Waffengeschäfte: Wie die CDU zu ihren Millionen kam

Er wurde in Erfurt geboren, der Mann, der der CDU durch Schwarze Kassen Millionen beschaffte: Rudolf Ruscheweyh, ehemaliger Wehrmachtsbeauftragter und V-Mann der Abwehr. Ruscheweyh war Vertrauter von Heinrich Himmler und Wilhelm Canari und er hatte sich im 2. Weltkrieg in Lichtenstein eine Festung gebaut, die “Villa Ruscheweyh”, in der Waffengeschäfte abgewickelt wurden, die der CDU viel Geld einbringen sollten.

Anfang der 50ger Jahre war die Wiederbewaffnung Westdeutschlands eine ideologisch wichtige Frage. Die USA hatten entschieden, alle Parteien finanziell zu unterstützen, die Deutschland wieder mit Waffen versorgen wollten. Das soll u.a. durch den sogenannten “Octogon-Trust” des Waffenhändlers Rudolf Ruscheweyh geschehen sein. Der hatte den Auftrag ein 2,78-Milliarden-Mark-Waffengeschäft mit Genfer Rüstungskonzern Hispano-Suiza einzufädeln. Dieses Geschäft wurde ein Fiasko für Deutschland. Die bestellten Panzer waren teilweise unbrauchbar.

Aber das Geschäft lohnte sich wohl für die CDU. Es soll ihr »eine Wahlhilfe von ca. 50 Millionen DM« eingebracht haben.

    ,,Meiner Überzeugung nach wurde das HS 30-Geschäft von deutscher Seite überhaupt nur zum Zweck der illegalen Parteienfinanzierung abgeschlossen. In erster Linie ging es darum, durch die “Provision aus einer möglichst hohen Auftragssumme den Wahlfonds der CDU — und natürlich auch die Taschen einiger Beteiligter — aufzufüllen. Was dann geliefert wurde, war Nebensache.”

Das jedenfalls behauptete CDU-Gründungsmitglied Dr. Werner Plappert, ein vehementer Kritiker des Panzergeschäfts, der 3 Jahre nachdem er vor einem Untersuchungsausschuß gehört worden war unter mysteriösen Umständen ums Leben kam:

Rudolf Ruscheweyh starb 1954. Er hat den Skandal um seine Waffenschiebereien nicht mehr miterlebt. Beerdigt ist er in Schaan, dem Sitz seiner Villa. Ruscheweyhs Grab wird noch heute gepflegt. Von wem, ist unklar.

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3 Responses to “Waffengeschäfte: Wie die CDU zu ihren Millionen kam”

  1. Blogzentrale Says:

    [BLOGPOST] VIDEO-Dokumentation: Waffengeschäfte: Wie die CDU zu ihren Millionen kam http://t.co/DTnc6HAZ

  2. Thüringer Blogs Says:

    Waffengeschäfte: Wie die CDU zu ihren Millionen kam: Er wurde in Erfurt geboren, der Mann, der der CDU durch Sch… http://t.co/cpiA32LQ

  3. Spendenaffire Says:

    Hallo..
    Mich würde Interesieren ob Reinfried Pohl Engster Freund zu Kohl H. auch Gelder aus dem Trust erhalten hatte. Damit er sein Unternehmen DVAG gründen konnte, und so Jahrelang das Geld für die CDU waschen konnte, und dies wieder als Spenden an die CDU zu-
    rück fliesen konnte.
    Somit würde sich viel erklären lassen das diese Freundschaft doch
    schon so lange hält, hatte doch Kohl H. sein Ehrenwort den anonymen Parteispendern gegeben wie Reinfried Pohl der in ja auch mit in den Vorstand der DVAG brachte.
    Ist hier wohlmöglich noch ein Nazischtischer Hintergrund zu vermuden den die Herren sind in den Höchsten Räten und Verbindungen, in Loggen, Rotary..Bilderberger.. zu finden.
    Sollte dies so sein müsste dann nicht die Öffentlichkeit Informiert werden das solch eine aus Nazi- Gelder Finanzierte
    Partei und Finanzdienstleistungsfirma DVAG in Deutschland verboten gehört.