Neujahrsempfang der Zeitungsgruppe Thüringen

Der Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Thüringen macht – im hauseigenen Youtube-Kanal – klar, worum es dem Unternehmen geht: WERBUNG; WERBUNG WERBUNG … und in Zukunft möglichst “crossmedial”. Das bedeutet, dass die jeweilige Werbebotschaft über alle denkbaren Medienkanäle – Zeitung, Internet, Fernsehen, Radio – verbreitet werden soll, um sich in den Hirnen der Leser, Zuschauer und Zuhörer noch besser festsetzen zu können.

Die Leser der Thüringer Allgemeinen, der Thüringischen Landeszeitung und der Ostthüringer Zeitung sind also Objekte eines groß angelegten Experiments: Wie können Autohäuser, Banken oder Dienstleistungsunternehmen ihre überflüssigen Produkte noch besser an den Kunden bringen?

Na dann, viel Erfolg!

So ein Quatsch!Klasse! (Bitte bewerten!)
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9 Responses to “Neujahrsempfang der Zeitungsgruppe Thüringen”

  1. Thüringer Blogs Says:

    Neujahrsempfang der Zeitungsgruppe Thüringen: Der Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Thüringen macht – im hausei… http://bit.ly/gky4t3

  2. Robby Says:

    Hihihihihi.

    Nun ja, einfach gekonnt ignorieren. Wobei es fast schon als fahrlässig anzusehen ist solch ein Propagandafilmchen zu veröffentlichen. Und einseitig bei Kunden die Leser zu vernachlässigen. Nun ja.

    “Stell dir vor eine Zeitung ist voll Werbung und keiner liest sie.”

  3. StephanJ Says:

    BRATWURSTJOURNALISMUS!

    Dieser Film ist ein Argument mehr, kein Abo bei der ZGT zu haben.

  4. Peter Althaus Says:

    RT @Blogzentrale: Neujahrsempfang der Zeitungsgruppe Thüringen http://bit.ly/fZaRPL

  5. Tageblog Says:

    »Nach der Wirtschaftskrise hat die Zeitungsgruppe Thüringen 2010 wieder Fahrt aufgenommen.«
    So? Hat sie das? Veränderung 2009-2010: minus 2,7 %:
    http://picasaweb.google.com/lh/photo/JYKcqdxiluHgB8Vi8lVshA?feat=directlink
    Eventuell kennt Herr Dr. Jaschke die IVW-Zahlen nicht?

  6. Blogzentrale Says:

    Entwicklung der Auflagenzahlen der Zeitungsgruppe Thüringen: http://is.gd/MmiVkI … via Kommentare in der TBZ http://is.gd/tpwLy1

  7. StephanJ Says:

    Na hey, zumindest haben sich die Verkaufszahlen stabilisiert und sind nicht schon wieder gesunken (im Vergleich zum Q3/2010).

  8. Warteraumleser Says:

    @Robby (#1) Der Einwand ist sicher berechtigt, Basis allen Geschehens um Regionalzeitungen ist der Leser, der die Zeitung kauft und abonniert oder eben am Kiosk oder an der Tankstelle kauft. Aber an dem Abend ging es ja offenbar um die Anzeigenkunden.
    Für mich ist aber etwas anderes interessanter: Anzeigen schalten ist freiwillig, Zeitung kaufen ist freiwillig – Was aber ist bitte bei den Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten demnächst noch freiwillig? Wer auf Fernsehen verzichtet, darf trotzdem demnächst (ab 2013) das Dreifache zahlen, hinzu kommen indirekte Kosten über Betriebsstättenabgabe, Fahrzeugabgabe, Zweitwohnungsbeitrag (volle Höhe!), Meldepflichten wie in einer Diktatur und die Beweispflicht immer beim Opfer. Alles nachzulesen im 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, den man unter anderem auf der Homepage des Landes Bremen herunter laden kann.
    Das Geld wird natürlich woanders fehlen und der Gesetzentwurf ist so schwammig formuliert, dass man stets Wege hat, eine höhere Zahlung zu erlangen. Den Anwalt zahlen ja ungefragt die Rundfunkbeitragspflichtigen.
    Und da regt sich irgendjemand über die Zeitungsgruppe Thüringen auf, das die Wege suchen, Geld zu verdienen? Lächerlich!

  9. layercake Says:

    @StephanJ vom 3. zum 4. Quartal passiert traditionell wenig. Der Verlag meldet Mitte November die zahlen an die IVW. Man beachte: der Verlag meldet! Da kommt keiner und prüft!