Gut, Freunde, es gibt Gesprächsbedarf

Von Sven

Mit der Thüringer Blogopshäre ist das so eine Sache. Wir haben eigentlich schon sehr viel Spaß miteinander gehabt. Die Blogwanderungen und -lesungen, der Bloggerkonvent, das Glühweinsocialising oder die Tweetups waren eigentlich immer recht lustig. Aber selbstverständlich gibt es, wenn unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Interessen aufeinandertreffen, auch Mißverständnisse, Ärger und Verletzungen. Bei ankelilli gibt es bereits eine sehr angeregte Diskussion zu aktuellen – auch von mir angestoßenen – Problemen.

Robat fragt:

Das wäre sicherlich schön. Eine hilfreiche Voraussetzung dafür sind immer klärende Gespräche. Dafür soll es nun auch hier in den Kommentaren Gelegenheit geben.

Aber Achtung! Auch wegen früher schmerzvoller Erfahrungen hier der explizite Hinweis: Hier in der THÜRINGER BLOGZENTRALE darf gern hart und polemisch zur Sache diskutiert werden. Persönliche Beleidigungen werden jedoch gelöscht und der Autor der Beleidigung (hier ein Beispiel) wird verwarnt und bei Wiederholung gesperrt. Wer sich dennoch zensiert fühlt – und dieser Vorwurf kommt mit absoluter Sicherheit – darf sich auf seinem privaten Blog oder in seiner eigenen Timeline selbstverständlich ungehemmt Luft machen. Das geschieht ja auch bereits.

Die notwendige Diskussion muss übrigens nicht nur hier oder in anderen Blogs oder bei Twitter stattfinden. Wir könnten uns gern auch mal wieder treffen. Zu einem “Cleanup” zum Beispiel. Ich jedenfalls hätte Lust darauf, endlich mal ein paar angestaute Probleme in der großen Runde anzugehen. Dazu gehören Schleichwerbung und Linkkauf in Thüringer Blogs, die vierte Bloglesung und die Situation der Thüringer Blogos- und Twittosphäre ganz allgemein.

Na dann los!

So ein Quatsch!Klasse! (-5 von 5 Lesern finden diesen Beitrag klasse)
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45 Responses to “Gut, Freunde, es gibt Gesprächsbedarf”

  1. Thüringer Blogs Says:

    Gut, Freunde, es gibt Gesprächsbedarf http://is.gd/wqmKKw #cleanup

  2. Blogzentrale Says:

    Gut, Freunde, es gibt Gesprächsbedarf http://is.gd/wqmKKw #cleanup

  3. Blogzentrale Says:

    @kampfflunder @lingenhoehl @Lichtecho @geologin @dystopist @GottiSlow @beetlebum @astrodicticum http://is.gd/wqmKKw

  4. Jojo Says:

    Was genau gibts denn hier noch zu diskutieren? Du hast doch schon alles entschieden… O_O

  5. sven Says:

    Wieso denn? Was hast Du denn gegen eine ausführliche Diskussion von Schleichwerbung? :o)

    Außerdem könnten wir in diesem Zusammenhang nochmal über die Bloglesung sprechen. Das ist ja so ein bißchen eingeschlafen … ich könnte mir unter entsprechend günstigen Bedigungungen auch ein weiteres Engagement in dieser Richtung vorstellen.

    Ich fand die Lesungen nämlich immer gut und wünschte mir eine weitere Fortsetzung und das haben die Teilnehmer des Bloggerkonvents auch so gesehen.

    Ich denke, das mit uns funktioniert nur, wenn wir uns nicht nur öffentlich anfurzen sondern endlich mal gepflegt ausquatschen. Das muss nicht hier sein. Gerne auch im Markt 11. Morgen Abend z.B.

  6. Marcel Says:

    Sorry Sven, aber offensichtlich hast du keine Ahnung, was Schleichwerbung ist. Das Überlassen von Rezensionsexemplaren ist in journalistischen Kreisen durchaus üblich und wird von niemanden außer dir als Schleichwerbung angesehen, solange der Verlag nicht versucht auf die Rezension Einfluss zu nehmen.

    Ich finde in dieser Sache hast du dich in etwas verrannt, von dem du nicht wirklich was verstehst.

  7. HB Says:

    @ Sven: Dein Link zur 4. Bloglesung enthält Werbung über “Cola Club Mate” … :-)

  8. sven Says:

    Marcel, ich denke shcon, dass mir die allgemeine Praxis in Redaktionen vertraut ist. Dass die Überlassung von Büchern von “niemandem” als Schleichwerbung angesehen wird, heißt nicht, dass es keine ist.

    Aber ein Redakteur ist natürlich nicht auf das Buch oder den Verlag angewiesen. Er bekommt das Buch von seinem Arbeitgeber. Und er hat so viele Bücher zu rezensieren, dass er eine größere Bandbreite beackern kann. Aber selektiv ist und bleibt diese Rezensionskultur trotzdem. Und meist profitiert davon der jeweils finanzstärkere Verlag. Nach Noam Chomsky schafft das einen “manufactured consent“. Und den finde ich schon in der Presse äußerst fragwürdig. Dann will ich ihn aus den Blogs auch möglichst raus haben – wo möglich.

    HB: Schleichwerbung ist es nur dann, wenn der Werbende vom Beworbenen ein Entgelt erhält. Die bloße Erwähnung eine Produkts ist noch keine Schleichwerbung – obwohl man ja in diesem konkreten Umfeld da nicht immer so sicher sein kann :o)

  9. GottiSlow Says:

    Ich glaube das Grundproblem ist die unreflektierte Haltung gegen alles, was irgendwie mit PR oder ökonomischen Interessen verbunden ist. So wichtig es ist, sich bewusst zu machen, dass hinter mancher Äußerung von Bloggern oder Journalisten konkrete wirtschafliche Interessen stehen, bzw. diese Aufgrund solcher Interessen initiert wurden, so falsch ist es diese Äußerungen ohne eine inhaltliche Würdigung abzuqualifizieren.

    Nicht alles, was mit PR zusammenhängt ist werlos oder falsch. Im Gegenteil, es kommt nur darauf an, dass der Blogger oder Journalist reflektiert mit der Situation umgeht, sich der Interessenlage bewusst ist und diese in seine Beurteilung mit einfließen lässt.

    Wenn also eine Bloggerin ein Buch zugeschickt bekommt um es zu rezensieren ist dies überhaupt kein Problem, solange sie ihre eigene Meinung in der Rezension vertritt. Dies würde sogar dann gelten, wenn sie Geld für die Rezension bekommen würde. Moralisch problematisch wird es erst dann, wenn sie aufgrund der Zuwendungen ihre Meinung ändert bzw. eine geschönte Rezension schreibt.

  10. Äsop Says:

    Ich darf Dich zitieren:

    ACHTUNG: In Zukunft wird es bei @thueringerblogs keine Links mehr geben, die auf Rezensionen verweisen. Es sei denn, es gäbe Widerspruch.

    Du hast 100%-igen Widerspruch bekommen; ich finde keine einzige positive Wortmeldung.
    Dennoch bleibt Ankelilli aus Deiner Blogroll verbannt.
    Hic Rhodus, hic salta! Oder gilt Dein Wort nicht?

  11. sven Says:

    GottiSlow, meiner Ansicht nach ist PR falsch. Und zwar grundsätzlich. Ich begründe das mit der Aufgabe von PR und deren Wirkung.

    PR soll ein ausschließlich positives Bild des Beworbenen vermitteln. Und sie wird am besten und wirksamsten nicht von den qualitativ besten, kundenfreundlichsten und ehrlichsten genutzt, sondern von denen mit dem größeren Geldbeutel.

    Den Kampf um die Meinungshoheit gewinnt, wer sich die beste PR-Firma, die meisten PR-Berater, die fähigsten Journalisten-Einflüsterer und die meisten Astroturfer leisten kann.

    Das ist keine fairer Wettbewerb um das bessere Produkt, sondern um die effektivere Werbung. Ich finde diese Auswüchse abscheulich und wünsche mir, dass sie aus Blogs ferngehalten werden.

    “Bewußt” und “reflektiert” mit PR umzugehen ist eine hehre Anforderung, die Du an vielfältig belastete Journalisten stellst. Seien wir doch mal ehrlich:

    Wenn Du in Deine Lokalzeitung schaust, was glaubst Du wieviel von dem, was dort steht, mehr oder weniger gut larvierte Partei-Produkt-Unternehmens-Regierungs-PR ist?

  12. sven Says:

    “Äsop”, über Stöckchen springe ich nicht. Nur soviel: Die Diskussion ist noch nicht abgeschlossen. Du kannst Dich also gern substantiell beteiligen!

  13. Stefan Says:

    Sven, auf der rechten Seite gibt es ein Widget “Unsere Besten”. Was ich vermisse ist das Widget “Unsere Schlechtesten”. Ich finde du stellst damit Deine BlogZentrale zu positiv dar.
    Ich unterstelle Dir mal das Du “Die Schlechtesten” unter den Tisch fallen lassen möchtest.

    Um wenigstens was zur Debatte zu sagen: Ich glaube in der Diskussion geht es schon lange nicht mehr um die Definition Schleichwerbung.

  14. Äsop Says:

    Es geht nicht um Stöckchenspringen, sondern darum, ob Du zu Deinen eigenen Worten stehst. Und die sind:

    Es sei denn, es gäbe Widerspruch.

    Du hast ausschließlich Widerspruch bekommen. Nun ist das Dein Blog, in dem Du schalten und walten magst wie Du das für richtig hältst. Damit wird niemand ein Problem haben. Aber jedenfalls ich (und nicht nur ich, schau bei Anke nach) habe ein Problem mit Deinem Blog-Titel, der suggeriert, hier wäre eine Thüringer Blog-Zentrale. Jemand könnte das glauben! Was hier aber ist, ist dem Sven ihm sein Blog, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.
    Also: stehst Du zu Deinen Worten? Bisher jedenfalls macht nichts den Eindruck.

  15. sven Says:

    Äsop, wer bist Du eigentlich? Woher – glaubst Du – hättest Du das Recht, in der Thüringer Blogosphäre mitbestimmen zu dürfen und mir Vorschriften machen zu können, wie ich die Blogzentrale als Herausgeber führe?

  16. Äsop Says:

    Aber Sven, nicht die Contenance verlieren! Wer ad hominem argumentiert, wirkt nicht sonderlich souverän, findest Du nicht auch?
    Und wenn Du freundlicherweise mal die Frage, wie Du angesichts des eingefahrenen Widerspruchs denn nun zu Deinen Worten stehst, beantwortest? Hm?

  17. sven Says:

    Kannst Du nicht lesen, hm?

    Ich habe Dich gefragt wer Du bist, dass Du glaubst, Du hättest das Recht, in der Thüringer Blogosphäre mitbestimmen zu dürfen und mir Vorschriften machen zu können, wie ich die Blogzentrale als Herausgeber führe?

    Du wirst sicher verstehen, dass ich – bis Du diese Frage zufriedenstellend beantwortet hast – mir ein weiteres Eingehen auf Deine Beiträge spare.

  18. sven Says:

    Stefan, worum geht es denn sonst?

  19. Stefan Says:

    @Sven: Ich glaube das die Diskussion mittlerweile darum geht wie die TBZ gesehen wird. Ich bin der Meinung, und da spreche ich aus eigener Erfahrung, dass der Eindruck entsteht, dass die TBZ eine Zentrale der Thüringer Blogger ist. Also ein “Verein” der von Thüringer Bloggern geführt wird. Auch wenn du noch so oft betonst, das im Impressum und anderen Stellen das anders dargestellt wird. Kann ja sein, aber ich bin nicht auf den Gedanken gekommen, dass es anders sein könnte und hab mich deshalb auch nicht informiert. Ich denke das wird den meisten Besuchern so gehen.
    Als dann die Diskussion gestarte ist und Du nach und nach Deine Stellung hier klar gemacht hast, kommt man halt mit dem Ersteindruck auf gemischte Gefühle. Du hast ja recht, wenn Du diesen Blog hier führst, kannst Du tun und lassen was Du möchtest. Das ist ungesprochen, aber für mich lässt sich das Eine mit dem Anderen hatl nicht vereinen. Daher denke ich das die Diskussion nicht mehr um Schleichwerbung geht. Das Thema Schleichwerbung war nur der Auslöser.

    Stefan

  20. sven Says:

    Eine Zentrale “Der Thüringer Blogger” dürfte eher schwierig zu bewerkstelligen sein :o)

    Aber ja, ich kann nachvollziehen, was Du meinst.

    Dazu kann ich nur sagen: Jeder hat die Möglichkeit, sich Impressum und ABOUT anzuschauen und dort zu lesen, dass es sich hier nicht um einen Verein ALLER Thüringer Blogger, sondern ein herausgebergeführtes Blog mehrerer Thüringer Blogger handelt.

    Im ABOUT stand bisher immer schon:

        Die Thüringer Blogzentrale ist kein Zentralorgan Thüringer Blogger und übernimmt keine Repräsentationsfunktion.

        Die Thüringer Blogzentrale soll individuelle Blogs nicht ersetzen, sondern ergänzen

    Neu ist jetzt präzisierend hinzugekommen:

      “Übrigens: Selbstverständlich sind nicht wirklich alle Thüringer Blogs in der THÜRINGER BLOGZENTRALE verzeichnet. In unserer Blogroll werden sie keine Pressemeldungen, keinen politischen Extremismus und keine Schleichwerbung finden. Nicht alle Thüringer Blogger finden deshalb die Thüringer Blogzentrale gut. Einer, der dies hier offiziell feststellen möchte, ist Jojo mit seinem Blog Beetlebum.”

    Ich denke das sollte es unzweideutig klar machen. Deine Perspektive ist übrigens nicht die einzige. Florian schreibt:

      “Ich hab bis jetzt mit der Blogzentrale keine Probleme gehabt; fand bis jetzt die meisten Texte dort interessant bin auch nicht zwingend der Meinung dass man sie ob ihres Auftretens als Sprachrohr der thüringer Blogs ansehen muss.”

    Sieh es doch mal so: Von den sieben Leuten, die sich in Ankes Blog geäußert haben, sind drei Ankes Freunde, zwei Zufallsleser und zwei Trolle.

    Hier diskutieren außerdem weitere 6 Personen mit, von denen zwei anonym sind. Die Thüringer Blogzentrale hat natürlich – wegen ihrer kritischen Haltung zu unterschiedlichen Themen – auch Gegner, die solche Gelegenheiten nutzen, sich mit sachlichen Beiträgen “einzubringen” :o)

    Und die Tatsache, dass hier überhaupt eine Diskussion stattfand, sollte Dir doch gezeigt haben, dass ich eben nicht nach Gutdünken schalte und walte. Sondern dass ich versuche, eine möglichst offene und transparente Diskussion aller Betroffenen zu ermöglichen. Dass ich kritisiere, mir Kritik anhöre und dass man dadurch gegebenenfalls eine Lösung für offene Probleme findet … wie das in der Diskussion ja auch geschah.

  21. Marcel Says:

    “Und die Tatsache, dass hier überhaupt eine Diskussion stattfand, sollte Dir doch gezeigt haben, dass ich eben nicht nach Gutdünken schalte und walte.”

    Falsch. So ziemlich keiner der Diskussionsteilnehmer teilt deine paranoide Einstellung zum Thema PR und Schleichwerbung. Dennoch bist du nicht bereit von deinem Standpunkt abzuweichen.
    Anscheinend handelst du eben trotz Diskussion nur nach eigenem Gutdünken.

  22. sven Says:

    Die Diskussion fand doch statt. Wenn Du sie verfolgt hast, hast Du bemerkt, dass es zu Einstellungsänderungen bei Anke kam:

    Sie schrieb:

    1.) mehr Transparenz. Wenn ich Produnkte beschreibe, werde ich deutlicher machen, ob sie kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, gegebenenfalls von wem oder eben, dass sie vom Familieneinkommen ehrlich und per Karte oder bar bezahlt worden sind :-)

    2.) bessere Durchmischung. Ich werde immer noch rezensieren, aber nicht mehr mehrere am Stück bringen, damit ich euch nicht langweile oder schlimmstenfalls prelle.

    Daraufhin habe ich ihr angeboten, wieder in die Blogroll aufgenommen zu werden.

    Sie schrieb jedoch:

    “Danke für das großzügige Angebot, mich wieder in die Kreise der TBZ aufnehmen zu wollen. Leider habe ich nicht vor, den (für dich) schleichwerbeartigen Charakter mancher Beiträge zu ändern und werde auch weiterhin Buchgeschenke annehmen, um sie zu besprechen. Von daher kann ich es nicht verantworten, eine Sonderrolle in deinem ansonsten moralisch sauberen Sammelsurium thüringer Obskuritäten zu sein.”

    Wo also “handle” ich jetzt Deiner Meinung nach gleich nach “Gutdünken”?

  23. sven Says:

    Ach, und hast Du Dir mal überlegt, woran es liegen könnte, dass die anderen Diskussionsteilnehmer eine eher lockere bis positive Einstellung zum Thema PR und Schleichwerbung haben?

  24. Stefan Says:

    Dazu kann ich nur sagen: Jeder hat die Möglichkeit, sich Impressum und ABOUT anzuschauen und dort zu lesen, dass es sich hier nicht um einen Verein ALLER Thüringer Blogger, sondern ein herausgebergeführtes Blog mehrerer Thüringer Blogger handelt.

    Aber genau das ist doch das Problem. Natürlich kann sich jeder das About und das Impressum anschauen.
    Aber wer tut das wohl, wenn man sich sicher ist das etwas was so scheint wie die TBZ nicht unbedingt das ist was es ist. Verstehst du worauf ich hinaus will?

    Wenn Du zum Autverkäufer gehst und der Verkauft dir nen Auto bei dem kein Motor drin ist, dann würdest du doch auch staunen. Wenn er dann sagt “Im Laden hinter der Tür hängt aber ein Schild wo das drauf steht”, würdest Du Dich dann nicht betrogen fühlen? Eigentlich hat er es hingeschrieben und zwar für jeden der es Lesen will, aber jeder geht davon aus, dass ein Auto einen Motor besitzt. So kommt mir das hier vor. Nun fühl ich mich nicht betrogen, aber der Gedanke kommt einem.
    Ich werd mich aber aus der diskussion zurück ziehen, da ich mit der TBZ ja nichts zu tun habe und nur das Thema interessant fand.
    Ich wünsch dir viel Glück hier und frohes schaffen. Eines hab ich gelernt. Bevor ich meinen Blog irgendwo eintrage, werde ich genauer in das About und Impressum schauen, wer oder was sich dahinter verbirgt. Vielen Dank dafür.

    Stefan

  25. sven Says:

    Du schreibst:

    “Verstehst du worauf ich hinaus will?”

    Nee, leider nicht. Das erste was ich mache, wenn ich mir ein Blog anschaue, das ich noch nicht kenne: Ich besuche ABOUT (soweit vorhanden) und Impressum.

    Das ist jedem(!) und immer(!) zu empfehlen.

    Im Übrigen finde ich den Vergleich mit einem “Schild hinter einer Tür” ein wenig verwegen.

    Wo sollte denn Deiner Meinung nach stehen, dass es ein Herausgeber- und kein Vereinsblog ist – wenn nicht für alle über jedem Blogeintrag deutlich sichtbar und mit einem einzigen Klick erreichbar – in Impressum und ABOUT?

  26. Stefan Says:

    Nee, leider nicht. Das erste was ich mache, wenn ich mir ein Blog anschaue, das ich noch nicht kenne: Ich besuche ABOUT (soweit vorhanden) und Impressum.

    Aber was Du tust und was Deine Besucher tun, sind doch zwei unterschiedliche Sachen. Und was Du jedem Empfiehlst ist noch einmal etwas ganz anderes. Und nach meiner Erfahrung tun es die wenigstens. Kann man an seiner eigenen Blogstatistik nachvollziehen. Es reicht hier das der Titel des Blogs schon irreführend ist und das ist er meiner Meinung nach. Egal was dann wo steht. Vielleicht solltest Du überlegen das als Subtitle mit rein zu nehmen. Aber wie gesagt, es ist Dein Blog. Ich will dir nur sagen wie ich das sehe und denke das ich nicht der einzige bin.

  27. sven Says:

    Nach meiner Erfahrung schauen die meisten in Impressum und ABOUT.

    Du schreibst, dass der Titel des Blog irreführend ist. Was sagt der Titel denn? Da steht Thüringer Blogzentrale. Meiner Meinung nach regt das eher zu Nachfragen an, was dieser Titel bedeuten soll, als das er ganz klar und unwzeideutig feststellen würde, dass es sich hier um ein Blog des Thüringer Blogvereins e.V. handelt.

    Wie bereits oben festgestellt. Es gibt in diesem Fall unterschiedliche Perspektiven. Eine Irreführung ist nicht intendiert – auch wenn sie nicht gänzlich auszuschließen ist.

    Aber das gilt im Grunde für alle Dinge in dieser Welt.

    In den wesentlichen ÜBersichtsseiten wird klargestellt, worum es sich hier handelt. Wer nicht weiß, was ABOUT und Impressum sind, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

    Wie stellst Du Dir denn den Untertitel vor? So in etwa:

    THÜRINGER BLOGZENTRALE
    Kein Blog aller Thüringer Blogger

  28. Robby Says:

    Ich verstehe die Aufregung nicht ganz, habe das aber auch nur am Rande mitbekommen?! Eine Bloggerin bekommt ein Buch geschenkt, rezensiert es, bloggt die Rezension, Sven schmeißt sie aus der Blogroll und es gibt einen Aufstand?!

    Falls das so halbwegs stimmt, kann ich deine Reaktion, Sven, nicht verstehen. Gut, verstehen und nachvollziehen wohl schon, aber nicht teilen. Für mich klingt das nach einer (freiwilligen) Reziprozitätsgeschichte. Ich habe auch schon von Unternehmen Gutscheine (ungefragt) geschenkt bekommen, diese – weil es gepasst hat – genutzt und das anschließend contenttechnisch verwertet. Die Intention des Unternehmens war mir bekannt, aber nicht mein Problem. Und wenn das – vom Prinzip her – genauso war… who cares. Wenn mir jemand ein Buch schenken würde und ich habe das Bedürfnis darüber etwas zu schreiben, würde ich es tun. Wenn mir jemand ein Buch gibt unter der Bedingung es zu rezensieren, würde ich schauen, ob das Buch mir zusagt und ggf. einwilligen und dann meine Meinung zu kaufen. Wenn mir jemand ein Buch gibt und sagt “Schreib dieses oder jenes.” oder nur Geld auf den Tisch legt, um irgendetwas zu schreiben… nun ja, jene Angebote habe ich ausgeschlagen und bei solchen Gebahren könnte ich deine Meinung verstehen/teilen, wenngleich ich deine Handlungen immer noch als überzogen ansehen würde.

    Aber hey, es ist ja dein Blog. Von daher: Was fragst du eigentlich die (thüringischere) Blogosphäre, kann dir doch egal sein, was die dazu denkt, repräsentiert die TBZ ja nur dich (und/oder andere beitragende Autoren) *Schulter zuck*

  29. Stefan Says:

    Nach meiner Erfahrung schauen die meisten in Impressum und ABOUT.

    Tja, dann gehen unsere Erfahrungen auseinander. Das ist wie mit dem Kleingedruckten. Jeder sagt es ist wichtig zu lesen, aber kaum einer tut es. Bei mir im Blog sind es gerade 0,4% aller Seitenaufrufe die zum Impressum gehen.
    Soviel dazu.

    Du schreibst, dass der Titel des Blog irreführend ist.

    Ja, genau das sage ich. Ich kann Dich ja verstehen. Du hast viel Fleiß und Mühe in Deinen Blog gesteckt und die Idee, wie dieser Blog zu sehen ist, hat sich bei Dir eingebrannt. Ist bei jedem Menschen so. Da fällt es einem halt schwer wenn andere Menschen einem plötzlich sagen, dass diese Idee so nicht ersichtlich ist oder sogar in den Augen anderer etwas ganz anderes als Aussage ankommt. Ich wollte es dir nur mal aus meiner Sicht darlegen, aber mich stört es auch nicht, wenn du das nicht verstehst oder verstehen möchtest.
    Es wird auch keiner Fragen. Wenn ich meine das mir die Bedeutung von etwas klar ist, warum sollte ich denn nachfragen? Ich meine ja das es mir klar ist und daher schaue ich nicht und Frage auch nicht. Selbst wenn ich in den Augen anderer es falsch verstehe.

    Wer nicht weiß, was ABOUT und Impressum sind, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

    Es geht ja nicht darum ob es den Leuten klar ist was ein Impressum ist, sondern das dort keiner schaut, weil er meint verstanden zu haben, was TBZ bedeutet, auch wenn er in Deinen Augen damit falsch liegt.

    Wie stellst Du Dir denn den Untertitel vor?

    Ich stell mir gar nichts vor, da es nicht mein Problem ist und ich wahrscheinlich in kurzer Zeit hier nie wieder vorbei schaue.

    Ich werd für mich, wie schon einmal angekündigt, die Diskussion hier auch jetzt sein lassen. Ich sehe das es wenig Zweck hat Dir zu probieren zu erklären was ich meine. Jemand der nicht offen ist für Argumente, dem kann (wie sagtest Du so schön?) nicht geholfen werden.

    Adios und viel Glück mit DEINEM Blog.

  30. sven Says:

    Stefan, Du bestätigst in Deinem letzten Satz, dass jemandem, der nicht offen für Argument ist, nicht geholfen werden kann.

    Du beendest Deine Aussage mit: Adios und viel Glück mit DEINEM Blog.

    Ich weiß nun nicht so recht, wer hier nicht zugänglich für Argumente ist.

    Ich hatte bereits mehrfach geschrieben, dass das nicht nur mein Blog, sondern dass das hier ein Blog mehrerer Thüringer Blogger ist, die hier auch weiterhin Beiträge veröffentlichen.
    Die Blogezentrale heißt auch Thüringer Blogzentrale, weil sie auf Thüringer Blogs verweist und explizit Beiträge Thüringer Blogger erwähnt und verlinkt.

    Und ich hatte erwähnt, dass die Blogzentrale potentiell JEDEM Thüringer Blogger offen steht (sofern er kein Extremist ist und keine Schleichwerbung macht).

    Und gerade wegen dieses Anspruchs kommen Thüringer Blogger, die hier Beiträge veröffentlichen und wegen dieses Anspruchs gibt es in regelmäßigen Abständen Diskussionen um die Blogzentrale.

    Um Dich davon zu überzeugen, kannst Du Dir gern ältere Beiträge anschauen.

    Also gut, ich denke, wir haben uns ausführlich ausgetauscht. Du kennst die Fakten und könntest Dir bei Interesse auch weitere beschaffen, wenn Du wolltest.

    Wenn Du noch Fragen hast, stehe ich Dir – und jedem anderen Interessenten – gern weiterhin zur Verfügung.

  31. sven Says:

    Mh, nein, Robby, nicht ganz.

    Die Chronologie war folgendermaßen:

    1. Bloggerin findet die Blogzentrale und möchte in den Feed der @thueringerblogs aufgenommen werden

    2. Blogzentrale guckt sich das Blog an, findet dass es allgemein private Erlbenisse und unproblematische Themen bloggt und nimmt es in die @thueringerblogs auf

    3. Plötzlich häufen sich Rezensionen auf dem Blog – und auch in anderen Blogs nehmen Rezensionen zu

    4. Entscheidung – in Interesse der Leser des Feeds der @thueringerblogs, Blogs mit vielen Rezensionen rauszunehmen

    5. Gleichzeitig in die Leserrunde der @thueringerblogs gefragt, ob es dagegen Widerspruch gibt.

    6. Den gab es. Bloggerin versteht nicht warum.

    7. Erklärung folgte.

    8. Gleichzeitig fand Blogzentrale in der letzten Rezension der Bloggerin Hinweis auf “Kleine Zusammenarbeit” mit Buchautorin und einen auffälligen Link zur Webseite auf der die Bücher beworben werden

    8. Sensibilisiert durch kürzliche Schleichwerbungs- und Linkkaufdebatte Nachfrage bei Bloggerin, was das bedeuten soll.

    9. Antwort: Es gab ein Buchgeschenk

    10. Feststellung, dass das unter Schleichwerbung fällt und in den @thueringerblogs sowieso nicht läuft.

    11. Empfehlung eines Freundes der Bloggerin, die Geschichte zu bloggen

    12. Freunde der Bloggerin stärken ihr in ihrem Blog den Rücken da sie die Sache so formuliert:

    “Wegen Kinderbuchrezension aus den @thueringerblogs ausgesperrt.”

    Wer muss dazu nicht “pfui!” sagen? :o)

    So und jetzt zu Deiner “Gutscheingeschichte”

    Über die Frage, was erlaubt und was nicht erlaubt ist, scheint offenbar kein Konsens und einiger Gesprächsbedar zu bestehen.Ich werde in den kommenden Tagen dazu nochmal etwas bloggen. Für einen kurzen Kommentar wird das hier zu kompliziert.

    Ich frage alle die, die die Blogzentrale lesen, in ihrer Blogroll stehen und zu ihr beitragen.Aktiv oder passiv.

    Dich hat der Aufruf doch offenbar auch erreicht und Du hast Dich geäußert. Das war der ganze Sinn udn Zweck der Sache.

  32. sven Says:

    Kleine Anmerkung noch für Stefan: Ältere Beiträge anschauen wird zur Zeit etwas schwierig, da die meisten älteren jetzt noch passwortgeschütz sind, da sie Schritt für Schritt noch auf Jugenschutztauglichkeit geprüft werden müssen.

  33. Peter Says:

    Hallo Leute,

    ich bin mäßig befremdet von der teilweise fast schon persönlichen Diskussion, welche hier stattfindet. Auch wenn ich nicht die Hoffnung habe, dass irgendwas hier hängen bleibt, will ich doch mal kurz an euer aller Vernunft appellieren.

    Wenn jemand ein Buch geschickt bekommt ist das NICHT AUTOMATISCH Schleichwerbung. Und erst recht nicht, wenn die Person kennzeichnet, dass es ein Rezensionsexemplar ist. Wenn man ständig alle Artikel kaufen müsste, um sie zu rezensieren würde das erhebliche Kosten verursachen. Zudem kann man Rezensionsexemplare oft schon früher als Verkaufsstart beziehen. Dies soll ermöglichen den potentiellen Lesern eine Empfehlung oder Nicht-Empfehlung geben zu können. Wenn sich Anke dazu entscheidet, dass das Buch ihr gefällt ist das ihr gutes Recht. Und dann kann sie das auch schreiben. Wenn sie dafür Geld bekommen hätte (ich gehe mal davon aus, dass das nicht passiert ist), dann wäre das Schleichwerbung. Hier liegt die eigentlich ziemlich klar definierte Grenze. Nach § 4 (3) des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) “ist Schleichwerbung unzulässig, weil jede Werbemaßnahme so beschaffen sein muss, dass ihr werbender Charakter von den Angesprochenen erkannt werden kann”. Wenn jemand eine Rezension veröffentlicht ist das in aller erster Linie eine Meinung und damit keine Werbung. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass Anke wenn das Buch ihr nicht gefallen hätte, es kritisiert oder überhaupt nicht rezensiert hätte (beispielsweise wenn Schimpfwörter oder so vorkommen würden, dann fände sie das sicher in einem Kinderbuch nicht toll).
    Grundsätzlich würde ich also Anke in dieser Form freisprechen und selbstverständlich kann sie weiter rezensieren. Eben aber nur, wenn Sie sich nicht für eine geschönte Meinung bezahlen lässt (wovon ich wie gesagt ausgehe, dass sie das nicht tut).

    Zu Sven: Wir wissen beide, welche Meinung Du über Werbung hast. Und die finde nicht nur ich etwas zu extrem und insofern ist es durchaus an der Zeit das Thema mal zu diskutieren (gern auch bei nem Bier). Man sollte mal den Punkt aufwerfen, wo denn diese ewige Selbstaufopferung im Internet hinführen soll? Warum sollen Blogger nicht auch mit Werbung auf ihren Blogs Geld verdienen und damit die Kosten eintreiben und sich den Zeitaufwand entlohnen lassen? Wer sich mit der Sache des Werbenden über die Anzeige hinaus gemein macht, der wird sowieso in absehbarer Zeit von den Lesern mit Desinteresse gestraft, schon allein weil bei schlechten Produkten irgendwann die Realität mit der Schleichwerbung kollidiert. Das sich Betrug selten lohnt und meist doch irgendwie rauskommt, weil es viele doch um Glaubwürdigkeit geht sieht man nicht erst an den Diskussionen um unseren Verteidungsminister.
    Das ist eben das paradoxe und in diesem Fall für meinen Geschmack zu extreme. Auf der einen Seite wollen Leute wie Du gut recherchierte und qualitative Inhalte in Blogs und Medien, aber eine Idee, wie man das refinanzieren soll hat dann keiner. Wo soll das enden? Wenn man A sagt und sich über Werbung auf Seiten aufregt, dann muss man eben auch B sagen und für Inhalte bezahlen. Aber wer will das denn?
    Und wenn Anke ein Kinderbuch geschenkt bekommt, dann lass sie sich freuen. Sie hat Spaß dran, sie hätte es für die Kids vielleicht sowieso gekauft und gibt halt im Internet ihre Meinung dazu preis. Ihre Leser interessiert es vielleicht, dann ist es doch wunderbar. Ist eine win-win-Situation für alle Seiten. Wenn man das andersherum aufzieht dann wären ja die meisten Amazon-Rezensionen Bastionen kritischer Unabhängigkeit, weil diese Leute das Buch schon gekauft haben.
    Wenn Du Anke da jetzt Unredlichkeit unterstellst (tut mir leid aber im Grunde suggerierst Du das mindestens, wenn Du es nicht sogar direkt sagst), weil ihr das Schreiben Spaß macht, dann müssten wahrscheinlich alle in Deiner Blogroll dicht machen.

    In diesem Sinne Guts Nächtle!

    Peter

    P.S. Gleichen Beitrag habe ich auch auf Anke’s Blog hinterlassen.

  34. Anke Says:

    Sven,

    Das hier:

    “Sieh es doch mal so: Von den sieben Leuten, die sich in Ankes Blog geäußert haben, sind drei Ankes Freunde, zwei Zufallsleser und zwei Trolle. ” (Kommentar 17 hier)

    ist so traurig, beleidigend und traurig. Freunde sind hier offenbar nichts wert, wer noch vorbeischaut auch nicht und gegenteilige Meinung ist überhaupt gleich mal ein Troll.

    Sehr traurig.
    Verletzend.
    Erschreckend.

    Später setzt du Extremisten und Schleichwerber (zu denen du mich stellst) auf eine Stufe.

    Ich frage mich: Welche Farbe hat der Mond in deiner Welt? :-/
    Ich kann nur den Kopf schütteln, was hier abgeht. Irrational.

  35. Jojo Says:

    @Sven: Ich fände es übrigens nett, wenn du mich korrekt zitierst. Ich denke, ich habe mich im letzten Beitrag klar ausgedrückt.

    Das mit dem Bild war ebenfalls ernst gemeint. Bitte nimm es raus, bzw mache mich unkenntlich. Ebenso aus der GIF Animation darüber.

  36. sven Says:

    Nein, Anke, nein.

    Die Feststellung, dass auf Deinem Blog vor allem Deine Freunde kommentieren, zwei Zufallsleser und zwei Trolle, war keine Beleidigung. Sie war nicht als Beleidigung intendiert und ich sehe darin auch kein Potential dazu.

    Dass sich vor allem zuerst Deine Freunde zu der Sache geäußert haben, ist halt einfach so. Das ist doch nicht ehrenrührig. Im Gegenteil!

    Dass das Freunde “wertlos” machen soll, sehe ich nicht. In meinen Augen tut es das nicht. Doch das Motiv hinter ihren Wortmeldungen war in meinen Augen nicht primär Interesse an der Sache, sondern Interesse an Deinem Ruf. Aber das ist doch auch ok so.

    Anschließend hat Jojo sein übliches Faß aufgemacht und die Erwähnung in der TBZ zog dann natürlich auch Neugierige an, die nichts besseres zu tun hatten, als erstmal ganz tief in die “ad hominem”-Kiste zu greifen. Solche Leute sind für mich Trolle.

    Das magst Du anders sehen, klar, aber wer mich beleidigt, ist für mich ein Troll und erhält keine weitere Aufmerksamkeit.

    Bleiben die zwei Zufallsleser. Von denen kamen substantiell wirklich gute Beiträge, die einer weiteren Auseinandersetzung würdig sind.

    Ich plane deshalb auch einen weiteren Beitrag hier in der Blogzentrale, in dem ich diese Beiträge auch aufgreifen und weiter diskutieren will.

    Aber die Diskussion hierzu ist also in meinen Augen noch nicht beendet.

    Ich achte gegenteilige Meinungen und Argumente und versuche auch angemessen darauf einzugehen. Ich denke, das kann man in Deinem Blog und im nächsten Blogeintrag hier auch nachvollziehen.

    Also nochmal: Das große Engagement Deiner Freunde macht Deine Freunde und ihr Engagement nicht wertlos, kontextualisert das Ganze für andere Zufallsleser nur noch einmal.

    Was die Gleichsetzung von “Extremisten” mit “Schleichwerbern” angeht:

    Ich setze in dieser Lesart nicht nur Extremisten mit Schleichwerbern auf eine Stufe, sondern diese auch mit Pressemeldungsblogs.

    Selbstverständlich sind Extremistenheinis nicht zu vergleichen mit Schleichwerbern und diese wiederum nicht mit Pressemeldungsblogs.

    Es ist lediglich eine Aufzählung der Inhalte, die in der Blogroll der Blogzentrale nicht vorkommen (sollten).

    Zu den “Schleichwerbern” hattest Du Dich übrigens selbst gestellt.

    Ich hatte Dir nach Deinem vorletzten Blogeintrag, in dem Du angekündigt hast, entsprechende Änderungen vorzunehmen, angeboten, wieder in die Blogroll aufgenommen zu werden. Das hast Du mit Verweis auf die Fortsetzung Deiner Rezensionen für Buchgeschenke abgelehnt. Formuliert hast Du es so:

    “Leider habe ich nicht vor, den (für dich) schleichwerbeartigen Charakter mancher Beiträge zu ändern und werde auch weiterhin Buchgeschenke annehmen, um sie zu besprechen. Von daher kann ich es nicht verantworten, eine Sonderrolle in deinem ansonsten moralisch sauberen Sammelsurium thüringer Obskuritäten zu sein.”

    Mal abgesehen von der traurigen Formulierung “Sammelsurium thüringer Obskuritäten” musste ich durch diesen Kommentar davon ausgehen, dass Du eben doch nichts ändern wolltest, wie im Blogeintrag vorgegeben.

    Aufgrund Deines ursprünglichen Blogeintrages wärst Du in meinen Augen jedenfalls wieder “blogzentraletauglich” gewesen. :o)

    Aber wie gesagt: Die Debatte läuft. Und sie ist im Übrigen nicht neu. Ich finde sie jedenfalls – abgesehen von der zwischenzeitlichen Verschäfung des Tons – wichtig und richtig.

  37. sven Says:

    Jojo, ich habe den Text folgendermaßen geändert:

    “Die Thüringer Blogzentrale ist dabei kein “Zentralorgan” aller Thüringer Blogger und übernimmt auch keine Repräsentationsfunktion. Das heißt, es sind nicht alle Thüringer Blogs in der THÜRINGER BLOGZENTRALE verzeichnet und aktiv. In unserer Blogroll und unseren Beiträgen werden sie keine Pressemeldungen, keinen politischen Extremismus und keine Schleichwerbung finden. Nicht alle Thüringer Blogger finden deshalb die Thüringer Blogzentrale gut. Andere sehen eine Diskrepanz zwischen der Gründungsidee, dem was sie vorgibt zu sein und wie sie letztendlich geführt wird. Einer, dem das so geht, ist Jojo mit seinem Blog Beetlebum.”

    Die Bilder habe ich entfernt.

  38. Jojo Says:

    Dankeschön.

  39. Anke Says:

    Sven,

    Zitat: “Zu den “Schleichwerbern” hattest Du Dich übrigens selbst gestellt. ”

    Ein schlechter Witz.

  40. sven Says:

    So? Erklärst Du’s mir?!

  41. sven Says:

    Kassandra schreibt in ihrem Blog zum Thema übrigens folgendes:

    “Werbung kann vieles sein: Nervig, böse, aufdringlich, originell, beratend, unwahr …
    Solange wir im Kapitalismus leben, sind wir darauf angewiesen, unsere Produkte oder unsere Arbeitskraft zu verkaufen.”

    Weiterlesen: http://www.kassandras-world.de/artikel/werbung

  42. THÜRINGER BLOGZENTRALE » Blog Archive » Werbung: Darf eine Bloggerin Kinderbücher rezensieren? Says:

    […] ist z.B. folgender Meinung: Wenn jemand ein Buch geschickt bekommt ist das NICHT AUTOMATISCH Schleichwerbung. Und erst recht […]

  43. Florian Freistetter Says:

    “12. Freunde der Bloggerin stärken ihr in ihrem Blog den Rücken da sie die Sache so formuliert: “Wegen Kinderbuchrezension aus den @thueringerblogs ausgesperrt.” Wer muss dazu nicht “pfui!” sagen? :o) “

    Hmm – schade, dass du die Leute für so dumm hälst.

    Ich weiß ja, dass du gerade im Internet gerne sehr polemisch bist. Wenns um Religion etc geht, dann ist das ja kein Problem. Aber hier solltest du vielleicht mal ein wenig runter schalten. Es sei denn, es geht dir tatsächlich nur ums Streiten an sich. Dann kannst du natürlich gerne so weiter machen.

  44. sven Says:

    Aufgrund der Diskussion habe ich ABOUT und IMPRESSUM so optimiert, dass auch dem ungeübtesten Leser klar werden sollte, dass die THÜRINGER BLOGZENTRALE kein “Verlautbarungs- und Zentralorgan” aller Thüringer Blogger ist.

    Bitte überzeugt Euch selbst! Über Verbesserungsvorschläge wäre ich dankbar.

  45. Blocken statt bloggen? « Ankelilli's Blog Says:

    […] Die Thüringer Blogzentrale ist auf den Beitrag eingegangen und bietet eine weitere Diskussionsplattform, falls noch Bedarf […]