Archive for May, 2010

Traumberuf Chef: Wie die FDP an Schulen verdienen will

Von Neidhart von Schwarzburg

Die FDP ist eine Partei, die viel Geld aus vielen großen Unternehmen deutschen Wirtschaft erhält. Und die FDP tut auch was für das viele Geld, sobald sie in Regierungsverantwortung steht. Wie die FDP sogar selbst Geld verdienen und zusätzlich die Interessen ihrer Partner in der Wirtschaft vertreten will, zeigt das Beispiel Thüringen.

Hier versuchte die FDP nämlich per Landtagsbeschluss ganz spezielle Unterrichtsmaterialien an die Schulen zu bringen.

Diese Broschüren werden von einem Verlag hergestellt, der zu 50% im Besitz der FDP ist, dem Universum-Verlag. Dieser druckt auch andere Schulmaterialien, die kostenlos an Lehrer verteilt werden. Die Verteilung übernimmt ein “gemeinnütziger Verein”, die sogenannte Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung”, die ganz zufällig dieselbe Adresse hat wie der Universum-Verlag – und die Bundesgeschäftsstelle der FDP, nämlich im Thomas-Dehler-Haus in Berlin-Mitte, in der Reinhardtstraße 14-16.

Warum die Schüler, die Schulen oder die Lehrer für diese FDP-“Unterrichtshilfen” – die in Zeiten knapper Kassen wie gerufen kommen – nichts bezahlen müssen, liegt nun ganz einfach daran, dass sie vor allem von der Industrie gesponsert werden. Die Industrie hat nämlich handfeste Interessen. Wie die durchgesetzt werden, beschreibt die Arbeitsgemeinschaft so:
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Protected: 8. Mai: 65 Jahre Frieden in Deutschland

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Public Private Partnership: Refeudalisierung Thüringens

Kommentar von Neidhart von Schwarzburg

Erinnert sich noch jemand an Rudolf Scharping? Ja, der ehemalige Vorsitzende der SPD und Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland. Der Mann, der vor allem deshalb bekannt wurde, weil er mit seiner Freundin, Gräfin Pilati, im Pool planschte und sich dabei von einer Boulevardzeitung fotografieren ließ, während deutsche Soldaten zum ersten Mal im Ausland ihr Leben riskierten. Der Kanzlerkandidat, mit dem die SPD die Bundestagswahl haushoch verlor.

Dieser Rudolf Scharping ist heute in Weimar. Genauer gesagt auf Schloss Ettersburg. Dort findet nämlich eine Tagung statt. Eine Tagung, zu der sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft über eine engere Zusammenarbeit unterhalten wollen. Eine Tagung, bei der blöde Vorurteile abgebaut und neue Freundschaften geschlossen werden sollen.

Der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, wird dort referieren und der Weimarer Bürgermeister Christoph Schwind. Und Rudolf Scharping. Der Mann, der u.a. auch für seine Vorstandstätigkeit im Bund Deutscher Radfahrer in die Schlagzeilen geriet und in dessen Amtszeit auch die großen Dopingskandale im Deutschen Radsport fielen.

Rudolf Scharping ist also ein anerkannter Garant für Erfolg.
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Thüringen, holdes Land

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Was vielleicht viele nicht wußten, Thüringen ist das älteste Land Deutschlands, erstmals urkundlich erwähnt wurden die Thüringer als Thoringi im Jahr 480 durch Sidonius Apollinaris, einen gallischen Autor, der um 480 die Thoringi als einen ehemaligen Gefolgschaftsverband des Hunnenkönigs Attila bei dessen Kriegszug nach Gallien benannte. Das Königreich Thüringen existierte bis zur Zerschlagung durch die Franken und Sachsen im Jahre 531. Erst am 1. Mai 1920 wurde dann das Land Thüringen gegründet, das heute 90 Jahre alt wird.

Thüringen, holdes Land, wo meine Wiege stand,
Frühling ist überall, Freude und Lust.
Lieder, strömt fröhlich aus, flattert von Haus zu Haus,
sucht eine Ruhestatt an Liebchens Brust.

O frisches Waldesgrün, rosige Wangen blühn,
aus jedem Fenster winkt lächelnd ein Gruß.
Brünnlein, wie quillst du hell, Bächlein, rausch nicht so schnell,
dass nicht zu früh uns welkt Rose und Kuss.

Thüringen, holdes Land, wo meine Wiege stand,
sterb ich, so nimm mich sanft in deinen Schoß.
Lüfte, umweht das Grab, Tannen, rauscht kühl herab,
Rehe umspielen dann Hügel und Moos.

Aber es geht noch schlimmer:
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