrebell3.jpg

    machen … mooooment … :o)

  21. strudel Says:

    ja bitte

  22. sven Says:

    so, bittesehr:

    double.jpg

  23. strudel Says:

    dankesehr und jetzt bitte noch einen rebellischen Eintrag drumrum basteln und auf die Startseite packen!

  24. sven Says:

    das schaff heute nich mehr :o) dafür hier noch eine gutenachtgeschichte:

    “Gut möglich, dass dieser Staat, der einen grotesk überschätzten Liedermacher mit Hängeschnauzer sogar ausbürgerte, am Ende durch die obsessive Konzentration seiner Spezialkräfte auf Hobby-Existentialisten wie mich konfus wurde.”

    Darf man über die ddr lachen? http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/274/104170/

  25. ReneS Says:

    Wenn die Welt doch nur solche primitiven Probleme hätte…

  26. lahnix Says:

    Sehr lustiges Bild vom Svonsi. Die guten Brocken mit der Schaumkelle abfassen und das Dünne bleibt zurück im Topf.

  27. sven Says:

    da sollten wir ne aktion draus machen: “der rächer mit dem fächer” oder “der köpfer mit dem schöpfer” oder so … :o)

  28. Lahnix » Blog Archive » Gesicht zeigen Says:

    […] Ein kleiner Beitrag zur aktuellen Diskussion nebenan bei der Thüringer Blogzentrale. […]

  29. michael Says:

    der artikel mag sein wie er will, was er jedoch geschafft hat, ist den ersten nennenswerten, inhaltlichen diskurs auf diesem blog hervorzurufen. und das ist doch auch schon was.

    abgesehen davon finde ich es mutig sich mit einem solchen experimentalkonstrukt nach vorn zu wagen. wie soll man schließlich sonst aus den eigenen journalistischen fehlern lernen?

    politisch korrekte 5-zeiler kann jeder in sein blog hacken. deshalb tun sie sich ja nicht hervor.

  30. strudel Says:

    aber war es denn wirklich ein inhaltlicher Diskurs? Ich denke eher es war ein Brimborium um die Art und Weise wie das Thema angegangen wurde. Über das eigentliche Thema (ob und wiefern es verwerflich für einen Blogger ist, seine Meinung für Werbung um 180 Grad zu wenden) wurde doch kaum diskutiert.

  31. michael Says:

    na dann mach! :)

  32. strudel Says:

    nu grad nich!

  33. spitblog Says:

    Voll der Rebell…

    Schöne Idee eigentlich:

    rebell.jpg

    (Das kapiert bestimmt wieder keine Sau.)
    ……

  34. rene Says:

    Hi Sven, hi alle! Zum Stil des Artikels äußere ich mich nicht, das ist Euer Bier, sage aber mal: ich find ihn gut und habe generell ein Problem mit Formalien. Wir machen ja auch die Fünf Filmfreunde, ebenfalls ein Multi-User-Blog, und da macht jeder, was er will. Finde ich gut, finde ich wild. Formalien halten nur auf. Sorry auch, dass ich erst jetzt kommentiere.

    Zum Thema habe ich bei mir eine Antwort auf die ganzen Vorwürfe (die ich durchaus verstehen kann) gepostet und zitiere mal ein wenig daraus:

    Vor 8 Monaten schrieb ich: Was ich weis: ich bin nicht käuflich.
    Nun, so denke ich nicht mehr. Zu diesem Text stehe ich auch heute noch, hört sich ja auch schick an, so ein Satz, nur weiß ich heute, dass er Unsinn ist. Ich relativierte ihn bereits vorher im Zuge der Opel Geschichte.

    Und jetzt fliegt mir die Sony-Sache um die Ohren. Na schön, ich habe damit gerechnet, und die Kritik von Stefan nehme ich dankend an. PR-Sprech will ich in Blogs auch nicht lesen und noch weniger schreiben. Gut, shit happens. Weitermachen.

    Welchen Schuh ich mir allerdings nicht anziehe, ist die allgemeine Annahme, ich dürfte nicht schreiben was ich wollte. Das ist pure Spekulation und das Gegenteil ist wahr: wir haben keinerlei (!) Beschränkungen. Uns wurde nur gesagt, wir sollen die Playstation nicht ausschließlich (!) runtermachen.

    Das intelligenteste, was dazu in letzter Zeit geschrieben wurde, kam von Don Dahlmann:

    Das es Menschen gibt, deren Ansichten auch durchaus mal gerne widersprüchlich sein können, die ausprobieren, was in ihrem Leben so geht, und was nicht, und das zu diesem Leben auch das Blog gehört, in dem man sein Leben und seine Widersprüche ausbreitet, das scheint den Horizont einiger Menschen zu sprengen. Es ist leichter, wenn alles einteilbar ist, aber damit stellt man sich selbst ein Bein.

    Und ansonsten: einfach mal locker bleiben. Was zählt ist der Spaß am Bloggen, die Lust an Publizität, nur darauf kommt es an.

    In diesem Sinne: frohes Bloggen ;-)

  35. michael Says:

    :)

  36. sven Says:

    Genau. Kehren wir doch noch einmal zur eigentlichen Frage zurück! Danke deshalb für die Kurskorrektur, René :o)

    Du schreibst ja noch einiges mehr auf Deinem Blog, René. Und bringst auch die Rockband-Vertrags-Metapher von Nilz. Wir hatten das Joscka-Fischer-Gleichnis und fonsi ist der heilige Thomas von Aquin … alles sehr schön und gebildet, eigentlich … und wir haben dazugelernt:

    1. PR-Sprech in Blogs mit Echtheitszertifikat ist das Allerletzte
    2. Jeder darf bloggen was er will. Auch PR.
    3. Jeder darf das Scheisse finden.

    Meinungsfreiheit und Respekt sind doch schöne Sachen. Auch die Freiheit zu sagen, dass man seine Meinung zwar ändern kann, dass der Schritt zum Verrat allerdings auch ein etwas kürzerer wird.

    Das, denke ich, versucht fonsi zum Ausdruck zu bringen. Mit seiner martialischen Art weist er – und weise auch ich oben – darauf hin, dass man Würde nicht per se besitzt (mal ganz abgesehen von der doktrinären Menschenrechtsdefinition), sondern sich hart erarbeiten muss … und eben auch verlieren kann, wenn man nicht aufpasst. Die milden Hinweise Deiner Bloggerkollegen, René, wollen eigentlich nur sagen: Du hast Deine GLAUBWÜRDIGKEIT nicht verloren, aber pass auf: Der Grat ist schmal.

    Man weiss ja inzwischen, dass Bloggen im Grunde auch Eigen-PR ist. Welcher der Grossen – inklusive fonsi – haben sich nicht schon – aufgrund der Tatsache, dass sie erfolgreiche Blogger sind, fremden Perlwein oder andere Brausen in den Hals geschüttet. Wieviele Klienten kommen so über lawblogposts rein? Wie viele hoffen insgeheim auf den grossen Deal mit Daimler-Crysler oder Yellostrom? Und irgendwann wird das kommen. Da gibt es für jeden Klempner einen PR-Blogger, der die Blogosphäre zumüllt, für ein paar Dollar mehr. Die unerträgliche SEO-Blogger-Pest wird ja schon hingenommen, wie eine chronische Hautkrankheit. Irgendwann gehören Blogs zur Grundausstattung eines PR-Portfolios. Und spätestens – spätestens – dann muss man sich tatsächlich um die “Reine Lehre” Gedanken machen. Das tun eben viele von Renés Kritikern schon heute, und auch der fonsi, mit dem heiligen Zorn eines anderen Don – Don Quijote. Noch kann in Blogs jeder machen was er will und sein Blog, Blog nennen. Wenn aber Blogs vorwiegend PR-Schleudern geworden sind, dann muss man sich wohl einen anderen Namen für unabhängige und glaubwürdige Internetpublikationen ausdenken, die per Google nur sehr schwer zu finden sein werden, weil ganz oben stehen die PS3-Blogs, mit ihren Scheininformationen. Aber vielleicht ist das ja auch gut so. Im Untergrund liess sich die die Lehre schon immer am reinsten erhalten. Nur die grosse Masse muss dann auf Erleuchtung und
    Erlösung verzichten.

  37. sven Says:

    wenn das so weiteregeht ^ machen wir übrigens bald einen “reform-orden”-flikrpool auf !!!

  38. sven Says:

    eins muss ich allerdings auch ehrlicherweise zugeben: wenn mir das land thüringen oder der fremdenverkehrsverband ein monatsgehalt, ein auto, den sprit, spesen und die technik zur verfügung stellen würde, um diverse vidcasts über thüringer sehenswürdigkeiten und ereignisse für die thüringer blogzentrale zu machen – mit allen inhaltlichen freiheiten … dann würde ich ungeheuer mit mir ringen müssen …

    thüringen käme das jedenfalls günstiger (5-10000 Euro), als die imagekampagne mit der wurst (7 millionen euro). ;o)

    was würde euch zum pr-verräter machen? monatsgehalt,flug und übernachtung für ein interview mit den sex-pistols?

    oder seid ihr prinzipiell nicht käuflich?

  39. mikel Says:

    äh, habt ihr das bild mit fonsis einverständnis hier eingestellt? oder eher das kleingedruckte bei ihm nicht gelesen?

  40. sven Says:

    siehe: cc-lizenz am blogrand!!

  41. mikel Says:

    ups, hab nix gesagt! schöne galerie! :)

  42. sven Says:

    hätt ja auch zutrefffen können. also trotzdem danke für den hinweis!!

    und du bist natürlich herzlich willkommen in unserer galerie :o)

  43. strudel Says:


    Wir sind Don Ich bin Don.
    Ich denke, daß man auch unterscheiden muß zwischen den Arten der Werbung.
    Auf der einen Seite sind da die “gekauften Blogpostings” wie jetzt eben bei nerdcore, wo Geld für bestimmte Postings fließt.
    Auf der anderen Seite sehe ich dagegen Affiliates wie z.B. AdSense.
    Bei AdSense sehe ich nämlich nicht so sehr das Problem, daß man seine Schreibe oder seine Themen allzusehr verbiegt, weil man ja nicht vorher weiß, für AdSense Werbung dann tatsächlich einblenden wird.
    Bei den “gekauften Postings” sehe ich da schon eher die Gefahr, daß man sich dazu hinreißen lassen könnte vornehmlich Positives über den “Webekunden” zu bloggen.

  44. strudel Says:

    keine Bilder in Links erlaubt? Also hier nochmal das Bild:

    strudel.gif

  45. www.strudel.de.vu Says:

    Wir sind Don Alphonso…

    Ich bin Don Alphonso.

    Noch weitere Don Alphonsos sind bei der Thüringer Blogzentrale….

  46. sven Says:

    sehr süss :o))

  47. KING OF SCHMOCK at NeinAffeNein Says:

    […] Mit dem Slogan “This is living” bewirbt Sony, Rootkit-Experte und Spezialist für Insellösungen, seine neue Spielkiste Playstation 3 und hat zu Promozwecken für drei Monate das BRANDSPACE in Hamburg angemietet. So weit, so uninteressant, gäbe es da nicht noch die Geschichte um den PR-Stunt dreier Blogger und eine Folgedebatte (z.B. 1,2,3,4,5) um gesponserte Blog-Beiträge. Kritik im Vorfeld sparen wir uns mal und halten es mit Kohl. Nur eins, weil bislang unbeantwortet: Warum einen Super Mario-Schnautzer um auf eine Sony-Veranstaltung zu kommen? Ein Zeichen der Zeit? Achja und Sony, wenn schon Hamburg und Hausboot: That is living! […]

  48. lahnix Says:

    Sag mal Strudel. Machts dir was aus, wenn ich auch mal davon rauche? Irgendwie verstehe ich Beitrags Nummer 43 nicht wirklich. Darf ich fragen wo du das her bekommst? Ich hätte gerne 5 Gramm davon.

  49. Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so. Says:

    […] Wenn ich irgendwann so witzig wie die Titanic sein sollte, verkaufe ich mein Hausboot an Fonsi und leg mich in der Südsee mit drei nackten Blondinen in die Badewanne. Dazu lach ich mir ein Stöckchen, werfe es fünf Bloggern an den Kopf und mache noch ein Foto von mir mit Kapuze und nem Dildo. […]

  50. Blog-Bistro · Und wieder waren die anderen schneller. Says:

    […] Ach Mön(s)ch. Gestern noch überlegt, den FonsMonk-Ähnlichkeitswettbewerb wirklich zu starten. Aber er hat ja in Wahrheit schon angefangen. […]

  51. Wir sind das Don at slidetone.blog Says:

    […] [Edit: Zwei Doofe, ein Gedanke: Fliegenklatsche ist natürlich auch sehr cool und voll rebellisch. Die jugendlich frische Alternative zeigt auch Gesicht und angefangen hat das wohl in einer Thüringer Fischbratbude…] […]

  52. Boogie - slidetone.blog Says:

    Auch wenn ich heute Nacht nicht der erste war: Ich bin auch das Don:

    blogbushido.jpg

  53. Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so. Says:

    […] Ich bin die Wurst, Luke! Gibt’s auch in der Hardcore-Variante nach dem Klick. […]

    donwurst.jpg
    dondo.jpg

  54. Sind wir nicht alle ein bisschen … « * zufallsfaktor Says:

    […] Sind wir nicht alle ein bisschen … Veröffentlicht 5. März 2007 Internet / Web 2.0 , Gedanken , Bilder , Kultur Nachdem sich schon manch andere trauten “Don Alphonso zu sein“, dachte ich mir, so ein lustiges Bild könnte ich ebenfalls gebrauchen. Zwar nicht mit Dildo, wie es Rene androht, aber mit ‘nem Kellendingens ist’s auch ganz schön. […]

    zufallsfaktor.jpg

  55. micha Says:

    Sind wir nicht alle ein bisschen …

  56. Jojos illustrierter Blog » tribute für nichts Says:

    […] Sind wir nicht alle ein wenig Don Alphonso ? […]

    donalpho.jpg

  57. Jojo Says:

    *yehaaaa* !

  58. blogbistro Says:

    fonsmonk.jpg

  59. sven Says:

    FLICKR-POOL:

    http://www.flickr.com/groups/337388@N21/

  60. sven Says:

    wieso sieht man die bilder nicht im public-modus?

  61. Theodor Says:

    Ist das jetzt die intelligent-witzige Attacke gegen einen A-Blogger mit schlechten Manieren, die an jenem Stammtisch in Blankenhain ausgeheckt wurde?

  62. sven Says:

    Ja. Und eine Art Reverenz.

  63. schnitzelmitpommes Says:

    Don – Im Bann der Dämonen…

    olliistdonaw5.jpg

    Ein neuer Trend in der Blogosphäre, auf den ich natürlich als sich verkaufender Blog sofort aufspringen muss. Vielleicht gibt es ja erhöhten Traffic dadurch und vielleicht klickt der ein oder andere auf die Werbebanner. ;)
    Passend dazu die Meldung,…

  64. Textspeier Says:

    Stammtisch? Blankenhain? Attacke? Warum hat mir keiner Bescheid geagt?!

  65. Textspeier Says:

    Ähh…, bitte das “s” in “geagt” hinein denken. Danke!

  66. Wir sind das Don at Timo Heuers Weblog Says:

    […] Immer, immer und immer mehr Blogger zeigen Flagge, nachdem Don Alphonso uns zeigte wie es geht [siehe auch]. […]

  67. musikdieb.de » Au ja, ich bin auch Don Says:

    […] Mal wieder etwas langsamer als alle anderen, aber ich bin dabei! […]

    don.png

  68. Maingold » Kapuze Says:

    […] Noch mehr Blogbushidos gibt es hier, hier und hier. […]

    blogbushido2.jpg

  69. Schnitzel Says:

    Ich hab noch ein Update bei mir. Weil ich ja ein bekennender Kommerzblogger bin, musste ich noch ein Bild mit einem Werbepartner machen. Darfst du noch mit aufnehmen, Sven. ;)

    http://schnitzelmitpommes.blogspot.com/2007/03/don-im-bann-der-dmonen.html

    schnitzelmitgiottolf2.jpg

  70. Mach mir den Don :: smallFire.de Says:

    […] Gefunden bei Nerdcore und anderen. […]

    akadon.jpg

  71. BelleNoir » Blog Archive » neue Transparenz Says:

    […] Finde Blöderweise mein Lieblingskapuzenshirt nicht. Wollte doch dieses Jahr die Trends nicht verpassen. Mist. […]

  72. Webrocker » Blogbushido? Says:

    […] Bitte hier und hier und hier und eben hier nachlesen. Ich bin gerade etwas in Eile… […]

    webrocker_blogbushido.jpg

  73. Reflexionsschicht Says:

    Das Blog, der Kommerz und der äußere Zwang…

    Der René von Nerdcore darf für 4 Tage in ein Hamburger Designer-Hausboot ziehen, um dort die neue Playstation 3 (PS3) auszuprobieren. Dafür zahlt Sony “ein Monatsgehalt” plus PS3 plus Playstation Portable (PSP).
    Hat René damit d…

  74. jati Says:

    070306don.jpg

  75. sven Says:

    verrät mir bitte einer der werten herren, wieso von den flickr-group-bildern

    http://www.flickr.com/groups/337388@N21/

    nur eins public angezeigt wird?!

    und warum hier keine damen dabei sind – rein statistisch müßten doch mindestens 15% …

  76. Jojo Says:

    eine ist doch dabei : http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2007/03/dagegen.htm :) nur noch nicht geflickrt.

  77. sven Says:

    stimmt, hat sich aber nicht bei uns gemeldet … deshalb will ich sie mal lieber nicht in unsere liste zwingen :o) vielleicht will sie ja nicht unter so nem beitrag stehen :o)

    jensscholz ist übrigens auch dabei:

    http://www.jensscholz.com/2007/03/heiliger-kamm-der-reinheit.htm

    nur nicht bei uns :o)

    hast ne ahnung wegen der flickr-sache, jojo?

  78. pantoffelpunk » Blog Archiv » Kurzmeldungen I Says:

    […] “Da wird die Sau geschlacht´” durchs Dorf getrieben. Wer sitzt heutzutage schon noch an der Bar, wenn es doch im Bistro viel gemütlicher ist? Und dann fängt da auch noch das Barkeeper-Bashing an… großartig. […]

  79. MARK SEIBERT:LOGBUCH » Juhuu! Ich bin auch Don. Says:

    […] DonAlphonso, moralische Instanz von Kleibbloggersdorf, hat heute seine Teilnahme bei re:publica abgesagt. Grund seien die fiesen Kaufnutten, Strichbuben, dreckigen Freier. Nicht zu vergessen die sonstigen Scharlatane. Das slidetone.blog verkündete daraufhin: Wir sind das Don. Stimmt. Denn Kaufnutten, Strichbuben und das ganze Gelump können wir nicht dulden. Nicht zuletzt weil ich mir zusätzliche Klicks durch die mehrfache Verwendung des Wortes Nutten erhoffe (auch Strichbuben will ich nicht unterwähnt lassen), springe ich auf den fahrenden Zug auf. Bringt zwar nix, weil ich hier keine Werbung schalte, aber die Pflege meines Egos ist mindestens so wichtig wie mein Kontostand. Außerdem hole ich eh den nächsten Lotto-Jackpot. […]

    donmark.jpg

  80. pantoffelpunk Says:

    Hat jemand der hier abgebildeten etwas dagegen, wenn ich die Bilder mal alle mopse, sammle und veröffentliche?

  81. pantoffelpunk » Blog Archiv » Don Alphonso Ähnlichkeitswettbewerb Says:

    […] Schirmherr: Thueringer Blogzentrale (hier seht Ihr auch das Original, an dem sich zu orientieren ist und die Pioniere des Awards) […]

    pantoffel_don.jpg

  82. Grindblog » Blog Archive » Ähnlichkeitswettbewerb Says:

    […] Das Ganze hat hier beim Kreuzritter von Kleinbloggersdorf angefangen. Die Thüringer Blogzentrale hat – quasi communitygetrieben in den Kommentaren – mit dem Wettbewerb weitergemacht und ich konnte mich nicht zurückhalten. […]

    413449850_62a3a485a5.jpg

  83. Maggi Says:

    Sven, kommst du noch hinterher mit den Bildern? :-)

  84. sven Says:

    klar ! :o)

  85. sven Says:

    wenn mir nur endlich jemand erklären könnte, warum das mit dem scheiss flickr-pool nicht geht …

  86. lahnix Says:

    Was bist du eigentlich so scharf drauf, extra noch eine flickr-Group anzulegen?

    Normalerweise gründest du einfach die Gruppe, die Leute treten der Gruppe bei, klicken auf ihr Bildchen und senden es an die Gruppe. Fertig. Wo hakelt es denn?

  87. Maggi Says:

    In flickr die Gruppe auswählen, dann Administration->Privacy. Dort kannst du angeben, ob der Pool public oder private ist.

  88. sven Says:

    peter, gucks dir doch an. die von mir und jojo hochgeladenen bilder sind nicht zu sehen … mir gehts net m die flickrgroup ich frag mich nur, wrum das bei mir nciht geht, auch wenn ich die einstellungen auf “public” habe – also nur zwei bilder angezeigt werden … ich bin zu doof für web 2.0 …

  89. sven Says:

    also ich hab nocmal in der “help” nachgelesen – was meist wenig hilfreich ist aber in diesem fall – udn da steht

    When you sign up for Flickr, your account is marked as “pending” until Flickr administrators review it to make sure you aren’t posting offensive images or junk downloaded from the Web. You must upload at least 5 public photos before your account enters the review process, which usually takes around 10 business days.

    also, noch 7 tage warten … :o) also kann gerne jeder hochladen – nur ich nicht …

  90. Radio-G » A Star is born Says:

    […] Was so ein kontroverser Artikel über unseren ehemaligen Außenminister an Staub aufwirbelt ist schon erstaunlich. […]

  91. sven Says:

    tibeter machen jetzt auch mit

    http://www.boingboing.net/2007/03/07/tibetan_exiles_to_pr.html

  92. Kristof Says:

    Herzliches me too.

  93. Subnetmask - JaBBs Web- & PhotoBlog » BlogArchiv » Trendhurerei Says:

    Me too

  94. pop64.de | Hamburg vs. Berlin Blog » Knibbelbecks in Gold - Hamburg vs. Berlin Says:

    […] Ich kann nicht anders. Muss man jetzt nicht verstehen. Ist total langweiliger Blog-Quatsch. […]

  95. Reflexionsschicht Says:

    Das Blog, der Kommerz, der äußere Zwang…

    Der René von Nerdcore darf für 4 Tage in ein Hamburger Designer-Hausboot ziehen, um dort die neue Playstation 3 (PS3) auszuprobieren. Dafür zahlt Sony “ein Monatsgehalt” plus PS3 plus Playstation Portable (PSP).
    Hat René damit d…

  96. pantoffelpunk Says:

    Wer hat denn nun gewonnen? Meine Favoriten sind ja vor allem der gute Mensch aus dem Blog-Bistro und Jati…

  97. sven Says:

    gewonnen? wobei? und was? ich will auch!

  98. musikdieb.de » Der wildeste Blogger aller Zeiten Says:

    […] Blog-Rebellen sind heute uniformiert. Bezahlte Blogger schreiben geile Artikel und private beschäftigen sich mit Selbstreflektion, Schwanzvergleich und Regel-Aufstellen (von ein paar löblichen Ausnahmen mal abgesehen). Auch ich schreibe “Laber-Rhabarber”. (WTF?!???) Währenddessen wird Jimi Hendrix zum wildesten Gitarristen aller Zeiten gekürt und selbst die Techno Heinis, die ich letztens in der Bambi-Bar gesehen habe, haben eine Lampe kaputtgehauen. Scheiss-Internet, irgendwie rockt das nich’. Und ‘ne Strat brennt auch besser als so ein Laptop. bs […]

  99. Devona Says:

    Darf man voten? Als Frau sozusagen? Ach bitte-bitte….

    Eine, die sich grade nicht mehr einkriegt vor lachen…

  100. THÜRINGER BLOGZENTRALE » Blog Archive » Werbung: Darf eine Bloggerin Kinderbücher rezensieren? Says:

    […] ein Sturm der Entrüstung herein. Und ein Jahr später erschütterte die Diskussion um den “King of Zock” die Blogosphäre und auch die THÜRINGER […]