Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue

Sehr geehrter Herr Raue,

wir Redakteurinnen und Redakteure der Thüringer Allgemeinen beobachten die Entwicklung unserer Zeitung mit großer Sorge. Die Auflagenzahl sinkt ungebremst, die Abbestellungen befinden sich auf dramatischem Niveau. Offenbar brachten der Neustart der Zeitung mit anderem Layout und veränderter Seitenfolge sowie die versuchte Umorganisation der Redaktion nicht den von uns allen gewünschten Erfolg.

Im Gegenteil. Die Zeitung verliert in den Augen vieler Leser an Relevanz. Es mangelt zunehmend an spannenden Geschichten, exklusiven Nachrichten und gut lesbaren Autorenbeiträgen. Im Mantel findet sich ein hoher Anteil an Agenturbeiträgen. Der Thüringen-Teil lässt Brisanz vermissen. Die Aufmachung der Beiträge wirkt oft bieder. Ein Leseanreiz mittels innovativer, aber maßvoller Optik findet kaum statt.

Ihre Antwort kennen wir aus Ihren Ansprachen: Die Redakteurinnen und Redakteure tragen die Schuld. Sie seien ja dazu angehalten, spannende Geschichten zu produzieren und die Ausgaben zu gestalten – und scheiterten daran. Diesen Vorwurf haben Sie auch unseres Wissens des Öfteren außerhalb der Redaktion öffentlich geäußert. Damit führen Sie allerdings selber Ihre redaktionelle Verantwortung als Chefredakteur ad absurdum.

Jeder von uns muss seine Arbeit täglich kritisch überdenken. In einer Redaktion sollte es selbstverständlich sein, über die Qualität der Beiträge, die Themenfindung und die Aufmachung der Artikel ständig zu reden. Nur durch Kommunikation kann es zu Verbesserungen kommen, gerade durch den Austausch entstehen Ideen.

An dieser redaktionellen Kommunikation fehlt es. Sie wird geradezu unter Ihrer Leitung verhindert. Ein organisierter, vertrauensvoller Kontakt zwischen den Redakteuren findet nicht mehr statt. Redaktionskonferenzen, wie sie in allen relevanten Zeitungen zur bewährten Praxis gehören, wurden formlos abgeschafft. Redaktionelle Belange werden allenfalls im kleinsten Kreis Ihres Stellvertreters und der beiden Desk-Chefs besprochen. In den Telefonrunden des Regional-Tisches mit den Lokalredaktionen wird diktiert statt kommuniziert.

Mit dieser Glaskasten-Mentalität schätzen Sie demonstrativ die Kreativität und Kompetenzen der Mitarbeiter gering. In den seltenen Reporterberatungen geht es nicht um die Tagesausgabe, sondern um langfristige Projekte.

Diese Projekte – Grenzwanderungen, Serien oder Foren – binden sowohl in den Lokalredaktionen als auch in der Mantel-Belegschaft große Teile der geringer gewordenen Personalressourcen. Positive Reaktionen der Leser darauf sind überschaubar. Aus persönlichen Kontakten, Anrufen und Zusendungen wissen wir, dass es einen Übersättigungseffekt bei Serien mit zum Teil mehr als 20 Folgen gibt. Oft sind die Serien historisierend: Es geht meistens um Vergangenheitsbewältigung. Häufig schreibt die Thüringer Allgemeine in belehrendem und gelegentlich sogar missionierendem Ton an Lebenswelt und Bedürfnissen ihrer Leser vorbei.

Dies alles findet vor dem Hintergrund eines stetigen Personalrückganges statt. In den Lokalredaktionen herrscht chronischer Personalmangel. Eine Reaktion auf die Klagen der Kollegen in den Lokalredaktionen und an den Produktions-Tischen über die wachsende Arbeitsbelastung ist nicht erkennbar. Die Kollegen fühlen sich mit ihren Problemen allein gelassen. Die jeweilige Zuständigkeiten von Regional-Tisch und Lokalredaktionen sind nur unzureichend geregelt.

In der Mantelredaktion hat sich in den vergangenen drei Jahren die Belegschaft in den Ressorts Kultur, Wirtschaft und Landesredaktion halbiert. Die Ressorts Politik und Unterhaltung verschwanden ganz. Mehrere, vor allem jüngere Mitarbeiter kündigten. Ein Widerstand oder Bedauern Ihrerseits waren nicht spürbar.

Das verbliebene Redaktionspersonal ist kaum noch organisiert. Inhaltliche Zuständigkeiten bleiben immer öfter dem individuellen Engagement der Kollegen überlassen. Ist der betreffende Mitarbeiter im Urlaub oder krank, findet das Thema nicht mehr statt. Bestimmte Themen werden gar nicht mehr behandelt.

Die beiden Verantwortlichen für die Produktionstische können die Lücke nicht schließen. In ihrer Funktion wurden Aufgaben gebündelt, die früher von einer vierköpfigen Chefredaktion, einem Chef vom Dienst und den Lokalchefs und Ressortleitern übernommen wurden. Personalplanung, Redaktionsorganisation, Terminmanagement, Themenfindung, Blattproduktion, Qualitätssicherung – niemand kann dieser Personalunion sinnvoll gerecht werden.

Diese Situation hat das Klima in der gesamten Redaktion auf einen bisher ungekannten Tiefpunkt sinken lassen. Demotivation wird geradezu organisiert. Blattmacher und Reporter, Lokal- und Mantelredakteure aber auch zunehmend einzelne Mitarbeiter werden gezielt gegeneinander ausgespielt. Die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Produkt sinkt. Entsprechende Hinweise des Betriebsrates führten zu keiner erkennbaren Reaktion seitens der Chefredaktion. Der Betriebsfrieden ist inzwischen gefährdet.

Die Herausforderung bleibt bestehen, angesichts der wirtschaftlichen Zwänge des Verlags, der demografischen Entwicklung und eines sich verändernden Medienkonsums den erfolgreichen Fortbestand der Tageszeitungen der Zeitungsgruppe Thüringen zu sichern. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam daran arbeiten.

Deshalb fordern wir:

1. Die Wiedereinführung einer täglichen Redaktionskonferenz, die für die gesamte Redaktion offen ist und in die die Ergebnisse und Einschätzungen einer echten Lokal-Konferenz gleichberechtigt einfließen, in welcher eine inhaltliche Debatte ermöglicht wird.

2. Die Einrichtung von zwei Arbeitsgruppen, die jeweils bis Ende Juni Vorschläge zur Verbesserung der Organisationsstruktur Mantelredaktion-Newsdesk und Lokalredaktionen-Regionaldesk erstellen und alle Projekte unter Berücksichtigung der Ressourcen neu bewerten.

3. Eine offene Debatte über inhaltliche Veränderungen der Zeitung und nötige Anpassungen der Blattstruktur, die eine noch stärkeren Gewichtung der Lokal- und Regionalberichterstattung ermöglichen und gleichzeitig den überregionalen Anspruch einer wichtigen Stimme in Ostdeutschland wieder herstellen – um einem möglichst breiten Leser-Spektrum und der demokratischen Funktion einer Zeitung gerecht zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

So ein Quatsch!Klasse! (+90 von 98 Lesern finden diesen Beitrag klasse)
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40 Responses to “Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue”

  1. Blogzentrale Says:

    [NEW BLOGPOST] Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/KkAcBP31

  2. Katharina Popina Says:

    Im Wortlaut: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/xehUcLxG (via @Blogzentrale)

  3. André Bernhardt Says:

    Im Wortlaut: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/xehUcLxG (via @Blogzentrale)

  4. Lord of the Flauschs Says:

    Im Wortlaut: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/xehUcLxG (via @Blogzentrale)

  5. Jens Kubieziel Says:

    Die @Blogzentrale hat heute einen offenen Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an deren Chefredakteur: http://t.co/xcOBI3uo

  6. mh120480 Says:

    Im Wortlaut: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/xehUcLxG (via @Blogzentrale)

  7. Thüringer Blogs Says:

    Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue: Sehr geehrter Herr Raue,
    w… http://t.co/tCIO9pMD

  8. zopel Says:

    http://www.thueringerblogzentrale.de/2012/06/08/brief-der-redaktion-der-thuringer-allgemeinen-an-ihren-chefredakteur-paul-josef-raue/

  9. Jochen Says:

    RT @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/fXQWUYD6

  10. Dexter Says:

    Da geht sie dahin, die Zeitung. Schade.
    Ob hinter dieser Rebellion der Lochthofen steckt?

    Aber mal im Ernst: Ich kenne nur einen unter 40, der eine Zeitung abonniert hat. Und das ist natürlich keine Lokalzeitung. Mit der Nachfolgegeneration wird sich die Situation sicher noch weiter in die Richtung entwickeln.
    Ob das nun schlimm oder irgendwie egal ist, weiss ich nicht zu beantworten.

    Übrigens: Seit Lochthofen von der TA entfernt wurde, höre ich weit mehr von ihm als vorher: Im Erfurter Dampfradio gibt er jeden Montag (kurz nach 9:00h) intelligente Statements zum aktuellen Geschehen.
    http://www.radio-frei.de

  11. Dexter Says:

    http://radio-frei.de/index.php?iid=7&pPAGE=2&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=3512

  12. sven Says:

    Dumm, wenn es in einer Zeitungsredaktion mal so demokratisch zuging, dass der Chef von den Mitarbeitern – Achtung – “gewählt” wurde.

    Die bilden sich dann ein, das sei normal … :o)

    Aber schon die Absetzung Lochthofens hat die Chefs nicht davon abgehalten, den selbstbewußten Redakteuren einen nicht weniger selbstbewußten Wessi vor die Nase zu setzen.

    Im Haus der TA herrscht jedenfalls eine gereizte Stimmung …

  13. zela Says:

    Demokratie für sich genommen ist nicht mal das Entscheidende, glaube ich. Durch den hierarchischen, nicht kommunikativen Führungsstil gehen Potentiale verloren. Wer heutzutage Produkte entwickelt oder auf dem einmal eingestellten Fließband reproduziert, ohne die Ideen, das Feedback, die Kompetenz der Mitarbeiter und Leser einzubinden, wird irgendwann etwas herstellen, was keiner mehr will.

  14. piovesole Says:

    [NEW BLOGPOST] Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/KkAcBP31

  15. Blogzentrale Says:

    Es gibt keine Krise: Der Chefredakteur der TA reagiert auf die Kritik http://t.co/KkAcBP31 wie ein richtiger DDR-Kader http://t.co/MVk2mFO4

  16. Heinz Voigt Says:

    Hallöchen allerseits,
    der Aufstand, so schön er auch ist, kommt viel zu spät, er wird den Niedergang aller WAZ-Blätter in Thüringen nicht aufhalten. Traurig, traurig, traurig, um mit Theo Lingen zu reden, und das hat zum Beispiel auch damit zu tun, dass man Journalismus abqualifizierte, als jenes, das zwischen den Anzeigen steht. Wenn Leseverhalten und ein bestimmtes Bildungsniveau nicht berücksichtigt werden, braucht man sich als Macher nicht über Auflagenschwund zu wundern. Es gibt einen Terminus – Leser-Blatt-Bindung – halt, es gab ihn mal. Er scheint außer Gedächtnis geraten zu sein.
    Und nun der Aufstand. Wie gesagt, ein wenig zu spät. Wer in den Redaktionen protestierte, als man den allergrößten Blödsinn, die täglichen Horoskope und die bunte Klatschseite, einführte? Und es gibt noch weiteres zu bemängeln … Mache ich jedoch heute nicht. Zum Schluss den Satz für alle: Nur wer kritische Leser hat, macht eine gute Zeitung. Der Leser, das im Jargon bekannte Gewohnheitstier, ist nur bis zu einer gewissen Grenze belastbar. Wenn er sich denn entschloss, sein Abo zu kündigen – man kriegt ihn auf die Schnelle nicht wieder.
    Freundlichen Wochenendgruß
    Heinz Voigt

  17. Blogzentrale Says:

    Chef der @TA_online antwortet auf Nachfragen zur Kritik der Mitarbeiter http://t.co/KkAcBP31 im eigenen Blog http://t.co/qgYF2u6l Nicht.

  18. Sylvia Says:

    Im Wortlaut: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/xehUcLxG (via @Blogzentrale)

  19. david Says:

    Im Wortlaut: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/xehUcLxG (via @Blogzentrale)

  20. Volkmar Kah Says:

    Ganz schön starker Tobak! Was ist denn da los im wilden Osten?… http://t.co/7TV8Tui6

  21. Bernd Schlämmer Says:

    Warum haben den reihenweise gute (und junge) Kollegen in den vergangenen zwei Jahren gekündigt? Doch sicher nicht, weil sie anderswo Mega-Jobs bekommen haben, sondern weil es für junge, interessierte Journalisten nicht Schlimmeres gibt als bei einem irrelevanten Medium zu arbeiten.
    Über die Zeit der TA unter Lochthofen kann man sicher diskutieren. Na klar, war das ein fordernder und knallharter Chefredakteur, der die Redaktion mit eiserner Hand geführt hat. Aber es muss doch zugestanden werden, dass die TA zu seiner Zeit eine Stimme von Rang und Qualität im Verbreitungsgebiet (und weit darüber hinaus) gewesen ist, die den von Raue immer akzentuierten “Verfassungsrang” der Presse als vierter Gewalt mustergültig erfüllt hat. Und es gab sogar Redaktionskonferenzen.
    Die Politik hatte damals gehörig Dampf vor dieser Thüringer Allgemeinen. Die Redakteure und Berichterstatter wurden hoch respektiert, weil die TA im besten Sinne unabhängig und kompetent gegenüber jeder politischen Coleur agiert hat. Nicht zu reden, von den überraschenden Themen, Aufmachungen und Umsetzungen seinerzeit, die – ja, sowas gab es mal – an manchen Wochenenden zu richtig Gesprächsstoff und reihenweise positivem Feedback seitens der Leser sorgten. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie hoch ein Volontariat bei der TA unter Lochthofen bei anderen, großen überregionalen Blättern in Deutschland geschätzt wurde und bis heute geschätzt wird.
    Heute hingegen lacht die Thüringer Politik über den Kurs von Verlag und Chefredaktion, weil es einfach viel bequemer und ruhiger geworden ist, seit Raue da ist. Und die Leser lesen es einfach immer weniger.
    Auch wenn die Vergangenheit vorbei ist, und nicht wieder kommt, ist der Brief der Redakteure ein deutliches Zeichen, dass den Kollegen bei der TA selbst sehr bewusst ist, wie stark die Zeitung an Renommee und Markenkraft seit Raues Antritt verloren hat. Wenn man mit den Kollegen hin und wieder mal gesprochen hat, kam das nicht überraschend und ist sicher noch längst nicht gegessen.

  22. Donni Schlomo Darkko Says:

    RT @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/mps622rG

  23. Devinius Says:

    RT @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/7aMKmxZD

  24. Video Horst Says:

    #gotellyourboss RT @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/gvoSsXZ8

  25. Tobias Schubert Says:

    http://www.thueringerblogzentrale.de/2012/06/08/brief-der-redaktion-der-thuringer-allgemeinen-an-ihren-chefredakteur-paul-josef-raue/

  26. Klaus Says:

    Liebe Briefschreiberinnen und Briefschreiber:
    Das doofe “..innen” sowie das Modewort “spannend” haben mir bereits nach dem ersten Absatz das Weiterlesen verleidet. Jetzt versteh’ ich, weshalb man mit solchen Leute keine Redaktionskonferenz machen möchte – die (also Sie) sollen erstmal lernen, Artikel (oder Briefe) ohne solche modische Schnörkel zu schreiben.

  27. Boersenfeger Says:

    .. man führt halt fort, was man woanders auch schon gemacht hat..
    Eine Abschrift des Blogs ging nicht zufällig auch an die Eigentümer der Zeitung? Aber die haben den Herrn ja freundlicherweise aus Braunschweig nach Erfurt geschickt….
    Zeitungen sollten eigenständig sein und nicht durch allbeherrschende Konzerne herausgegeben werden….
    einen traurigen Gruß aus Braunschweig

  28. king67 Says:

    Endlich tut sich mal was und es macht sich mal wer Gedanken um die Zukunft der TA.
    Lieber Herr Klaus Says Sie scheinen ja ein echter Vertreter der Diktatur zu sein sind Sie ein alter Parteibonze he hier gibts Leute die sich Gedanklen machen und wenn Sie der Meinung sind das Sie es besser können dann beweisen Sie das erst mal ich persönlich fand den Aufruf toll und hab Ihn bis zum Schluß gelesen.

  29. Eva Hege Says:

    Weniger Propaganda und mehr reale, objektive Nachrichten und ich lese die Zeitung wieder. Ganz einfach.

  30. Carolin Münzel Says:

    Mutige Kollegen! @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/lfXAxJcK

  31. Carolin Münzel Says:

    Mutige Kollegen! @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/lfXAxJcK

  32. Carolin Münzel Says:

    Mutige Kollegen! @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/lfXAxJcK

  33. Jay Says:

    Schade, ich wollte mich gerade auf ein Volo bei der TA bewerben. Aber nachdem ich bei ZAPP und in anderen Medien von der desolaten Situation dort gehört habe, lohnt es sich wohl nicht, anderthalb bis zwei Jahre für dieses Blatt zu opfern. Zumal bei wahrscheinlich mieser Bezahlung.
    Na dann weiter als Freier für noch weniger Geld und noch mehr Unsicherheiten. Aber da ist man wenigstens sein eigener Boss.

  34. Bernd Schlämmer Says:

    @Jay: Finger weg! Besser was Eigenes aufstellen oder Richtung öffentlich-rechtlichen Rundfunk orientieren. Die TA ist hin.

  35. FeuerwehrElxleben Says:

    RT @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/BPfbKllw

  36. Sissi Pitzer Says:

    RT @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/wqansh7i

  37. Pro Quote Says:

    RT @Blogzentrale: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue http://t.co/wqansh7i

  38. ZGT Offline Says:

    Im Wortlaut: Brief der Redaktion der Thüringer Allgemeinen an ihren Chefredakteur Paul-Josef Raue…

    Sehr geehrter Herr Raue, wir Redakteurinnen und Redakteure der Thüringer Allgemeinen beobachten die Entwicklung unserer Zeitung mit großer Sorge. Die Auflagenzahl sinkt ungebremst, die Abbestellungen befinden sich auf dramatischem Niveau. Offenbar brac…

  39. rennfahrer Says:

    Sehr geehrter herr raue,
    ihre rubrik ” Friedhof der Wörter ” ist so etwas von überflüssig. Kein leser interessiert sich für soviel
    blödsinn und dann noch von einem chefredakteur. Verwenden sie doch bitte ihre energie zur führung der mitarbeiter und bringen sie die ta wieder auf vordermann. das betätigungsfeld für sie ist breit gefächert machen sie bitte was daraus und erregen sie sich nicht über eine durchsage vom schaffner ob es nun – das restaurant oder nur – restarant heißt.
    Diese nichtigkeiten interessieren in dieser Zeit sehr wenig leser, weil jeder sich zur zeit mit anderen ( wichtigeren Problemen ) beschäftigen muß.
    mit freundlichen grüßen
    ein nochleser der ta

  40. Rennfahrer Says:

    sehr geehrter herr chefredakteur,
    es ist nicht meine art sie zu kritisieren aber ihre die völlig überflüßigen spalten in der ta sind dermaßen stumpfsinnig und langweilig,daß man den eindruck bekommen kann sie schreiben nur diesen blödsinn ( z.B Friedhof der Wörter) um sich auch ab und an mal darzustellen. Wenn die qualität der ta auf hohem niveau wäre, was sie jedoch beweitem nicht
    ist, würde der leser ihnen ihre ausschweifungen als oberlehrer der grammatik bestimmt tolerieren auch wenn abhandlungen keinen vom hocker hauen dürfte.
    ab 2014 werde ich mein abbo der ta kündigen ich muß nicht mehrmals pro woche eine lexion der deutschen sprache erhalten.