Schon wieder einer …

Kommentar von sapere aude

Warum ist es nicht möglich, dass Blogger werbliche Einträge* in ihren Blogs unterlassen? Und wenn sie sich dessen schon nicht enthalten können, das nicht mal kenntlich machen? Es ist zum im Halbkreis kotzen. Man ist tatsächlich versucht zu sagen, dass all die Kritiker, die Bloggern billige Käuflichkeit unterstellen, Recht haben, auf ganzer Linie richtig liegen. Auch heute war in einem Blogeintrag auf einem Thüringer Blog wieder die ungekennzeichnete Präsentation eines Sponsors zu finden.

Und das ist Scheiße!

Man könnte einwenden, dass ich mich hier künstlich ereifere. Dass es mich schließlich nichts angeht wenn jemand bloggt was er will. Das mag richtig sein. Und glücklicherweise gibt es noch keine Aufsicht der Landesmedienanstalten über Blogs – aber es ärgert mich. Und das vor allem deswegen, weil ich diese Blogger und ihre Beiträge eigentlich mag. Es gibt ein paar Thüringer Blogs, die nur der Suchmaschinenoptimierung und der Werbung dienen. Dieses Zeug ist unlesbar und deshalb in der TBZ auch nicht verlinkt. Man kann diesen Mist ignorieren, aber man kommt ja an Blogs, die eigentlich solide inhaltliche Arbeit abliefern nicht vorbei.

Es fällt natürlich schwer, nein zu sagen, wenn ein Sponsor um ein Erwähnung bittet. Es fällt natürlich leicht, festzustellen, dass man sich gegenseitig helfen, unter die Arme greifen kann, dass ja jeder was davon hat, wenn man ein bißchen Werbung macht. Und eine Erwähnung ist ja noch lange keine Werbung. Auch wenn es sich um eine einstündige Erwähnung handelt.

Blogeinträge, die sich mit dem Wirken eines Werbepartners oder Arbeitgebers beschäftigen sind mindestens grenzwertig, wenn nicht klipp und klar als Product-placement oder Schleichwerbung zu bezeichnen, auch wenn der Eindruck eines redaktionellen Interesses transportiert wird, das ohne Zweifel sicher auch bestehen kann.

Man kann das Problem aber vielleicht so verdeutlichen: Wenn Parteien die täglichen Nachrichten zusammenbasteln würden, würde man dann noch Nachrichten gucken? Liest irgendwer von Euch die regionalen Tageszeitungen? Und warum nicht? Weil sie zu 80% aus Hofberichterstattung, Werbung, PR und Pressemeldungen bestehen.

Blogeinträge, die sich mit einem Sponsor oder einer Institution beschäftigen, von der man ideell oder finanziell abhängig ist, sind wertlos weil sie keine Information transportieren, und selbst wenn, immer den Verdacht der Gekauftheit tragen. Der Blogger verliert damit einfach an Glaubwürdigkeit, vor allem dann, wenn er sonst tatsächlich wertvolle Informationen publiziert.

Hinweis: Bei diesem Eintrag handelt es sich um einen Kommentar. Er ist in einer speziellen Schärfe abgefaßt um eine – gern auch heftige – Diskussion anzuregen. Persönliche Beleidigungen wurden jedoch natürlich bewußt vermieden. Kommentare zu diesem Eintrag, die beleidigende Äußerungen oder die Diskussion von Persönlichkeitseigenschaften enthalten, werden unkommentiert gelöscht.

NACHTRAG 2: *Gemeint sind Blogeinträge oder Banner, die nicht als Werbung gekennzeichnet sind. Oder die nicht auf das Sponsoring des Blogs hinweisen, wenn sich der Eintrag auf den Sponsor bezieht.

NACHTRAG: Es gibt allerdings auch Werbung in Blogs, die man bringen darf. Wenn sie wirklich witzig ist!

Wie zum Beispiel die Improvisationen beim Dreh der Frostaspots:

So ein Quatsch!Klasse! (Bitte bewerten!)
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26 Responses to “Schon wieder einer …”

  1. micha Says:

    Danke, oh großer Meister, dass du uns arme, nichtswissende Würstchen erleuchtet hast. Was wären wir nur ohne dich?

  2. sapere Says:

    Das frag ich mich auch manchmal :) Aber Du hast mir ja einen wertvollen Hinweis gegeben . . .

  3. Jojo Says:

    Die Art wie du hier professionellen Journalismus und Blogs, bezahlte Werbung und persönliche Meinung durcheinander schmeisst ist mehr als nur “scharf abgefaßt”. Es ist Schwachsinn.

  4. sapere Says:

    blogs sind ein publikationsmedium wie andere auch. was unterscheidet sie, das schleichwerbung rechtfertigen würde? dass sie ein privatvergnügen sind? dass sie (noch) keiner landesmedienanstalt rechenschaft schuldig sind? dass sonst keiner dafür bezahlt?

    es ist natürlich nicht verboten in speziellen blogeinträgen (indirekt) werbung zu machen – aber es ist schäbig.

    vielen ist dieses thema offenbar egal. sie wollen sich nicht aus dem fenster lehnen. warum jemanden anmachen, weil er sich ein paar pfennige dazuverdient? nebeneinkünfte sind doch nichts ehrenrühriges.

    das denkt sich so mancher … nicht nur blogger.

    mann, leute! stellt euch vor, man müßte damit rechnen, dass in allen blogs, die ihr gern lest hier und da verdeckte werbeinfos stehen. würdet ihr das wollen?
    echt?

    und die andere frage, die sich anschließt: wollt ihr leser, denen sowas egal ist?

  5. strudel Says:

    Um wen gehts?

  6. Jojo Says:

    Um Sapere Aude – der hier so unverschämt Werbung für Frosta macht. Pfui!

  7. sapere Says:

    :)
    nein, es geht um all die, die sich angesprochen fühlen müssten und trotzdem die klappe halten – auch die, die um erwähnung ihrer produkte bitten . . .

    . . . wird eigentlich klar welcher unterschied zwischen dem filmchen da oben und schleichwerbung besteht?

  8. Jojo Says:

    nein!? Besteht denn einer ?

  9. strudel Says:

    naja, es besteht schon einer.

  10. Gonzo Says:

    Hm … er spielt bestimmt auf Radio-G und Yetanotherblog an wegen der wirklich unverschämten Schleichwerbung für

    [WERBETEXT]
    Kelterei Walther – besser bekannt als Saftblog
    [WERBETEXT]

    Nein ich habe den Podcast dazu nicht gehört, falls jetzt die Nachfrage kommt, sondern nur den Text gelesen – aber laut deiner Lesart muss das ja genügen.

    Sorry aber was du hier schreibst ist absoluter Schwachsinn und entbehrt jeglicher Grundlage und zeigt einfach nur wieder sehr bezeichnend wie sehr du versuchst durch Informations-Zurückhaltung oder vielleicht sogar absichtlicher Falsch Auslegung Meinungen zu beeinflussen.
    In meinen Augen ist aber genau dies verwerflich.
    Zum Thema Falsch Auslegung hier mal ein kurzer abriss aus dem Wikipedia Artikel zum Thema.

    “[...]veranstalter absichtlich zu Werbezwecken vorgesehen ist und die Allgemeinheit hinsichtlich des eigentlichen Zwecks dieser Erwähnung oder Darstellung irreführen kann. Eine Erwähnung oder Darstellung gilt insbesondere dann als beabsichtigt, wenn sie gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung erfolgt. [...] Schleichwerbung ist verboten.[...]”

    Also wichtig in dem Zusammenhang ist der Punkt “eigentlichen Zwecks dieser Erwähnung oder Darstellung irreführen kann”.

    So jetzt dürfen sich alle die das interessiert, also vermutlich nur Sven, gern mit dem Thema nochmal genau beschäftigen.

    Dieser Kommentar ist eine, nennen wir es günstige, Möglichkeit eine Diskussion los zu treten die es nicht gegeben hätte da sie für die meisten irrelevant ist.
    Somit wird mit der Brechstange um Aufmerksamkeit gebuhlt, die ja durch eben diesen Kommentar erreicht wurde, dazu meine Glückwünsche…

  11. OlgapoPolKa Says:

    Hört, Hört!

  12. Jojo Says:

    Welcher besteht denn? Das Video ist sogar WIRKLICH Werbung. Schließlich ist es Teil einer viralen Werbekampagne. Aber hey, unter dem Stempel einer “Improvisation”, eines lustigen “Takeouts”, der sicherlich so einfach während des Drehs entstand, kann man ja seine Ideale mal über Bord werfen. Mit dem “Sex”-Frosta-Spot hat das ja auch schon super geklappt. Aufmerksamkeit erzeugen und sogar die größten Kritiker ziehen mit – ist ja schließlich lustig und nur “improvisiert”.

    Dann doch lieber ein interessantes Interview über ein Unternehmen und die Leute dahinter.

  13. sapere Says:

    siehste, genau das mein ich :)

    offenbar ist den meisten nicht klar, warum werbung, die ganz eindeutig als solche zu erkennen ist, nicht problematisch sein soll.

    aus einem ganz einfachen grund: es besteht kein abhängigkeitsverhältnis zwischen mir und dem vermarkter des produktes aus der viral-marketing-kampagne. mir wäre es also auch möglich diesen spot in grund und boden zu kritisieren oder ihn so umzuschneiden, dass er gar nicht mehr so lustig ist.

    mach ich aber nicht, weil ich ihn wirklich lustig finde – und übrigens auch gern frosta-paella esse, aber frosta nicht mich dafür bezahlt, sondern ich frosta.

    das ist der kleine unterschied. das ist auch der kleine unterschied bei jeder art von lobby-arbeit. bei aufsichtsratsposten oder lustreisen von gewerkschaftsfunktionären nach thailand. es wird nicht explizit verlangt, dass positiv entschieden oder berichtet wird. es wird einfach eine gefälligkeit mit einer gefälligkeit vergolten. und es wird damit gerechnet, dass sich alle an das reziprozitätsprinzip halten.
    so funktionieren geschäfte – aber auch familien.

    was also ist dann daran schlecht?

    grundsätzlich gar nichts. wenn das abhängigkeitsverhältnis aber nicht explizit offengelegt wird und ein anderer eindruck erweckt wird, als an eigentlichen motiven dahinter steht, vor allem bei politischen entscheidungen oder öffentlicher meinungsbildung, dann ist das irreführend und hinterläßt zumindest einen unangenehmen eindruck.

    wem kann man denn dann vertrauen? ist ein bericht über ein produkt oder ein unternehmen dann noch wertvoll, wenn ich damit rechnen muß, dass nicht alle facetten beleuchtet werden, nicht kritisch nachgefragt wird.

    was bringt mir diese information?

    das ist auch das problem des permanenten abhängigkeitsverhältnisses von journalisten und politik. um insiderinformation zu bekommen ist man auf politiker angewiesen, die natürlich nicht wollen, dass über ihre partei schlecht berichtet wird – also müssen halbwegs kritische journalisten einen eiertanz veranstalten – was darf ich sagen, was nicht.

    habt ihr euch nicht schonmal gewundert über die aktuelle hurra-presse zu angela merkel und “dem aufschwung”? die winzige opposition spielt keine rolle im großen berliner polittheater. um an wesentliche informationen zu kommen braucht man politiker der großen koalition … usw.

    was hat das mit blogs zu tun? blogs sind schließlich kein journalismus!

    ach ja richtig. blogs sind ein reines privatvergnügen. ohne irgendwelchen einfluss auf die öffentliche meinungsbildung. deshalb bitten auch unternehmen blogger nicht darum ihre produkt in blogeinträgen zu erwähnen. sie machen das nur, weil sie dem blogger und dem bloggen an sich etwas gutes tun wollen.

  14. ReneS Says:

    Von dem vielen Geld habe ich mir erstmal eine Canon 1D Mark III gekauft, das Geld was mir Canon für den Testbericht geben wird, lege ich in einen Opel Corsa an, das Geld fliesst dann in eine Kanada-Reise und Kanada ist sehr grosszügig und danach habe ich einen Maybach. Da die meisten Maybach-Kunden ja Blogs lesen und Blogger sind, bekomme ich von Mercedes Aktienoptionen im Wert von 20 Mio. Euro. Da ist dann leider mit dem Testen Schluss, aber da ich Daimler pushen werde in meinem Blog, wird sich der Kurs ver-x-fachen und ich kaufe mir eine Insel ohne Internetanschluss… und dann ist endlich Ruhe.

    Vielleicht nehme ich mir einige Lieblingsblogger als Schreib- und Zeichensklaven mit ;)

  15. ReneS Says:

    Achso, ich wage mir mal jetzt einfach zu sagen, dass ich mich recht deutlich an die Diskussionen zu und über Werbung in der TBZ erinnere. Du wolltest sehr zeitig und möglich schnell Werbung in der TBZ schalten (auch wenn vielleicht nur Adsense). Du wolltest entlohnt werden für den Aufwand des Schreibens.

    Klar, der Lohn kommt nicht aus dem Artikel selbst und der eventuell verbandelten Firma, also keine Schleichwerbung oder bezahlte Artikel, aber Geld durchs Bloggen halt.

    Damit trifft Dein Satz auch prima auf Dich zu: “Man ist tatsächlich versucht zu sagen, dass all die Kritiker, die Bloggern billige Käuflichkeit unterstellen, recht haben, auf ganzer Linie richtig liegen.”

    Du hast von Anfang an den Finanzen Interesse gezeigt, als bitte nicht so scheinheilig, was das Geld angeht.

  16. sapere Says:

    korrekt. ich habe immer ganz klar gesagt, dass ich über werbung in blogs diskutieren möchte, auch in der blogzentrale, und dass ich werbung in blogs ausdrücklich befürworte, solange es sich um inhaltsunabhängige(!) werbung handelt und dass der verdienst aus dieser werbung eine art aufwandsentschädigung darstellen kann.

    was ich mich frage, ist, warum diese dinge ständig vermischt werden. warum der unterscheid zwischen klar als “werbung” gekennzeichneten bannern oder auch berichte über werbespots etwas anderes sind als nicht gekennzeichnete blogeinträge, die aber vermuten lassen müssen (vermuten lassen!) dass der blogger das auch(!) macht, weil es einen guten kunden sichert und somit die wahrhaftigkeit der verbreiteten informationen infrage stehen muss.

    warum ist es so schwer diese umstände zu trennen?

  17. sapere Says:

    hier mal ein kleiner test

    bei welchem der beiden beispiele handelt es sich möglicherweise um werbung?

    Auflösung
    nur für die, die es jetzt wirklich noch brauchen!

  18. blumenstrasse Says:

    Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!…

    Eigentlich hat mir die Idee gefallen, eine regional begrenzte Plattform für Blogger zu schaffen, damit diese Ihre Meinungen gebündelt präsentieren können. Aus dieser Idee heraus wurde vor einem dreiviertel Jahr von einigen Jenaer Bl…

  19. Textspeier Says:

    Mann, Mann, Mann. Immer die selben ausgebleichten Diskussionen. Ich denke, Werbung gehört nicht in den Inhalt. Nennen wir es von mir aus Bauchgefühl. Andererseits ist es ja auch nicht gerade angenehm, wenn man liest, dass irgendwie im Jahre Sounso Produktplazierung im Fernsehen laut EU erlaubt sein soll. Ich habe den genauen Text allerdings nicht mehr so detailgetreu vor meinem geistigen Auge. Also, wie bereits erwähnt, Werbung als Werbung bezeichnen, ansonsten bloggen was die Tastatur und das eigene Vermögen hergeben.
    Gehabt Euch wohl.
    Textspeier

  20. www.strudel.de.vu Says:

    Schleichwerbung in Blogs?…

    Der Beitrag in der TBZ war provokant geschrieben und ich kann mich nicht so recht zu einer eindeutigen Wertung durchringen. Einseits muß ich zugeben daß Schleichwerbung in Blogs ein Problem ist. Andererseits muß ich auch zugeben, daß durch den bewu…

  21. bastiH Says:

    ich hab nix gegen werbung. wir sind eh alle schon abgestumpft. und wirklich gute blogs werden sicher nich verschandet, wenn man mal n bissschen werbung für wen macht.
    ich zum beispiel würde niemals werbung auf meinem blog machen, weil ich mich einfach schon über zuviel lustig gemacht habe und weil ich es auch weiterhin tun werde.

  22. Markus Kaemmerer Says:

    Eine sachliche Diskussion zu einem Thema kann man nicht damit starten, in dem man dazu einem Kommentar mit überdrehter Polemik rausbläst (das hatten wir schon mal). Meinungsbildung ist wichtig, aber die Zahl und ‘Qualität’ der Beiträge in der TBZ die das versuchen entsprechen nicht mehr meinen Vorstellungen. Schade eigentlich.

    Ein Kommentar ist einer der schwierigsten Stilformen des Journalismus. Vielleicht lieber doch noch ein bisschen mit Nachrichtlichen Beiträgen schreiben üben?

  23. sapere Says:

    doch, markus, das kann man schon, wie die kommentatoren zeigen, die in der lage sind, sich zum thema des beitrages zu äußern, wie die meisten hier oben. auch wenn sich mancher eines gewissen ärgers nicht enthalten kann … das ist nicht zu beanstanden. ich hab mich auch geärgert. aber wir haben eine diskussion. und diese gebiert auch beiträge zur sache. siehe auch hier

    ich finde die metadiskussion genauso wichtig wie die eigentliche frage. um den überblick zu behalten bitte ich euch euren unmut über den ton und die verkommenheit der tbz hier mit mir zu diskutieren.

    strudel hat übrigens auf seinem blog einen sehr sachlichen, nachdenklichen und nachdenkenswerten beitrag geschrieben, der um diskussionsbeiträge bittet.

    ich würde mich freuen, wenn die leser, die sich hier abgeschreckt fühlen, dort ein forum finden, in einer höflichen und sachlichen atmosphäre über schleichwerbung in thüringer blogs zu diskutieren.

  24. Markus Kaemmerer Says:

    Wäre ess nicht sinnvoll, ersteinmal Ross und Reiter zu nehnnen und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben? So ein diffuses “da war jemand böse” hilft nicht viel. Am konkreten Beispiel kann man entscheiden, ob bestimmte Grenzen überschritten wurden oder nicht. Und wenn ja, warum.

  25. sapere Says:

    da hast du grundsätzlich recht. andererseits möchte ich das vermeiden. aus drei gründen:

    1. ich möchte niemanden an einen pranger stellen und persönlich für etwas verantwortlich machen, wofür er möglicherweise gar keine verantwortung trägt. ich habe aber dem betreffenden gestern eine mail mit einer anfrage in dieser sache geschrieben und ihn um auskunft gebeten. er hat bisher nicht geantwortet, auch wenn er hier mitliest.

    2. es handelt sich bei meinem kommentar eigentlich nicht um einen konkreten vorwurf an eine konkrete person, sondern um einen ausdruck meiner allgemeinen unzufriedenheit mit der situation und einen aufruf zur allgemeinen klärung dieser fragen

    3. ich bin in der letzten zeit mehrmals darum gebeten worden in redaktionellen beiträgen werbung für veranstaltungen mit gewinnerzielungsabsicht und unternehmen im regionalen raum zu machen. ich lehne soetwas grundsätzlich entrüstet ab.

    ich überlege allerdings ob wir die idee mit der werbegemeinschaft für thüringer blogs wieder aufgreifen sollten. also sowas wie adical für thüringen … das wäre transparent und offen. werbung wäre klar als werbung identifizierbar und der gewinn quantifizierbar …

  26. Gonzo Says:

    Mist, laut saperes Lesart gehöre ich wohl mit dem heutigen Tage auch zu diesen Hurensöhnen die Schleichwerbung betreiben … wie kann ich mich nur von diesem Makel rein waschen???

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