Videocracy: Die Berlusconisierung der Medien

Videocracy ist ein Dokumentarfilm des italienisch-schwedischen Regisseurs Erik Gandini aus dem Jahr 2009 über Silvio Berlusconis Einfluss auf das italienische Fernsehen und damit auf die italienische Kultur und Politik.

Das italienische Fernsehen ist zu großen Teilen unter der Kontrolle Berlusconis. Was mit einem privaten Fernsehsender mit leichter Unterhaltung mit “Tutti Frutti”-Elementen begann wurde später zum größten und einflussreichsten Medienunternehmen Italiens.

Das TV-Programm umkränzt mit leichten Unterhaltungsshows Berlusconis politische Meinungen und Visionen. Zu sehen sind vor allem vollbusige, halbnackten Frauen, sogenannte “Veline” an der Seite ältlicher Showmaster.

Die Dokumentation zeigt die ganze Bandbreite des Wahnsinns und des Elends einer Nation, die von einem einzigen Mann völlig hypnotisiert zu sein scheint.

Dieses – nur scheinbar – sehr italienische Phänomen liefert aber auch eine mögliche Erklärung für die unterschiedlichen Meinungen von Volk und Qualitätsmedien zur Guttenberg-Affäre in Deutschland und gibt einen Hinweis darauf, was wir noch zu erwarten haben, wenn einer der größten deutschen Medienkonzerne neben dem Zeitungsmarkt auch noch das Privatfernsehen dominiert.

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2 Responses to “Videocracy: Die Berlusconisierung der Medien”

  1. Blogzentrale Says:

    [BLOGPOST] Videocracy: Die Berlusconisierung der Medien http://is.gd/SuugRg

  2. Thüringer Blogs Says:

    Videocracy: Die Berlusconisierung der Medien: Videocracy ist ein Dokumentarfilm des italienisch-schwedischen Reg… http://bit.ly/hGCOXL