Pluralitäre vs. Normalitäre oder Influencer vs. Sportverein?

Von Neidhart von Schwarzburg

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Reden auf den Straßen, die Schlagzeilen in der Presse und die Streitereien in ihrer Hysterie mehr und mehr überbieten. Der Riss verläuft mitten durch die Bundesregierung, durch Parteien, Gewerkschaften, Unternehmen, Vereine, Kirchen, Familien und Freundschaften.

Der Streit ist auch deshalb so erbittert, weil dem jeweiligen Gegner maximale Unmenschlichkeit und Inhumanität unterstellt wird. Aus Unkenntnis seiner wirklichen politischen Position. Zur Klärung und Abgrenzung der Begriffe soll dieser Artikel beitragen.

Die aktuell leidenschaftlichste gesellschaftliche Auseinandersetzung ist nun längst nicht mehr der altbekannte Kampf zwischen Rechts und Links, zwischen Verfechtern sozialer Gerechtigkeit und Vertretern eines entfesselten Kapitalismus. Die neue Frontlinie verläuft zwischen Anhängern einer intrakulturellen Homogenität und interkultureller Heterogenität und Anhängern einer entgrenzten Globalisierung mit Unterordnung aller Menschen der Welt unter den “einzig gültigen”, westlichen Wertekanon. Es ist ein erbitterter Kampf zwischen denen, die eine “multikulturelle” Gesellschaft unter dem gemeinsamen Dach der westlichen Werte persönlicher Freiheit und Selbstentfaltung für unvermeidlich und für humanistisch und historisch notwenig halten, die aber unter “MultiKultur” das friedliche Nebeneinander harmloser Folklore verstehen und nicht die knallharte Wertdifferenz bei der es um Leben und Tod geht.

Diesen kulturellen Globalisierern – die Youtube-Influencern folgen und Facebookfreunde haben – stehen die gegenüber, die in der Freiwilligen Feuerwehr, dem Volks-, Trachten- oder Sportvereinverein, Familie und Freunden verankert sind und wollen, dass alles so bleibt wie es ist, vertraut, sicher, vorhersehbar und gesetzestreu; Nationalstaaten mit Grenzen und unterschiedlichste Kulturen, die einander respektieren oder nicht.

Der Journalist Jonas Schaible hat einen unter Journalisten sehr erfolgreichen Beitrag verfasst, in dem er seinerseits die Unterscheidung Pluralitäre gegen Normalitäre vornimmt. Diese Unterscheidung ist der oben gemachten Unterscheidung vergleichbar. Er schreibt in seinem interessanten Essay folgendes:

Spätestens nach Chemnitz heißt es, Deutschland sei nach rechts gerückt. Doch das stimmt nicht. […]

International so: Der Londoner Bürgermeister ist ein schwarzer Muslim, der kanadische Premierminister erklärter Feminist. Frankreichs Präsident ließ sich mit schwarzen Drag Queens fotografieren.

Im Netz so: #BlackLivesMatter, #metwo, #Oscarssowhite, #aufschrei, #metoo. In der Musik so: Der größte Popstar dieses Jahrzehnts ist die schwarze Feministin Beyoncé. In der Wirtschaft so: Nike, der größte Sportartikelhersteller der Welt, vermarktet zurzeit Colin Kaepernick als Helden einer Werbekampagne: einen schwarzen Footballer und Bürgerrechtler, den die Rechte verachtet und der keinen Vertrag mehr bekommt, weil er für die Rechte von Schwarzen demonstriert, indem er auf die Knie geht, wenn die Hymne gespielt wird.

Menschen überschätzen die Größe von Minderheiten, wie Studien zeigen. Aber selbst nüchtern betrachtet ist der Wandel extrem. Überall bricht die alte Normalität auf. Was vor zehn Jahren undenkbar war, wird selbstverständlich.

Es kann einem schwindlig werden dabei.

Man muss also festhalten: Westliche Gesellschaften rücken nicht geschlossen nach rechts. Im Gegenteil, große Teile öffnen sich in großem Tempo. Sie werden pluraler, liberaler und selbstverständlich diverser.

Was Schaible diagnostiziert, ist, dass sich die Welt tatsächlich verändert hat und dass es gegen diesen – aus seiner Sicht alternativlosen – Wandel nun Widerstand aus der “unmodernen” Ecke, der Seite der Ewiggestrigen und Rechtsradikalen gibt. Schaible hat im Grunde drei Lösungsvorschläge: 1. Keep calm and … 2. Mehr über anderes reden (Propaganda) 2. Und die Hürden für eine Annäherung an die extreme Rechte durch Ausgrenzung erhöhen.

Was Schaible bei seiner nachvollziehbaren Analyse nicht erwähnt: Er selbst ist Teil des wirtschaftlich-politisch-medialen Komplexes. Er steht im Spektrum der politischen Auseinandersetzung auf einer bestimmten Seite, nämlich der Seite der Globalisierer, die eine multifolkloristische Weltgesellschaft unter dem Dach der westlichen Werte für alternativlos halten und nach Wegen suchen, sie herbeizuführen.

Beide verfeindete Lager – Anhänger kultureller Homogenität/Heterogenität und Globalisierer – unterstellen einander, mit dem bisherigen Erzfeind (wahlweise den Kapitalisten bzw. den Kommunisten) gemeinsame Sache zu machen. Aber die Frontlinie verläuft tatsächlich quer durch die bisherigen Lager des Kalten Krieges.

Und so entsteht schnell der äußerst merkwürdige Eindruck, dass Typen, die man früher als Kommunisten bezeichnet hätte und Kapitalisten an einem Strang ziehen:

Francis Fukuyama hat diesen merkwürdigen Befund und den Grund der Entfremdung politisch-medialer Eliten und einfachen Bürgern folgendermaßen diagnostiziert:

People’s happiness is driven more by relative rather than absolute levels of income and by social recognition. As Adam Smith noted in his “Theory of Moral Sentiments,” the rich man “glories” in his riches while the poor man is invisible to his fellow human beings. Many who voted for populist politicians feel that they have been invisible to elites who are indifferent to their struggles and ready to favor immigrants, minorities and others “less deserving.” This perception is untrue but nonetheless lies behind much of the anger from members of former majority populations. This is why Brexit voters were willing to risk economic costs as long as they could “get back their country” and why Trump voters are often happy with his confrontational anti-elite rhetoric in the absence of concrete socio-economic gains for themselves.

More broadly, nationalism and politicized religious movements like Islamism are also based on offended dignity. Russia was humiliated by NATO moving east during a period of weakness. China is recovering from its “hundred years of humiliation.” And fighters for the Islamic State believe that they are winning back the dignity of repressed and abused Muslims around the world. All of these movements are obviously willing to sacrifice material interests for the sake of the recovery of group dignity.

Es geht also um Würde und Selbstwert als Folge der Gruppenzugehörigkeit. Journalisten, Akademiker, Politiker, Werbefachleute beziehen ihren Selbstwert aus ihrer Zugehörigkeit zum Cluster (Identität) der Globalisierungsbefürworter und polyglotten Kosmopoliten. Einfachere, weniger gebildete Menschen beziehen ihren Selbstwert aus der Zugehörigkeit zu (Identität) ihrer Heimat und den sie unmittelbar umgebenden Menschen.

Die Verfechter der Globalisierung werfen den Anhängern kultureller Homogenität/Heterogenität unverhohlenen Faschismus, Rassismus und mangelnden Humanismus vor. In jeder Diskussion um Migration steht die Frage im Raum, wie man ernsthaft noch über kulturelle Unterschiede streiten kann, wenn es um Leib und nacktes Leben von Flüchtlingen aus Regionen mit Hungerkatastrophen, Kriegsgebieten oder aus Seenot geht. So führt ein Lobgesang auf den umgrenzten Nationalstaat in aufgeklärten Kreisen derzeit zuverlässig in die gesellschaftliche Isolation:

Eine Verteidigung des Staats? Ein Plädoyer für die Nation? Weshalb nicht gleich ein Hoch dem Chauvinismus oder ein Hurra der Gewalt? Der Nationalstaat gilt als rückwärtsgewandt, als unsolidarisch und in Anbetracht globaler Herausforderungen bestenfalls als ineffektiver Atavismus. Angesichts der Beliebigkeit des sozialen Konstruktes „Nation“ geht es für viele Progressive in erster Linie darum, diese „imaginierte Gemeinschaft“ zu bearbeiten, zu verändern und, ja, zu überwinden.

schreibt Michael Bröning in der FAZ.

Als sinistre Hintermänner der jeweiligen Kulturideologie gilt Verschwörungstheoretikern einerseits Vladimir Putin, der Anhängern kultureller Homogenität mit verschleierten Geldströmen, Cyberattacken und Propaganda unterstützen soll. Auf der anderen Seite gilt George Soros als der spiritus rector einer globalisierten Weltgemeinschaft von Konsumenten und Produzenten. Für beide Vertreter des “Bösen” greifen die altbekannten Stereotype des gewissen- und kulturlosen sowie machtgierigen Russen einerseits und des geldgeilen, hintertriebenen manipulativen Juden andererseits.

Rassistisch argumentieren allerdings häufig die Anhänger der Globalisierung. Insbesondere auf das renitente Sachsen haben sich die Autoren der westdeutschen Feuilletons eingeschossen. Und eine Erklärung für die Unbelehrbarkeit der Ostdeutschen findet sich in der ausgeprägten Identifikation der östlichen Deutschen mit ihrer Ethnie.

Der Osten sei zu weiß, stellt die Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Kahane, fest. Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“. Der Tagesspiegel fragt, wo “Deutschland noch zu weiß ist“. Und die Welt schreibt unter dem Titel Europa wird schwarz. So what?

Und natürlich werden – auf krummen wie auf geraden, legalen Wegen – nicht nur edle Menschen einwandern, sondern auch Kriminelle und Fanatiker aller Schattierungen. Nichts davon ist unnormal, nichts davon muss einen denkenden Menschen mit Schrecken erfüllen. In Europa werden künftig eben mehr Leute mit dunkler Haut leben als je zuvor in seiner Geschichte. So what?

Dabei ist die Frage gar nicht, welche Hautfarbe Menschen haben, sondern welche Kultur und welche Werte sie vertreten. Diese Verwechselung von Kultur und Hautfarbe wird von Globalisierungsbefürwortern systematisch vorgenommen, um von der Globalisierung abweichende Ideen grundsätzlich zu entwerten.

Aber auch im Westen sah man unbegrenzte Zuwanderung und kulturelle Diversifikation durchaus skeptisch:

In seinem epochalen Werk “Der Kampf der Kulturen” stellte der US-amerikanische Politikwissenschaftler Samuel P. Huntington folgendes fest:

Drittens stellt kulturelle und zivilisatorische Vielfalt den Glauben des Westens und besonders Amerikas an die globale Relevanz der westlichen Kultur in Frage. Dieser Glaube äußert sich auf deskriptive und auf normative Weise. Deskriptiv behauptet er, daß Völker aller Gesellschaften westliche Werte, Institutionen und Praktiken übernehmen wollen. Wenn es scheint, daß sie diesen Wunsch nicht haben und ihrer eigenen traditionellen Kultur verhaftet sind, sind sie Opfer eines »falschen Bewußtseins« von der Art, wie Marxisten es Proletariern zuschrieben, die den Kapitalismus unterstützten. Normativ vertritt der universalistische Glaube des Westens das Postulat, daß die Menschen weltweit sich westliche Werte und Institutionen und die westliche Kultur aneignen sollten, weil diese das höchste, aufgeklärteste, liberalste, rationalste, modernste und zivilisierteste Denken der Menschheit verkörpern.

In der entstehenden Welt ethnischen Konflikts und kulturellen Kampfes krankt der Glaube an die Universalität der westlichen Kultur an drei Problemen: er ist falsch, er ist unmoralisch, und er ist gefährlich.

Daß er falsch ist, ist die zentrale These des vorliegenden Buches, eine These, die Michael Howard treffend so zusammenfaßt: »Die verbreitete Annahme des Westens, daß kulturelle Verschiedenheit eine historische Kuriosität ist, welcher durch das Heranwachsen einer gemeinsamen, westlich orientierten, anglophonen Weltkultur, die unsere Grundwerte prägt, bald der Boden entzogen sein wird … ist schlicht nicht wahr.« Ein Leser, der immer noch nicht von der Klugheit von Sir Michaels Bemerkung überzeugt ist, lebt in einer Welt, die sehr weit von der in diesem Buch beschriebenen entfernt ist.

Der Glaube, daß nichtwestliche Völker westliche Werte und Institutionen und westliche Kultur übernehmen sollten, ist unmoralisch aufgrund der Mittel, die notwendig wären, um ihn in die Tat umzusetzen. Die fast weltweite Ausbreitung europäischer Macht Ende des 19. Jahrhunderts und die globale Dominanz der USA Ende des 20. Jahrhunderts verbreiteten große Teile der westlichen Zivilisation über die Welt. Doch der europäische Globalismus existiert nicht mehr. Die amerikanische Hegemonie geht zurück, und sei es nur darum, weil sie nicht mehr benötigt wird, um wie im Kalten Krieg die USA vor einer militärischen Bedrohung durch die Sowjetunion zu schützen. Kultur, haben wir behauptet, folgt der Macht. Wenn nichtwestliche Gesellschaften neuerlich durch westliche Kultur geprägt werden sollen, dann kann das nur als Resultat einer gewaltsamen Expansion, Etablierung und Einflußnahme westlicher Macht geschehen.

Die notwendige logische Konsequenz des Universalismus ist Imperialismus. Abgesehen davon verfügt der Westen als eine ausgereifte Kultur nicht mehr über die wirtschaftliche oder demographische Dynamik, die er benötigte, um anderen Gesellschaften seinen Willen aufzuzwingen. Außerdem widerspricht jede diesbezügliche Bemühung den westlichen Werten der Selbstbestimmung und Demokratie. In dem Maße, wie asiatische Kulturen und die muslimische mehr und mehr auf die globale Relevanz ihrer Zivilisation pochen, wird dem Westen mehr und mehr der Zusammenhang zwischen Universalismus und Imperialismus einleuchten.

Gefährlich ist der westliche Universalismus, weil er zu einem großen interkulturellen Krieg zwischen Kernstaaten führen könnte, und er ist gefährlich für den Westen, weil er zur Niederlage des Westens führen könnte.

Was Huntington hier deutlich benennt, ist die Blindheit des Westens gegenüber der Tatsache, dass auch die globalisierte westliche (Medien)Kultur eine unter vielen ist und nicht für sich in Anspruch nehmen kann, als universell und für alle Menschen weltweit als anstrebenswert zu gelten. Auch und gerade nicht für Zuwanderer aus anderen Kulturen.

Um nun in diesem Kampf der Kulturen bestehen zu können, ist jedoch in der Frage von Migration und Flüchtlingen keine der Extrempositionen des Multikulturalismus bzw. Identitär oder Pluralitär vs. Normalitär von Vorteil. Zu empfehlen sind stattdessen rhetorische Abrüstung und statt ideologischem Fanatismus, politischer Realismus und kultureller Pragmatismus.

Die Notwendigkeit von Zu- und Abwanderung ist eine politische Realität, so wie kulturelle Homogenität zur Realität eines erfolgreichen Staates gehört, die man nicht vernünftig infrage stellen kann. Insofern geht es nur noch um die Verhandlung der Bedingungen für Zu- und Abwanderung in einen Staat. Und hier bedarf es der vernünftigen Vermittlung und Aushandlung geeigneter Kriterien der Flüchtlingshilfe und Migration.

Einer dieser Vermittler ist der österreichische Bundeskanzler Kurz. Er stellt fest, dass Zuwanderung nicht nur möglich sondern auch wünschenswert sei, dass aber behutsam darauf geachtet werden müsse, die Errungenschaft des typisch europäischen Sozialstaates nicht aufs Spiel zu setzen für das Ideal einer amerikanisierten Einwanderungsgesellschaft, die nur beschränkte Solidarität kennt.

Und der ehemalige Bundestagspräsident Thierse stellt fest, dass Zuwanderer hier heimisch werden dürften, aber den Einheimischen solle und dürfe das eigene Heimatland nicht fremd werden.

Ein Zehn-Punkte-Programm zum zum künftigen Umgang mit Asyl, Flüchtlingen und Einwanderern haben drei ehemalige Politiker von SPD und Grünen formuliert:

These 1

500 Millionen migrationswillige Afrikaner erzeugen erheblichen Druck. Europa muss die Immigration regulieren. Wir können nicht alle aufnehmen, die zu uns kommen wollen.

These 2

Unterscheidung zwischen

a) Asylsuchende und Flüchtlinge gemäß Genfer Konvention.

b) Kriegsflüchtlingen

c) Einwanderern (Wirtschaftsflüchtlinge)

Für die ersten beiden muss der Deutsche Steuerzahler – vorübergehend – sorgen, solange Gefahr für Leib und Leben besteht.

Es muss ein Einwanderungsgesetz geschaffen werden.

Mißbrauch des Asyl- und Flüchtlingsstatus muß verhindert werden. Identitäten müssen feststellbar sein, um schnelle behördliche Klärung des Hilfeanspruchs zu gewährleisten.

Die Standards für die Aufnahme und Versorgung von Antragstellern müssen innerhalb der Europäischen Union angeglichen werden.

Aufnahmezentren müssen endlich in ganz Europa humanitären Anforderungen entsprechen.

Anreize, die außereuropäische Migranten aus anderen europäischen Ländern nach Deutschland locken, sollen abgebaut werden.

These 3

Flüchtlinge müssen zunächst in Ankerzentren, bis über ihren Status entschieden wurde. Illegaler Aufenthalt und Mibrauch der Duldung und Toleranz muss unterbunden werden.

These 4

Bei völlig offenen Grenzen ist ein sicherer Sozialstaat unmöglich, denn das bedeutete: unbegrenzte Ausgaben bei begrenzten Einnahmen und mangelnder Schutz vor Kriminalität.

Auch mit Migration bleiben Amts- und Verkehrssprachen bestehen, wie auch nationalen Feier- und Gedenktagen nationale Traditionen und Üblichkeiten.

„Die Bestimmung unserer nationalen Identität dürfen wir nicht extremen politischen Kräften überlassen.“ (Helmut Schmidt)

These 5

Meinungsfreiheit muss gewahrt bleiben.

Asylrecht muss gewahrt bleiben.

Kapazitätsgrenzen müssen gewahrt bleiben.

Migranten werden als von niedrig qualifizierten Deutschen als Konkurrenten auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt betrachtet. Es ist abwegig und unanständig, sie deshalb als Nazis oder Rassisten zu beschimpfen.

Dauerhafte Überschreitung der Kapazitätsgrenzen führt zu Ängsten, Fremdenhass, Nationalismus und Rassismus, bis hin zur Gefährdung der Demokratie.

Der zusätzliche Personalbedarf in den Bereichen Kita, Schule, Sozialarbeit, Pflege, Gesundheit, Polizei muss endlich ehrlich beziffert werden. Kinder sollen nicht spüren, was sie kosten.

These 6

Mit dem Nachzug der Familie sinkt in der Regel die Integrationsbereitschaft. Zuwanderer sollen Familienmitglieder in sicheren Drittstaaten besuchen und nicht umgekehrt.

These 7

Angst vor Fremden ist per se weder rassistisch noch faschistisch, noch unanständig.

Mangelnder Kontakt mit Fremden führt nicht per se zu Fremdenfeindlichkeit, Kontakt nicht notwendig zu Toleranz.

Angst vor Islamisierung ist abwegig aber bei 80% Migrantenanteil schulen Eltern ihre Kinder nicht ein.

Ethnische Parallelgesellschaft sind Realität, Durchsetzung des Rechtsstaates ist hier erschwert.

These 8

Bei Muslimen treten leider besonders häufig Integrationsprobleme auf.

Islamische Orthodoxie stößt nicht auf die Bergpredigt, sondern auf die Worte eines Staatsgründers und Feldherren.

Wahabisten lehnen eine Assimilation oder Integration in die europäische Welt und ihre Wertvorstellungen ausdrücklich ab.

Probleme mit muslimischen Zuwanderern: Stellung zur Frau, zu den Juden, den Homosexuellen, Apostasie (Todesstrafe), Religionsfreiheit und Staatsverachtung.

Europäische Islamtradition wird durch nationalistische Islamversionen aus der Türkei und Saudi-Arabien verhindert.

These 9

Politisch ignorierte Fragen und Ängste artikulieren sie sich außerparlamentarisch, möglicherweise radikal.

These 10

Es ist immer richtig, Fluchtursachen zu beseitigen und Kriege zu beenden. Wir müssen uns allerdings vor Illusionen hüten.

Folgt man der obigen Analyse von Politikern und Wissenschaftlern, wäre die eigentlich grundsätzliche Aufgabe, um die aktuellen gesellschaftlichen Konflikte und Migrationsströme zu verringern, Menschen überall auf der Welt Selbstwert jenseits wirtschaftlicher Prosperität und Leistungsfähigkeit zu ermöglichen. Dem steht unsere westliche Medienwirtschaftskultur entgegen. Aber es gibt Alternativen und die sind in der Renaissance der Religion zu finden.

So ein Quatsch!Klasse! (Bitte bewerten!)
Loading...

Comments are closed.